Warum wundern sich alle über den Wahlerfolg der AfD

Es ist soweit, die Wahlen in Mecklenburg Vorpommern sind gelaufen und die Nation ist geschockt. Es ist gekommen, was einige befürchtet haben, die AfD ist über der CDU gelandet und ist zur zweit stärkste Partei im Landesparlament geworden. Es ist ein Paradox, in Mecklenburg Vorpommern gibt es ca. 2.1% Ausländeranteil und dort wird die Panik so radikalisiert als ob das Land zu voll mit Flüchtlinge und Ausländer ist.

Wieso wundern sich alle jetzt auf einmal? Seit einem Jahr, und letztens immer häufiger, wird Angela Merkel als die schlimmste politische Person in Deutschland deformiert und demontiert. Was hätte den Horst Seehofer oder Siegmar Gabriel damals anders oder besser gemacht? Gar nichts! Diese oberflächigen Politiker wollen nur laut reden und nichts sagen, damit sie in der Presse gehört werden – erbärmlich!

Was ist denn so schlimm in den letzten 12 Monaten gelaufen? Sind die Straßen überfüllt mit Flüchtlingen? Haben Flüchtlinge oder Ausländer unsere Jobs geklaut? Geht es der deutschen Wirtschaft schlecht? So wie es steht, sind die Flüchtlingsheime leerer geworden und der Wirtschaft geht es, zum Glück, gut, die Arbeitslosigkeit liegt bei ca. 6% und das nennt sich jammern auf höchsten Niveau.

In Mecklenburg Vorpommern haben alle Parteien verloren und nicht nur die CDU. Die SPD und die Linken über 5%, CDU sowie die Grünen ca. 4%. Es ist also nicht nur ein CDU Problem, sondern ein gesamt Deutsches Parteien Problem sowie, dass einige nicht verstehen, was Demokratie ist, eventuell auch mit dem Verständnis gegenüber der Demokratie und deren Struktur. 38,3% nicht Wähler (in Mecklenburg-Vorpommern) zeigt doch auch, eine klare Politikverdrossenheit und das alle demokratischen Parteien es nicht geschafft haben, dieses Potenzial (teilweise) für sich auszunutzen.

Erschreckend in Mecklenburg ist, dass nicht die Grünen es geschafft haben, wieder gewählt zu werden. Das gibt einen doch nachzudenken, was bei deren Wählerschaft schief gelaufen ist.

Außerdem geht doch nicht nur um Angela Merkel, es geht um das Grundverständnis in unserer Gesellschaft. Wir wollen alles haben nur nichts geben. Wir wollen mitreden aber nichts machen.

Heute habe ich einem Journalisten auf seinem Facebook Post einen Kommentar geschrieben, daraufhin kam von einer mir nicht bekannten Person, ein Rückkommentar: …. Die „Integration“ in die Bildungssysteme und den Arbeitsmarkt der von Merkel eingeschleppten Wohlstandsflüchtlinge, wird zig-Milliarden an Steuergeldern verschlingen, welche an anderer Stelle fehlen, auf Jahrzehnte die Sozialsysteme aussaugen und den inneren Frieden, dank dem Mittelalterislam, stark beeinträchtigen. Von den Terroraktionen des Islam in Deutschland gar nicht zu reden…. werden die Bürger AfD wählen, obwohl die Pro-Merkel-Propagandamaschine der öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehsender und der Parteimedien auf Hochtouren läuft…..

 

Es ist schon traurig zu lesen, was solche rechts gesinnten Personen denken, dass es einen Propagandajournalismus pro Merkel gibt und dass Deutschland mit Terrorakten überhäuft wird usw…. Die Flüchtlinge aus Syrien z.B. können zum Großteil nicht als Wirtschaftsflüchtlinge eingestuft werden, wenn deren Häuser und Städte von einem Psychopatischen Präsident bombardiert wird und dieser (wie bereits sein Vater) das eigene Volk abschlachtet.

 

Das Wahlergebnis in Mecklenburg Vorpommern muss ein Weckruf sein für die kommende Wahl zum Berliner Senat, nicht dass Michael Müller und Frank Henkel noch dümmer da stehen wie heute.

 

Diejenigen welche Angela Merkel weg haben wollen, sollen und müssen eine Alternative anbieten. Es geht doch nicht mehr nur um die Flüchtlinge, sondern um einen Richtungswechsel in der deutsche Gesellschaft. Was würde passieren, wenn die AfD doch die Mehrheit im Bund gewinnen würde? Das ist die wichtigste Frage! Die Politik (und die Politiker) der demokratischen Parteien müssen sich gegen die AfD aufstellen und sich nicht intern zerfleischen wie Gehirnlose und Machtbesessene. Die Politikverdrossenheit kommt nicht von irgendwo. Am Ende sind wir alle die Verlierer!



Personal suchen-Personal finden-Personal halten

In der Hotellerie (wie auch Gastronomie) werden händeringend Fach- und generell Arbeitskräfte gesucht. Dies ist nichts neues, viel hat sich großartig auch nichts daran geändert, wenigstens in den letzten drei bis fünf Jahren.

Einige Kollegen versuchen sich ala Hipse und Coole Arbeitgeber zu präsentieren, einige bezahlen mehr als der Rest und die anderen gehen den normalen Weg über trockene Anzeigen in den Zeitungen oder im Internet. Letztere, die Portale im Internet und als App, sind auch nicht gerade die ‚Burner’. Bekannte Portale (leider gibt es nicht viele) haben sich in den letzten drei Jahren absolut nicht mit Innovation überhäuft und sind dafür relativ teuer. Die neuen Apps sind witzig nur erreichen bei weitem nicht die Bewerber und geben nicht genug in Marketing aus um deren Bekanntheitsgrad zu erhöhen.

Es gibt Kollegen die bezahlen höhere Gehälter, was absolut richtig und in Ordnung ist. Große- oder Kettenhotels könnten da bestimmt mithalten, was sie aus Geiz nicht so gern tun…aber in Zukunft müssen. Die anderen Hotels, private Häuser, haben damit schon eher ein Problem, diese können oft leider keine höheren Gehälter zahlen und dadurch auch nicht mithalten und werden Personal verlieren. Es ist eine Zwickmühle, in der die Branche gerade steckt. Viel hängt hier auch am echten Arbeitsklima im Betrieb ab, weitere Angebote der Betriebe (z.B. Monatskarte für die ÖPNV und Fitness Abo o.ä.), dem Produkt selbst und natürlich Kollegen sowie Chefs.

Es besteht auch die Möglichkeit, den Versuch zu starten (oder zu erneuern) in anderen Ländern wie zum Beispiel Spanien, Portugal u.ä. für den Standort Deutschland als Arbeitgeber zu werben. Es ist die Hilfe der DeHoGa gefragt die Hotels zu unterstützen und ggf. Arbeitsmessen in den Länder zu veranstalten. Gerade Privat Hotels benötigen die Unterstützung der lokalen Verbände und Ministerien, es ist sehr wichtig diese auch zu leisten. Schade, dass von dieser Seite zu wenig kommt.

Trotz der großen Diskussion über die Flüchtlinge in Deutschland steckt doch auch hier großes Potential um neue Arbeitskräfte. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass das Bundesarbeitsministerium, die Arbeitsämter und der DeHoGa sich zusammensetzten, um zu überprüfen wie die Flüchtlinge schnelle eine Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung bekommen können.

Wir alle suchen Kellner, Reinigungsmitarbeiter, Köche, Empfangsmitarbeiter und einiges mehr. Vielleicht ist es möglich, mit mehr Innovation diese im In- und Ausland zu finden und mit gemeinsamer Kraft und Ideenreichtum diese zu finden. Höhere Gehälter helfen viel, nur nicht immer und groß reden über tolles Arbeitsklima hilft nur da, wenn es wirklich solch eins gibt. Vielleicht sollten wir weniger reden und mehr machen, damit die Branche nicht wegen Mitarbeitermangel in größere Schwierigkeiten kommt.



Ist Berlin immer noch nicht Reif für dauerhafte höhere Zimmerraten?

Seit Jahren hat Berlin, mit den Hotel Neubauten, die modernsten und teilweise auch schönsten Städtehotels in Deutschland oder sogar in Europa. Es kommen immer mehr Hotels in die Stadt und manchmal auch mit sehr witzigen und guten Ideen.

Wir haben in Berlin einige gute Budget Hotels, viele 5 Sterne Hotels und in letzter Zeit auch gut sowie interessante Boutique und Design Hotels (einige neue kommen noch). Eigentlich ein Paradies für Geschäfts- und Touristische Gäste. Wir müssten, obwohl es mehr Zimmer gibt, doch endlich den Mut zur Qualität und Preis bekommen. Denkste! Nur zu Messen steigen die Raten ins unermessliche, wie schwer ist das denn auch… und hups ist die Messe vorbei gilt das Motto….Betten füllen um jeden Preis. Es ist wie bereits oft geschriebenworden, dass viele Hotel Kollegen nicht hinter deren Produkt stehen und verramschen das Hotel und nutzen teilweise die primitivste Art der Hotellerie…Masse statt klasse.

Es stellt sich daher oft die Frage, wieso wir Hoteliers gelegentlich so einfach denken und kurzfristig planen. Geht es nicht auch anders, die Rate nicht so zu senken, dass diese auf Dauer sich kaum erhöhen kann? Muss ich unbedingt mit den Raten in den Keller gehen?

Auf der einen Seite wird dann gesagt, wir brauchen Cash Flow oder die Hauptverwaltung macht Druck…das kennen wir doch alle. Aber warum planen wir nicht langfristiger und sehen, wie es wirklich funktioniert?

Es ist wirklich schade, dass wir in der Hotelbranche versuchen über den Dingen zu stehen aber selbst das ein mal eins des Hotelbusiness ignorieren und auf Teufel komm raus das Haus füllen. Wir machen Sonntagsraten, Extrem niedrige pre opening Raten und dumping Sommerraten…weil uns nichts besseres einfällt. Nach dem Motto: „Nicht viel Denken einfachen Raten senken…“

Sollte es eine Terrorattacke, in Berlin, geben (was ich uns allen nicht wünsche!), werden die Hotels deren Zimmerraten rapide und schnell senken, was in diesem Falle auch primitiv ist. Weil diejenigen Gäste die Reisen müssen, auch mehr bezahlen werden.

Wir haben gelernt, dass „Billiger können andere besser als wir“ und daher machen wir diese Spirale nicht mit, auch um den Standard und die Qualität für die Gäste zu halten und bezahlen zu können.



Gauland: Ein Idiot oder einfach ein Rassist?

Schlimm und Idiotisch ist was heute in der FAS zu lesen war. Alexander Gauland AfD-Vizechef sagte der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“, die Leute fänden Nationalspieler Jérôme Boateng als Fußballspieler gut. „Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben“. Zwar versucht er es zu relativieren und zu verniedlichen, nur ist es laut FAS so gesagt worden.

Das ist eine Rechtsradikale und schlimme Aussage. Wie ist es möglich, dass ein Jurist und ehemaliger Staatssekretär und Chef der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden unter Ministerpräsident Wallmann solche radikale und populistische Aussagen tätigt.

Jetzt müssen alle Politiker der demokratischen Parteien Stellung nehmen und Herrn Gauland scharf attackieren und sich von solchen Aussagen sofort distanzieren. Auch die CSU muss sich sofort melden und dies machen. Es ist schon schlimm genug, dass die Union sich öffentlich streitet damit die CSU die rechten Idioten wieder gewinnen kann. Was muss denn noch passieren, damit die Politik sich klug und eindrucksvoll dieser AfD stellt?

Was auch Fatal ist, dass die TV Talkshows sich gegenseitig den Rang abnehmen, um die Mitglieder der AfD einzuladen dabei denen eine Plattform gibt. Es ist auch unnötig, dass, teilweise, 3-4 Talkshows in einer Woche dieses Thema sich annimmt. Immer wieder Frau Petry, von Storch oder Gauland…was sollen die den neues erzählen, außer deren Ideologie zu verteidigen.

Die AfD ist eine rechtsradikale Partei, die auf den Rücken von Ausländer Politik und Stimmung macht und das muss endlich effektiv bekämpft werden und dies geht nur einheitlich und geschlossen. Innere Reibereien sind nutzlos, egoistisch und doof!

Wenn das so weiter geht, werden wir Zeiten wie Anfang der 30 Jahre im 20. Jahrhundert wieder sehen und das möchte wohl nur die AfD und hoffentlich kein anderer normal denkender Mensch in Deutschland.

#zeevrosenberg #gauland #afdmussweg



DEHOGA Schleswig-Holstein plant eigenes Hotelportal – haben die nichts gelernt in den letzten Jahren?

Eigentlich sollte von einem Landesverband erwartet werden, dass diese sich doch in der Materie des Vertriebs und Vermarktung informiert sein sollten sowie die vielen Artikel über das Thema Vermarktung im Internet gelesen haben.

Was in Schleswig Holstein passiert, ist einfach dumm, wenn es so stimmt was berichtet worden ist. Nicht mal größere und finanziell besser stehende Unternehmen haben es geschafft so etwas erfolgreich zu stemmen. Wieso sollte es gerade im schönen Bundesland Schleswig Holstein funktionieren?

Mit dem Jahresbeitrag in Höhe von 300,00 Euro wird das definitiv nicht möglich sein, gegen die großen Portale anzugehen. Was mich am meisten ärgert, ist, dass die DeHoGa oder die Firma Netzwerkstatt Rendsburg den Hotels ggf. etwas mitteilt, was praktisch keinen Erfolg hat und illusorisch ist. Allein die Werbung bei google und co. kostet viel Geld sowie das programmieren, pflegen und hosten dieser Seite, wie geht das mit 300,00 Euro für je 600 Hotel…? Das sollte der DeHoGa uns mal erklären….

Es wäre sinnvoller und klüger, wenn die DeHoGa in Schleswig Holstein den Hoteliers beibringen würde, dass die eigene Webseite gepusht werden muss, die Buchungsmaschine gut und einfach zu bedienen sein sollte und dass die eigene e-commerce Strategie einen Plan haben sollte.

Meiner Meinung nach ist die Aufgabe vom DeHoGa nicht träumerische und dummes kostspieliges Gedöns deren Mitglieder mitzuteilen, sondern wie diese effektiv und gewinntreibend arbeiten können. Dieser Vorschlag ist alles andere als gut und zeigt, dass dieser Landesverband von e-commerce gar keine Ahnung hat.



Was nun AfDeutschland?

Es ist echt traurig zu sehen, dass rechtradikale bis zu 23% in einem Landtag in Deutschland erhalten und überall zweistellig abgeschnitten haben. Bereits 1993/1994 haben rechte Dummköpfe gegen Ausländer gewütet (in Solingen, Mölln, Lübeck und anderswo) was schon damals nicht zu verstehen war. Heute ist es so, dass diese Leute gewählt werden und offiziell Politik machen.

Nach der Wahl am Wochenende kam da nur Kopfschütteln bei mir auf. Sind wir wieder auf dem Weg wie 1933? Muss ich auf Dauer eine neue Bleibe in einem anderen Land suchen? Zwar denke ich nicht, dass es soweit ist, nur anstelle diese Leute als pubertär oder primitiv zu nennen sollten wir endlich erwachen. Wenn es weiter in die Richtung mehr Stimmen für die AfD und weniger für die SPD und Grünen geht, werden wir eines Tages sehen, dass das Erwachen zu spät ist.

Die CSU macht mit ihren permanenten Beschimpfungen der Kanzlerin gegenüber die Front gegen die Rechten kaputt. Einer der Schuldigen ist absolut Horst Seehofer! Anstelle die Einheit gegen Rechts zu erlangen, versucht er die Rechten zu gewinnen und gegen die CDU zu schießen. Er ist genau so doof und unproduktiv wie die AfD.

Es muss endlich eine gute Aufklärung in gegenüber der AfD und Pegida geschehen und erklärt werden, dass nicht die Ausländer eine Gefahr sind (gerade in einem Gebiet wo nur 2-4% Ausländer leben).

Die Wirtschaft muss mehr tun und natürlich die Kirche, Gemeinden, Zentralrat der Juden und der Moslime. Wo sind die Gewerkschaften? Diese sind viel zu ruhig und tun absolut zu wenig. Es muss endlich ein Ruck durch die Republik geben.

Dazu führen die AfD und deren Anhänger die Presse und Fernsehsende vor. Wenn Frau Petry zwei mal im Morgenmagazin Ihre Teilnahme zusagt und immer nicht erscheint, dann ist es Missachtung und da kann gesagt werden, was wolle. Sie werden zu jeder Talkshow eingeladen und keiner sagt denen richtig die Meinung das es, Rechtsradikale sind die versuchen die Bevölkerung zu verdummen. Sie rufen auf Kinder und Frauen an der Grenze zu beschießen, wo sind wir angekommen.

Natürlich müssen sich die Flüchtlinge anpassen und registriert werden sowie die Mentalität annehmen, die hier herrscht mit Bewahrung der eigenen Tradition. Klar ist auch, dass sie die deutschen Gesetzte, Vorschriften einhalten so wir diese auch bei Besuchen in anderen Länder einhalten.

Es ist viel zu ruhig im Lande und anstelle dass die Presse, wie der Spiegel die Süddeutsche und viele andere die Regierung und Frau Merkel kritisieren, sollen sie doch mal mit besseren Vorschlägen kommen, die haben sie doch auch nicht. Vielleicht wäre dann doch mal Zeit eine Einheit gegen die Rechten und eine Lösung der Flüchtlingskatastrophe zu suchen.

Nicht Sigmar Gabriel noch Horst Seehofer oder andere Politiker hätten oder haben eine bessere Lösung. Auch weil sie und deren Familien nie Flüchtlinge waren und es auch nicht wissen, wie es ist. Es sollte zwar unterschieden werden zwischen Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge nur sollte auch der Arbeitsmarkt gesehen werden, welche Arbeitskräfte fehlen, damit der Bedarf an Arbeitskräfte dort geregelt wird.

Wir können in Deutschland nicht immer nur mit reden und selbst nichts tun, außer Geld zu geben. Deutschland gehört zu Staatengemeinschaft der EU und der UN an und daher ist es richtig, dass wir hier auch richtig mitmachen und nicht nur mit reden. Es ist ein gesamt europäisches Problem was wir in den Griff bekommen müssen und ein einheitliches Deutschland ist da viel sinnvoller als ein Mischgeplänker al la Seehofer, der zum Rechtsradikalen und Antisemitischen Ungarischen Ministerpräsident fährt oder den Super Demokrat Putin besucht. Seehofer ist ein egoistischer und dummer Politiker der lieber den Machtkampf gegen Merkel sucht als Lösungen finden möchte.

Es ist an der Zeit was gegen diese Rechten etwas zu machen, wie zum Beispiel gute und effektive Aufklärung in den Schulen, die Medien und am Arbeitsplatz. Die Politik soll endlich gesamt gegen diesen Trend angehen und einheitlich sprechen und nicht wie beim Turm von Babylon hunderte von Sprachen sprechen und keiner versteht den anderen. Die Medien sollten das Ware Gesicht dieser Anhänger und Politiker der AfD sowie Pegida zeigen und nicht immer diese mit Samthandschuhen anfassen und auch so mit denen umgehen.



Fall der Ratenparität und keinen Mut für die richtigen Raten

Seit dem 23. Dezember 2015 ist es amtlich, auch booking.com darf nicht auf Ratenparität pochen und die günstigsten Raten auf deren Webseiten verlangen. Die teilweise unberechtigte Arroganz von booking bezüglich der Ratenparität, Gruppenbuchungen sowie die teilweise nicht zu beantwortenden Bewertungen sind schon sehr abenteuerlich und unberechtigt. Die OTA’s versuchen uns klar zu machen, dass die Ratenparität den Hotels und den Gästen hilft und gut tut – was für eine einseitige Falsche Darstellung. Wers glaubt wird Seelig und zum Glück hat das Bundeskartellamt sich zugunsten den Hotels entschieden.

Jetzt gilt es für die Hotels die Aufgabe eine richtig, kluge und marktgerechte Ratenstrategie zu entwickeln oder die bestehende weiter auszubauen. Die Gäste wissen bereits, dass viele Hotelwebseiten eine günstigere Rate anbieten als bei den OTA’s, das wurde bereits in den Medien wie auch zum Beispiel Wiso oder ARD Ratgeber gezeigt.

Die Aufgaben sind dadurch nicht leichter geworden nur interessanter, herausfordernder und umfangreicher. Es gilt jetzt nicht einfach die Raten zu senken, sondern die entsprechend an den Markt anzupassen und anzuheben, damit das Hotel davon auch optimal profitieren kann.

Bei nachfrageschwachen Zeiten ist es unnötig die Raten in das Bodenlose zu senken. Darauf kommen noch die Kommissionen der OTA’s und unterm Strich bleibt nicht viel. Was leider passiert, die Hotels senken ihre Raten und bieten in absolut schwachen Geschäfts Perioden Dumping Raten an (so wie Sonntags oder zwischen Weihnachten und Neujahr), in Zeiten, wo die Nachfrage sowieso sehr niedrig ist, macht es doch keinen Sinn die Raten zu senken, die Gäste, welche unbedingt reisen müssen, werden auch höhere Raten zahlen. Hotels die sonst Raten vom 90-120 Euro anbieten gehen, ohne Grund, auf 60-75 Euro runter. Der Grund ist schlechtes Yielding und verzweifelt jeden Gast für jede Rate gewinnen. Leider lernen die Revenue Kollegen sowie die Direktion nicht, dass mit Raten grundlos zu reduzieren einfach das falsche Rezept ist.

Die Branche muss, jetzt erst recht, lernen, wann welche Raten einzusetzen sind. Wir müssen die Raten langfristig erhöhen und die eigene Webseite muss für den Gast die günstigste und attraktivste sein.

Die Kollegen sollten sich wirklich über die Strategie und Ratenfindung im klaren sein was und wann zu machen ist. Wir können uns nicht auf der einen Seite über die Hilfe des IHA, bezüglich des Falles der Ratenparität, freuen, und auf der anderen Seite nur zwischen teuer und billig zu wählen, das ist absolut falsch können wir nicht als Strategie benennen.

Zurecht wird Deutschland, meist Berlin, als billig Übernachtungsstandort genannt. Wir haben die Möglichkeit es zu ändern, dazu bedarf es Mut und unternehmerische Weitsicht, sowie Übersicht über den Markt zu haben. Weniger Angst das wir Zimmer leer stehen lassen, Schluss mit Sonntags- und Weihnachtsraten sowie eigenes gesundes Standing Gegenüber den OTA’s und den Groupons der Welt. Die Hotels müssen Herr der Raten werden und auch hinter den Raten und dem eigenen Produkt stehen.

Die permanenten Diskussion was ist direktes Geschäft und was nicht? Dies sei auch nicht mehr zeitgemäß, da alles was die Hotels machen müssen, dass der Bucher auf die eigene Hotel Webseite kommt. Das kostet Geld und alle Maßnahmen sollten eben in die Richtung gehen um dieses direkte Geschäft zu bekommen. Das heißt auch, wenn es über CPC, Firmeneintrag oder andere anfängliche indirekte Kanäle kommt. Wenn der Gast/Bucher immer über ein OTA bucht, bleibt es wirklich nie direkt.

 



Was bringt und wer gewinnt oder verliert bei großen Hotel Übernahmen?

Es ist schon toll und Interessant zu lesen, dass Marriott zuletzt Starwood übernommen hat/wird und zum größten Hotelkonzern der Welt aufsteigt. Mit den unzähligen Marken, der beiden Gruppen, haben Gäste die Möglichkeit alle Top Brands aus einer Hand zu buchen. Im neuen Konzern gibt es alles, von 2-3 Sterne bis Hin zum Luxus von Ritz Carlton oder St. Regis.

Die Gewinner sind bestimmt auch die Inhaber von Marriott und die Gäste, die noch mehr die Vielfalt der Hotel genießen können, sowie von den Kundenbindungsprogramme beider Ketten stark profitieren, was ohne Zweifel ein Vorteil ist.

Wer sind jedoch die Verlierer dieses Mega Deals? Zu einem viele Mitarbeiter, da Marriott ein Einsparpotential von ca. 200 Millionen US $ sieht, dadurch werden wahrscheinlich zuerst die Zentralen von Starwood daran glauben müssen. Es werden bestimmt nicht 2 Zentralen in den USA und in Europa benötigt. Bestimmt folgen jetzt tolle Sprüche geliefert, wie wichtig die Mitarbeiter sind und danach kommt der Hoover und macht sauber, leider!!! Die Hotels leben von den Mitarbeiter und nicht nur von den Hotels selbst. Das riesen Potential wird vergrault und am Ende gekündigt, Schade!

Selbst habe ich eine Übernahme mitgemacht (Accor / Dorint), erst wurde uns erzählt, dass alles besser wird. Die vielen tollen Hotels weltweit, und wie schön diese sind, dann das keiner um seinen Arbeitsplatz sich fürchten muss, dann saßen wir in einem Büro und warteten 2-3 Monate um neue Aufgaben zu bekommen, eine Zermürbungszeit war es. Bis die Kollegen von sich aus gekündigt haben und der Rest ist geblieben oder wurde gekündigt. Große Sprüche und wirklich nichts dahinter, das Management hat sich da nicht mit Ruhm bekleckert.

Weitere Verlierer könnten die Investoren sein, die sich bewusst (z.B.) an Starwood angeschlossen haben, da Ihnen diese Philosophie gefällt, die Rendite gestimmt hat und die (teilweise langzeitige) Zusammenarbeit einfach gestimmt hat.

Voraussichtlich wird es auch bei Marriott und Starwood so sein, dass viel geredet und versprochen, das gelbe vom Ei versprochen wird…. Lassen wir uns in 6-12 Monaten wieder dieses Thema ansehen und hoffentlich habe ich nicht recht…

Generell sind Giganten nicht immer das ‚non plus ultra’ und manchmal arbeiten kleinere Firmen/Hotelgruppen besser für Kunden und Mitarbeiter, jedenfalls ist ein großer Konzern definitiv nicht so flexibel – und dieser (Marriott/Starwood) wird gigantisch groß. Dies sollten kleinere Hotelgruppen und privat Hotels als Chance aufnehmen und mehr Individualität und noch mehr Qualität für den Gast kreieren.

Zum Glück sind die Marriott Inhaber richtige Hoteliers, auch sie gucken auf den Umsatz, Profitabilität und Qualität, kennen diese die Branche und wissen, wie ein Hotel funktioniert. Jedenfalls ist das besser als die diversen Finanzhoteliers, die nur auf den Profit gucken und nicht auf die Qualität für den Gast und scheren sich weniger um die Mitarbeiter.

Jetzt folgt der nächste Deal, Chinesen wollen die IHG übernehmen. Die IHG, welche mehr als 4.900 Hotels und 730.000 Zimmern in rund 100 Ländern haben, war für viele Jahre die weltweit größte Hotelkette. Wie viele wissen, ein großer Teil des globalen Tourismus im 21. Jahrhundert stammt bereits aus Asien, genauer zu sagen aus China und Indien, also macht dieser Schritt geschäftlich sinn.

Es wäre ein logischer Schritt für chinesischen Hotelgruppen, eine globale und renommierte Hotelgruppe wie die IHG, die viele Marken hat, zu kaufen. Offensichtlich sind es es nicht nur für die vielen Marken, sondern auch den weltweiten Vertrieb und die ca. 90 Millionen Loyalität-Club-Mitglieder (Laut IHG Webseite vom 20. Oktober 2015). Siehe auch Bericht von Joseph Fischer (http://www.4hoteliers.com/news/story/15119)

Es bleibt sehr spannend und hoffentlich wird es mehr Gewinner als Verlierer geben.

#zeevrosenberg

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Terror – Panikmacherei – Stornierungen – Mitarbeiter – das Leben damit

Am 13. November attackierten Terroristen in Paris und seitdem herrscht Erschrecken und die damit verbundene Reaktionen auf diese schrecklichen und brutalen Taten. Diese Taten bereiten viele Gedanken und Sorgen bei uns, den Familien und Mitarbeiter. Bereits Anfang 2015 waren Terrorattacken in Dänemark, Brüssel und Paris verübt worden und davor noch in London, es ist so als ob wir diese (bis zum letzten Freitag in Paris) wieder vergessen haben.

Es wäre hier an den Verbänden, wie der DeHoGa oder HDV, sich mit den Sicherheitsorganen zusammen zusetzten, Empfehlungen für die Branche auszuarbeiten und diese uns zur Verfügung zu stellen. Es können Empfehlungen kommen wie wir uns im Vorfeld besser sichern können(wenn das überhaupt geht)? Gibt es überhaupt eine Gefahren Meldung für Hotels, Bars und Restaurant? Denn wenn es keine Gefahrenmeldung gibt, wäre es sinnvoll dies auch mitzuteilen, was uns allen ein wenig beruhigen würde. Die Linienbusse die zwischen Berlin und andere Städte fahren dürfen keine Gäste mitnehmen, welche keinen gültigen Personalausweis haben, also diese Branche hat wenigstens schon mal Richtlinien erhalten.

Des Weiteren geht es nicht nur um die Gäste, sondern um unsere Mitarbeiter, die sich, zurecht, sehr damit beschäftigen. Sie lesen über Terror Gefahr, Spielabbrüche (Länderspiel), Flugzeuge mit Bombenalarm und einen Angriff auf ein Hotel in Mali. Wir sollten und müssen mehr mit unseren Mitarbeiter reden und über die Lage sprechen und dazu benötigen wir Informationen.

Gäste tanzen jetzt auf diese Welle und wollen jetzt ihre Zimmer stornieren (nicht stornierbare), weil Sie denken, dass es in Deutschland (in unserem Fall) ganz schlimm ist. Da machen wir natürlich nicht mit, solche Leute sollten sich in der Wohnung verschanzen und nur raus kommen, wenn der Messias wieder da ist – das wird wahrscheinlich noch mehrere Jahre dauern. Jedenfalls sehe ich es nicht ein, ein Zimmer kostenlos zu stornieren, nur weil die Gäste aus England oder Spanien Angst haben hierher zu kommen. Wer damit auch spielt und eine Chance sieht seine (nicht stornierbare) Buchung mal so zu stornieren täuscht sich gewaltig, mal sehen, ob sie ihre Flugtickets annullieren können.

Was mich an dieser Debatte so stört, ist, dass sich Leute melden, die überhaupt keine Ahnung haben (zum Thema Terror) und versuchen die Branche aufzuklären, nur wer keine Ahnung in Terrorismus hat, sollte sich erst einmal informieren.

Die Terror Gefahr ist zwar vorhanden (laut den Medien) und wir sollten vorerst damit lernen zu leben und umzugehen, (dieser lässt sich leider nicht von heute auf morgen abstellen), nur unqualifizierte Äußerungen diesbezüglich helfen absolut keinem.

Terror – Panikmacherei – Stornierungen – Mitarbeiter – das Leben damit    #zeevrosenberg

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Die Einigkeit ist nicht die Stärke der Hotel Branche

Nach meinem letzten Blogbeitrag (über Bewertungen bei Tripadvisor) und den Reaktionen einiger Kollegen habe ich mich ein wenig gewundert, dass viele sagen, dass eh nichts bringt, etwas zu machen und jeder doch lieber seine eigene Suppe kochen soll oder informierten mich über verschiedene Gerichtsurteile.

Wenn wir als Branche so egoistisch weiter arbeiten, haben wir bald wirklich keine Chancen mehr gegen die OTA’s, Bewertungsportale, Meta’s und generell andere Anbieter. Es ist schlichtweg falsch, wenn wir den Kopf in den Sand stecken und jedes Hotel, jede Hotelgruppe oder Verband für sich alleine arbeitet. Es wäre doch viel einfacher sowie effektiver, wenn wir als Branche mehr mit einer Stimme auftreten als öfters aus der Hüfte Schießen und teilweise auch mit nicht korrekten Fakten auftreten.

Nachdem wir vor zwei Wochen eine sehr negative Bewertung bei TripAdvisor erhielten, (ein Gast hat uns mit einer schlechten Tripadvisor gedroht, wenn wir seine non ref Reservierung nicht stornieren werden und ihm das Geld zurückgeben) haben wir einen heißen Draht zu TripAdvisor mit Mails und Telefon und dabei unserem Missmut vehement geäußert. Wir haben nicht aufgehört weitere Mails zu schrieben und erhielten Unterstützung von der IHA, die Bewertung wurde gelöscht – geht doch!

American Express ist auch so ein Kandidat, hier kann jeder Gast sich melden (wenn er seine Rechnung nicht bezahlen möchte) und sich über die Zahlung beschweren. Trotzdem, dass wir die Unterschrift vom Gast auf dem Anmeldeformular, auf der Rechnung (auch Kreditartenbeleg) und auf dem Barverzehrbeleg haben und alle Unterschriften sind identisch, versucht Amex uns klar zu machen, dass wir das Geld nicht bekommen, der Gast hätte doch mit der PIN bezahlen müssen. Die Argumente von Amex wurden immer skurriler und dümmer. Wir haben bereits alle Unterlagen zugeschickt und trotzdem sehen sie es nicht ein…. Da wir den Gast kennen werden wir auch hier dran bleiben, um auf unser Recht zu pochen!

Bei MicrosOpera geht es weiter, seit der Übernahme von Oracle ist diese Firma nicht mehr ansprechbar. Anfragen, Angebote, Support und der Kontakt hingt ohne Ende. Kleinere Hotels sind für Oracle nicht mehr interessant. Die sollten sich nicht wundern, wenn die Hotels bald wo anders sich umgucken um ein gutes Produkt zu finden welches im Preisleistungsverhältnis auch gut ist (wahrscheinlich möchten sie es auch). Wieso stemmt sich die Branche nicht gegen MicrosOracle auf und sagt denen, dass es so nicht weiter gehen kann?

Es zeigt sich, dass die OTA’s und META’s auch unsere Blogs lesen und uns bitten deren Namen aus den Blog zu nehmen, wenn es denen nicht so richtig passt oder sie nicht gut und positiv dargestellt werden.

Die Branche steht bereits seit der Mehrwertsteuer Senkung in der Kritik (Mövenpick Steuer) und musste viel einstecken von der City Tax (der einzelnen Städte) bis hin zu den neusten MwSt Regelung bei der Sauna Nutzung in den Hotels. Wir sollten als Branche eine Sprache sprechen und den Verbänden vertrauen, die wirklich was ändern können, nicht jeder kleiner Verband oder Verbund muss sich zu jedem Thema melden – und gegen andere Hotelverbände unnötig und falsche Informationen veröffentlichen, nur um zu zeigen, dass es ihm gibt.

Wir sollten mehr an uns glauben und uns von innen stärken sowie zeigen, dass wir eine wichtige und große Branche in der deutschen Wirtschaft sind. Des weiteren sollten wir noch mehr für unsere Rechte kämpfen und den OTA’s, Meta’s, Bewertungsportale, IT Firmen und andere und zeigen, dass diese nicht alles mit uns machen können, wie sie gerne haben möchten.

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