Die Realität mit der Generation Y oder wie geht Personal heute

Es wird in den letzten Monaten viel über die Generation Y gesprochen und geschrieben. Wie sind und was sind sie, sowie was sie eigentlich wollen und natürlich wie gehen diese mit dem Unternehmen sowie das Unternehmen mit denen?

In den letzten Wochen gab es einen sehr schönen Blogbeitrag von Elke Schade über die Frage wie und ob ge’du’st werden soll oder kann? Das passt alles zusammen, dieses ‚wir sind cool und müssen uns per DU ansprechen’ und die teilweise null Bock bei der Arbeit der Generation Y. Natürlich möchte ich nicht generalisieren, nur es fällt auf, dass, was unten steht immer mehr passiert.

Wir haben alltäglich viele Erfahrungen mit der Generation Y, wie sie zur Arbeit kommen nur nicht da sind, um zu arbeiten. Auch wenn die Mitarbeiter eine gutes Produkt, kostenloses Essen, ein Abo in einem Fitness Club, keine richtigen Uniformen (Jeans und Hemd/Bluse) – also sehr legere weitere Benefiz und nette Kollegen haben. Die neuen Mitarbeiter werden eingeschult und langsam in den Tagesablauf der Abteilung und deren Arbeiten eingeführt.

Was wir in der Realität erleben sind Mitarbeiter und Kollegen, die öfters fragen, wann es die nächste Pause gibt, kann ich früher nach Hause gehen, ich muss immer pünktlich nachhause gehen und ich muss mindestens jedes zweite Wochenende freihaben, weitere Beispiele gibt es zu genüge und das alles ist sehr bedenklich.

Diese Diskussion, wie wir die Mitarbeiter ansprechen oder diese uns (mit DU oder SIE) ist doch nebensächlich. Wie schaffen wir es, dass die Jungen Kollegen mehr spaß und Interesse haben (in unserem Fall in der Hotellerie) zu arbeiten und nicht nach kurzer Zeit kündigen oder um einen Aufhebungsvertrag bitten, damit sie Arbeitslosengeld bekommen werden. Die Lust bei der Arbeit anwesend zu sein nur nicht zu arbeiten ist schon bemerkenswert und enttäuschend zugleich.

Wir haben auch Mitarbeiter aus der Arbeitslosigkeit und Hartz IV eingestellt um diese auch eine Chance zu geben in die Berufswelt sich wieder einzugliedern. Was daraus herauskam, dass diese sich lieber mit deren Freunden treffen, als eine Arbeitsstelle zu haben und eigenes Geld zu verdienen. Die Kündigung war für mich nur ein wach werden, wie die Generation Y denkt und arbeiten möchte oder auch nicht.

Gerade Mitarbeiter und Praktikanten aus dem Ausland sind für uns ein Beweis, dass es auch anders geht. Diese wollen Arbeiten, lernen und dabei auch spaß haben. Wir sind jedes Mal positiv überrascht, wie gut diese sind und das diese ohne Wenn und Aber Arbeiten und dabei werden diese nicht ausgenutzt, wie manche es denken.

Wir versuchen Neue Mitarbeiter in die Hotellerie einzulernen und denen die Hotelwelt schmackhaft zu machen. All das ist gut und schön, nur wenn diese Generation mehr spaß woanders haben möchte als spaß bei arbeiten, werden wir in Zukunft ein größeres Problem bekommen, um passende Mitarbeiter zu gewinnen die auch Lust und den Willen haben zu arbeiten und für sich eine Zukunft sehen.

Dieses Möchtegern ‚Wir sind Freunde und piep piep piep wir haben uns alles lieb’ ist im Grunde nur ein Schauspiel. Gerade, die jenigen die immer dieses automatsich DU bevorzugen, haben auch nicht immer eine gute Arbeitsatmosphäre und machen mehr Show, als es wirklich gut ist.

Wir sollten mit der DU Freundschaftsshow aufhören und gucken wie wir gute und interessierte Mitarbeiter für uns gewinnen können, um diese Generation Y zu begeistern für einen Beruf, der in Grunde ein schöner und interessanter ist. Auch wenn viele sagen, die Branche bezahlt nicht gut und wir müssen mehr bezahlen, ist dies nur zum teil richtig.

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Flüchtlinge – das jetzt und die Zukunft

Seit den letzten Wochen kommen tausende von Flüchtlingen nach Europa und alle tun so als ob es eine riesige Überraschung ist. Ohne Zweifel war dies vorherzusehen, dass diese Menschen ein besseres Leben führen wollen ohne Krieg, Mord und Zukunftslosigkeit. Viele sagten hier wie schlimm es ist, Lösungen haben die wenigsten gehabt und bestimmt keine der westlichen Regierungen.

Schuldige für diese Misere gibt viele, wie der syrische Präsident Assad, die IS, die arabischen Staaten welche die IS und Assad unterstützt haben, Schleuserbanden die Gelder damit verdienen Menschen bewusst in den Tot zu bringen, die EU und die UN die seit Jahren zu guckt und die Situation zu keinem Zeitpunkt verstanden hat…und wir alle die Naiv alles am Fernseher beobachtet haben weil alles doch so weit weg von uns ist.

Erst hat Assad seine eigene Bevölkerung ermordet danach kamen die IS Terroristen die den Rest gegeben haben und brutal sowie Hemmungslos gemordet und folterten, alle gucken nur zu. Die arabischen Staaten haben es toleriert und haben nichts getan, im Gegenteil haben einige Assad am Anfang oder danach den IS unterstützt.

Jetzt sind sie da und trotzdem ist es nicht klar was mit all denen Flüchtlingen passieren soll. Es gibt kein Plan für jetzt und für die Zukunft. Viele reden, nur eine Lösung hat keiner. Es gibt viele die helfen und Spenden, was ein sehr schönes und ermunterndes Zeichen in solchen Tagen ist.

Tschechien, Slowakei, Polen und natürlich Ungarn lehnen einen Quotenanteil für Flüchtlinge ab und zeigen eine klare Anti europäischen Politik. Alles müssen die Deutschen, Holländer und Franzosen sowie andere westeuropäischen Staaten organisieren und zahlen, das sieht nicht nach einer solidarischen Gemeinschaft a la Europäische Union aus.

Zuerst müssen für die Flüchtlinge, ohne Wenn und Aber, eine Bleibe gefunden werden in den sie ordentlich wohnen können und es muss denen auch die Möglichkeit gegeben werden schnell zu arbeiten, auch wenn es vorerst vielleicht limitiert sein kann.

Die Zukunft in Syrien dem Irak und in Afghanistan ist sehr traurig, hier ist es schwierig bis gar unmöglich Geld zu spenden oder Hilfe zu ermöglichen. Staaten wie der Libanon und Jordanien müssen jetzt unterstützt werden, damit die Flüchtlinge eine richtige Unterkunft dort erhalten können.

Leider helfen die arabischen Staaten überhaupt nicht und nutzten zu null ihren Einfluss in diesen Ländern damit diese eine bessere Zukunft bekommen. Eine Schande ist es, dass Staaten wie Saudi-Arabien, Dubai, die Emirate, Katar, der Iran und viele andere absolut gar nichts tun um den Flüchtlingen zu helfen und die Region zu beruhigen, im Gegenteil, sie stürzen diese ins Chaos. Sie nehmen keine Flüchtlinge auf und helfen auch nicht Europa finanziell dabei. Ein Krieg unter den arabischen Völker passiert jetzt und diese kümmern sich nur um sich und nicht um Ihre arabischen „Freunde“! Jetzt wird es spannend, was Europa und die USA planen damit es auch eine Zukunft Syrien, dem Irak und Afghanistan geben wird. Der Druck muss von der EU und der UN klar an die arabischen Staaten und dem Iran gerichtet werden, damit diese die Flüchtlinge unterstützen müssen, was leider nicht passieren wird.

Trotz aller Euphorie ist nicht zu vergessen, dass laut UNO und Geheimdienste ca. 1-2% der Flüchtlinge Angehörige der IS oder andere Terroristischen Gruppierungen angehören, es wäre verkehrt dies zu verschweigen.

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Die Panik der Hotels mit billigen Zimmerraten – kein Mut und keine Geduld

Mit großer Verwunderung und Spannung habe ich seit Anfang Juli die Entwicklung der Monate Juli und August im Berliner Hotelmarkt verfolgt. Welche Zimmerraten gingen in Berlin um, von unter 80 Euro für ein sehr gutes 4 Sterne- oder Design Hotel bis hin zu einer Aktionsangebot für ein 5 Sterne Hotel von unter 72 Euro im Zimmer pro Nacht und weitere unsinnige Angebote folgten.

Es konnte bislang mir keiner erklären, wieso die Kollegen nicht an deren Preispolitik bleiben, ihr Yield Programm nutzen sowie die Erfahrung der letzten Jahre mitnehmen. Das einfachste was zu machen ist, die Raten so zu senken, damit Berlin ein Paradies für billig Touristen ist und bleibt. Es ist nicht mehr günstig in Berlin ein Zimmer zu buchen, sondern billig. Das leichteste ist, die Raten zu senken um das Hotel mit Gästen zu füllen, Quantität steht über Qualität der Rate.

Bereits mehrmals schrieb ich, dass die Hoteliers hinter dem eigenen Produkt stehen müssen und eine zum Produkt und Tag die richtige Rate anbieten. Stattdessen werden niedrige Raten ins Netz geworfen und Hauptsache die Belegung stimmt und mir geht es gut… Das diese Kollegen (Management und Yield) den Markt für die Zukunft kaputt machen ist denen egal und/oder nicht bewusst.

Es ist definitiv möglich eine gute Produktbezogene Rate zu erzielen und durchzusetzen, auch in Berlin. Nur wer keinen Mut und Geduld hat wird es auf Dauer immer schwerer haben gute und richtige zum Produkt bezogene Raten zu erzielen.

Manchmal ist es besser keine hohe Belegung zu haben dafür die Rate oben zu halten als anders herum. Der Gast wird es auf Dauer nicht verstehen, die Firmenkunden erst recht nicht und die Gewinner sind am Ende nur die Gäste, welche kurzfristig buchen, weil er sicher sein kann, immer die günstigste Rate zu bekommen. Oder der Gast geht auf Seiten wie Groupon oder Travelzoo um das Dumping Gefühl noch größer zu machen.

Wir haben letztens eine Bewertung bekommen, dass wir mit unserem Hotel 20€ teurer sind als ein 5 Sterne Hotel. War das negativ oder positiv? Nun, wenn ein 5 Sterne Hotel sich auf unser Ratenniveau geht, hat es wohl einen Fehler in deren Ratenstrategie.

Hauptsache wir schimpfen über die OTA’s, deren geänderten AGB’s und wie böse, schlimm sowie teuer die sind. Nicht vergessen, die Hotelrate geht zuerst vom Hotel aus und nicht von den OTA’s. Besser wäre es den Markt besser zu beobachten, zu lernen, zu kennen und dann zu entscheiden. Dies macht mehr spaß und bringt öfters viel mehr.

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American Express Kreditkarten – nicht nur sehr hohe Gebühren (Desagio) sondern auch ein sehr schlechter Kundenservice!

Es ist bekannt, dass American Express die höchsten Gebühren der Kreditkarten Anbieter hat. Amex profitiert viel von der Corporate Card und den ‚normalen’ Karten.

Bereits vor Monaten gab es ein neues Angebot für Kleinhändler die einen Umsatz bis 100.000 Euro haben, dafür nur einen Disagio von 1,9% zu bezahlen so.

Daraufhin kontaktierten wir den Kundenbetreuer und baten ihm das Desagio anzupassen bis zu einem Umsatz vom 100.000 Euro und alles was darüber ist den normalen Desagio. Nachdem unser Kundenbetreuer uns positive Tendenzen telefonisch mitgeteilt hatte wurde am Ende dies von der Amex Zentrale abgelehnt. Es blieb beim hohen Desagio von Amex.

Vor acht Wochen haben wir unserem Kundenbetreuer wieder eine Mail geschrieben, diesmal um die erneute Bitte, dass unsere Desagio gesenkt wird. Wir haben mitbekommen, dass dies bei einigen Hotels geschehen ist. Innerhalb von 6 Wochen haben wir 4 Emails und einen Brief versendet nicht eine Antwort erhalten.

Es wäre doch so einfach dem Hotel eine Nachricht zukommen zu lassen wie stand der Dinge ist. Dafür sind die Herrschaften bei American Express sich eventuell zu schade und stellen auf ‚keine Reaktion ist bestimmt das Beste’.

So viel Chuzpe, Arroganz und Ignoranz muss erst einmal gefunden werden, bei American Express wurde es eventuell sogar erfunden. Nicht nur das Amex die höchsten Gebühren nehmen, sie sehen die Hotels dazu nicht als Partner, sondern als eine Kuh die zu Melken ist, egal was kommt. Auch wenn die generelle Desagio demnächst gesenkt wird, gilt dies nicht bei der Corporate Karte. Es wäre an der Zeit, dass die Hotel Branche bei American Express ernster genommen wird!

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Antwort auf aboutrevenue.de über Partnerschaftlich zum Erfolg

Es gilt eine faire Partnerschaft zum Erfolg

Auch veröffentlicht bei http://www.so-geht-hotel-heute.com

Einige in der Hotelbranche und vor allem im Revenue Management verstehen es wahrscheinlich nicht worum es geht wenn die Hotels die Raten Hoheit zurück bekommen wollen und müssen. Vorab ist es wirklich schade zu lesen, wie Revenue Manager sich so äußern und eventuell von der Materie Raten Parität und die Zusammenarbeit mit den OTA’s aber auch gar nichts verstehen.

Es geht hier nicht um wie viel Sprachen booking auf der eigenen Seite anbietet oder wie weit die Reichweite der Webseite ist. Das, mit Verlaub, wissen wir bestimmt auch. Es geht viel mehr darum das Raten Zepter zurück zu gewinnen und die Kunden versuchen direkt zu gewinnen. Auch wenn es beim ersten mal mehr Geld kostet als die Kommissionen bei booking, Expedia oder HRS, beim zweiten mal haben wir ihm direkt dran.

Dank der Metas haben es die Hotels viel leichter sgegen die OTA’s mitzuhalten und sich besser zu positionieren. Das Geheimnis ist eine ehrliche und Faire Zusammenarbeit, was bislang nicht da war. HRS und jetzt booking geben uns nicht die Email Adressen der Kunden, alle OTA Portale möchten immer nur günstigere Raten oder wollen Super tolle last Minute oder Corporate Angebote unterbreiten. Dann kommen Sie automatisch dazu, dass die eigene Webseite viel teurer ist als die der OTA’s. Wir, die Hoteliers, sollen die linke und die rechte Wangen anbieten, damit die OTA’s noch mehr verdienen und die Hotels im weiter im Raking fallen.

Das Thema ist nicht nur Kommission und Reichweite, es geht auch um Data und natürlich um den Bucher. Worüber die Hotellerie gerade kämpft, versucht auch die Lufthansa, Erhöhung der Buchungskosten um den Fluggast direkt auf deren Webseite zu bekommen.

Sie wollen uns doch nicht im ernst glaubhaft sagen, dass Sie einen Gast mit einer Flaschen Wasser oder einem Brief aufs Zimmer sowie ein upgrade dauerhaft gewinnen werden. Ehrlich gesagt, dass ist Steinzeit der Hotellerie!

Preisunterschiede im Netz schaffen keine Verwirrung, der potentielle Gast ist nicht so doof und Naiv wie einige ihm darstellen. Sie können die Parität mit den OTA’s halten und bei sich auf der Webseite eine niedrige Rate anbieten. Dadurch haben Sie das Problem und die Verwirrung relativ gut uns schnell gelöst. Wenn Sie eine gute IBE und Webseite haben ist das schon viel Wert, wenn das nicht da ist müssen sie sich nicht wundern wenn die Buchungen nicht fließen.

Zum Thema halb voll oder halb leer und die Distributionskosten ist das eine Investition um das direkte Geschäft zu bekommen. Es ist wie überall, dass zuerst investiert werden muss um Geschäft zu bekommen. Die OTA’s haben viel früher in den Metas investiert in so fern, dass sie einfache diese gekauft haben. Trivgo wurde von Expedia und Kayak von priceline. Also wo immer Sie was machen, verdienen diese mit.

Die OTA’s sind keine Feinde nur sollen diese die Hotels endlich als Partner und Kunden ansehen und nicht als Kühe die nur gemolken werden müssen. Die unternehmerische Freiheit ist unantastbar und sollte es mit der Ratenparität auch so bleiben. Die Ratenhoheit muss, in unserem Fall, im Hotel bleiben und nicht bei den OTA’s. wer das nicht versteht hat ein großen Problem.

 Auch veröffentlicht bei http://www.so-geht-hotel-heute.com



Vermarkten wir ein Hotel nur mit e-commerce?

Die Diskussion geht jetzt seit einiger Zeit auch sehr intensiv. Die Frage ist doch viel komplexer als einige es in Blogs schreiben.

Die Marketing Strategie sollte von Hotel zu Hotel für sich selbst angepasst sein. Alles nur auf Online zu setzten kann genau so verkehrt sein wie alles auf Emails oder Briefe. Bei einen neuen Budget Hotel ist die Online Strategie vielleicht die richtige um Kunden zu finden und diese für sich zu binden als per Email, Serienbrief und ggf. Karten sowie Briefe.

In der letzten Woche habe ich von einem Hotelpartner eine Handgeschriebene Karte bekommen, da es so nicht so oft vor kommt, fand ich es wirklich super und habe mich beim Versender sofort bedankt.

Auch wir im Hotel versenden handgeschriebene Karten, die Resonanz ist sehr positiv. Gäste und Partner melden sich persönlich und bedanken sich bei uns, dazu versenden wir Einladungen per Emails und auch hier ist die Resonanz gut.

Natürlich vermarkten wir unser Hotel auch online über die bekannten Netzwerke wie Facebook, google+, Twitter und andere. Hier erreichen wir einen anderen Teil der Gäste sowie teilweise auch potentielle.

Es sollte, meiner Meinung nach, ein passender und gesunde Mix sein welcher zum Hotel passen soll. Einfach zu sagen das es altmodisch oder nicht up to date ist genau so falsch wie alles auf Emails und Briefe zu setzten.

Wir sollten aufhören immer das eine oder andere zu Radikal zu sehen, sondern die Situation am Unternehmen anzupassen. Die Strategien der Mitbewerber ist nicht jedem Bekannt und deshalb ist es falsch diese blind zu kritisieren nur weil die eigene Strategie anders ist. Alles auf online zu setzten kann genau so falsch sein wie alles auf die traditionelle Art und Weise.

Was wichtiger ist, dass e-commerce mehr nicht vom Direktor, Sales oder Revenue Management zu bearbeiten ist sondern von einem dafür eingesetzten Mitarbeiter, solang das Hotel sich einen solche Position erlauben kann. Das ist das viel größere Problem und nicht welche Marketing Strategie ein Hotel hat. Vielleicht ist das richtige Thema für eine Diskussion und nicht wie das ein oder andere Hotel arbeitet. Jedes Hotel sollte sich sein Klientel und dem gewünschten Klientel anpassen und nicht das was die Kollegen von einem erwarten oder wünschen.



Die Zusammenarbeit mit den OTA’s und wie arbeitet die Hotel Branche?

Seit dem booking über seine neuen AGB’s die Hotels informiert hat ist viel passiert. Viele Hoteliers haben einen Widerspruch eingelegt auch unter den Umständen das wir nicht wissen, wie booking darauf reagieren wird.

Danach wurde empfohlen, das wir ein Schreiben an das Bundeskartellamt schreiben sollen, da fängt es an, in eine Art Panik zu driften. Das Bundeskartellamt wird es bestimmt nicht für gut sehen, wenn diese jetzt hunderte von Briefen erhalten. Dafür gibt es Verbände welche die Aufgabe haben, als Repräsentanten der Branche, die Arbeit zu übernehmen. Wir haben in der Branche viele Verbände wie der DeHoGa, HSMA, HDV und den IHA. Was soll es denn helfen, wenn wir als zerstrittene Branche auftreten? Dies halte ich für schlecht und sehr unnötig und wir sollten endlich den Verbänden mehr trauen und denen die Arbeit machen lassen.

Dadurch das Expedia in letzter Zeit immer 0,01 € unter der booking Rate liegt, booking versucht hat die Hotel eigenen Raten zu unterbietet. Darüber reden leider die wenigsten.

Vielleicht sollten wir uns selbst auch an die Ohren ziehen. Letztens haben wir ein Zimmer für einen Gast gesucht, da unser Hotel ausgebucht war. Als wir bei den Hotels anriefen, wurden uns deren Raten angeboten oder die Aussage, dass die Hotels ausgebucht sind, was auf Anhieb doch gut ist. Dann sind wir auf die OTA Portale sowie trivago gegangen, dort konnten wir noch viele Hotel Angebote sehen welche bei den OTA’s günstiger angeboten haben als direkt am Telefon im Hotel oder es wurde uns mitgeteilt, dass sie ausgebucht sind und im Internet waren noch Zimmer zu buchen. Was für eine komische Politik ist den das?

Gerne schimpfen wir immer über die OTA’s nur die eigenen Hausaufgaben haben viele Hotels noch nicht gemacht. Das die Branche dadurch die Gäste drängt nicht direkt im Hotel zu buchen, sondern bei den OTA’s ist doch noch schlimmer als das was booking Expedia und Co. machen.

 



Die Erpressung von Booking – wie reagiert die Hotelbranche?

Am 25. Juni 2015 sendet Gillian Tans, der COO von booking, eine Email an die Hotels in der sie u.a. mitteilt, dass die Hotels Ihre Raten nicht mehr online günstiger anbieten darf als bei booking. Nur offline darf das Hotel die eigenen Raten günstiger anbieten als booking…welcome tot he future Mr Tans. All dies gilt schon ab den 1. Juli 2015, viel Zeit hat Gillian Tans den Hotels nicht gegeben um zu reagieren. Viel mehr als dies wurde nicht vorab bekannt, nur das was in der Presse stand und dies von booking und anderen kommentiert worden ist. Dies zeigt nicht gerade, dass booking die Hotels ernsthaft als Partner sieht, sondern als eine Kuh die nur noch mehr zu melken ist.

Booking hat bereits ein Schreiben vom Kartellamt erhalten, dass die Ratenparität nicht gilt und dieses untersucht wird, wie im Falle HRS. Warum soll das Kartellamt hier anders entscheiden als bei HRS? Booking versucht es trotzdem weiter. Es besteht kein Grund, wieso die Ratenhoheit nicht im Hotel bleibt. Vielleicht wäre das jetzt eine Chance von HRS die Hotels noch besser einzubinden.

Es geht um die Ratenhoheit und um Data, booking möchte die Daten der Gäste haben und dadurch, dass booking viele Firmen aufkauft die mit Hotel Tech zu tun haben, wird der Druck auf die Hotel Industrie noch stärker.

Jetzt muss das Kartellamt schnell arbeiten und dies verbieten. Es ist erneut zu erwähnen und wichtig klar zu stellen, dass die Ratenhoheit im Hotel bleibt muss und nicht bei den Manager von Priceline! Es zeigt sich auch, dass booking von den Hotels und noch mehr von den Meta search Portale wie Trivago, tripadvisor, Kayak und weitere Angst hat, da diese Ihr Monopol und deren Macht gefährdet. Dies ist zwar ein gutes Zeichen, nur nutzt booking ihre Macht aus um einen fairen Wettbewerb nicht zu zuzulassen.

Es kann viel in Hotel Kongressen gesprochen und debattiert werden, nur mit Verlaub, sitzen dort nicht immer die Hotel Entscheider. Jetzt sind die Hotelgruppen, Verbände und Inhaber der privat Hotels am Zuge.

Beim Hotelverband (Hotelverband Deutschland – IHA) bin ich mir sicher, dass dieser etwas unternehmen wird. Dazu sollten die Hotelgruppen und Hotelkonzerne auch dagegen halten und die privat Hotels dabei unterstützen.

Es ist ein Thema für die gesamte Branche, vielleicht können die Hotelverbände aufhören zum Beispiel über falsche Sauna MwSt Angaben zu streiten und anfangen um das Wesentliche zu reden. Es wäre jetzt an der Zeit, dass die Verbände miteinander reden und das eigene Ego beiseite legen.



Wer braucht (diese unnötigen) reduzierten Sonntagsraten?

Jede Woche sehen wir, dass Hotel Kollegen Sonntags extra günstige Raten anbieten. Es wundert mich jedes mal, wieso Hotels solche (dämlichen) Reduktion anbieten. Wenn jemand wirklich sonntags verreisen muss, wird der Gast auch eine reguläre Rate zahlen.

Es ist immer wieder zum Haare raufen, warum Hoteliers jede Chance nutzen um Dumping Raten anzubieten. Es sollte endlich ein Ende geben zu dieser dümmlichen Raten Strategie. Sonntags gibt es Hotels in Berlin in der 4 Sterne Kategorie welche die Zimmer ab 45€ pro Zimmer anbieten, am Montag steigt es dann auf 120

Dies ist ein absoluter unnötiger Weg um Zimmer zu verkaufen, da die Gäste auch für 75 oder 90 Euro, an einem Sonntag, buchen würden. Es zeigt nur, dass die Hoteliers entweder nur das Produkt unter Wert verkaufen können oder den Preiskampf unnötig anschüren. Die Hotels sollten doch endlich begreifen, wann es wirklich Sinn macht mit den Raten nach unten zu gehen.

Wenn diese überflüssige Strategie nicht aufhört, wird es uns nie gelingen, gerade in Berlin, nie die Raten nach oben bekommen. Alle beschweren sich über den Raten Verfall, nur die wenigsten machen was dagegen, leider! Es ist wie immer, laut beschweren und Zuhause das Gegenteil machen.



Neues 5 Sterne Hotel in Berlin für 42,50€ p.P. im Dopplezimmer – Wieso schon wieder solche Dumping Raten?

Es ist wieder soweit, ein neues Hotel, schönes Produkt, sehr gute Lage (Berlin-Mitte nähe Gendarmenmarkt), guter PR Arbeit und dann das….ein Zimmer Angebot für 42,50 pro Person im Doppelzimmer (ein Rabatt von 57%! – laut Anzeige). Wieso verramschen Kaufleute ihr eigenes Produkt? Dies bleibt ein großes Dilemma und Geheimnis.

Wenn ein Investor ein 5 Sterne Hotel baut, hat er bestimmt Erwartungen einen bestimmten Durchschnittspreis oder noch wichtiger einen RevPar zu erzielen sowie einen Gewinn zu erzielen. Dieser erwartet auch ein Klientel die dessen Raten für das Zimmer zahlen und auch in das gute Restaurant gehen würden sowie an die Hotelbar.

Auf der anderen Seite gibt es die 5 Sterne Gäste die viel mehr vom Hotel erwarten als sie tatsächlich erhalten, da das Hotel mehr auf Masse geht als auf Klasse geht.

Es gibt in Berlin Beispiele, in denen 5 Sterne Hotels auch (für Berliner Verhältnisse) hohe Raten erzielen. Es ist doch nicht so schwer hinter dem eigenen Produkt zu stehen und vernünftige Rate zu verlangen sowie diese zu erzielen. Nur so wird der Markt von einem 5 Sterne Hotel wieder runter gedrückt. Für mich unverständlich und sehr schade, nur haben die Hoteliers keine Geduld, Plan oder eventuell Cash Flow um das eigene Produkt richtig auf dem Markt zu etablieren.

Es hat eventuell damit zu tun, dass Hoteliers nicht hinter deren Produkt stehen und als einzige Lösung Dumping Raten anbieten. Einige Hoteliers bieten auch öfters günstige ‚Sonntags Raten’ an, wieso? Es wäre sehr interessant zu hören, wieso die Kollegen solche günstige Raten anbieten.

Eins ist sicher, so lang es solche Hoteliers gibt, wird sich der Hotelmarkt nicht Raten mäßig nicht erholen und als ‚Billig’ Destination verramscht. Wir haben in Berlin bestimmt qualitativ mit die besten Hotels in Europa und die ‚neusten’ Produkte. Wieso verramschen wir uns dann so?