Wir werden Sie Jagen und unser Land zurückholen – Naziparolen von Alexander Gauland

Jetzt ist es amtlich, Rechtsradikale, Ausländerfeide und Nazis ziehen in den Bundestag ein. Wahrscheinlich war die Hoffnung immer noch da, aber es hat nicht geholfen – sie sind stark im Bundestag vertreten. Die Realität kam schnell zurück und hat uns auf den Boden der Tatsachen gebracht.

 

Jetzt müssen wir uns daran gewöhnen das Rechtsradikale, Fremdenhasser, Antisemiten und Nazis im Reichstag sitzen werden. Bereits gestern Abend war der Gau…. Alexander Gauland mit seinen Sprüchen da: ‚Wir werden Sie jagen’ oder ‚Wir werden unser Land zurückholen’. Wenn das nicht rechtsradikal ist was dann?!.

 

Das Land gehört weder Alexander Gauland noch der AfD und das müssen diese Menschen verstehen. Diese Äußerungen sind nicht demokratisch und gehören nicht hierher und bestimmt auch nicht in den Deutschen Bundestag. Diese Sprüche sind rechtsradikal, ohne wenn und aber!. Alle die anders denken, einen anderen Glauben oder eine andere Nationalität haben sind für Gauland und seinen Kumpanen eine Gefahr für dieses Land, so haben auch mal andere Deutsche geredet!!

 

Die AfD ist zwar demokratisch gewählt worden, nur eine demokratische Partei ist sie nicht und akzeptiert den Rechtsstaat, Glaubensfreiheit, Pressefreiheit und Menschrechte nicht.

 

Wir müssen es erkennen und klar sagen, dass sich Deutschland seit gestern offiziell verändert hat. Die Gaulands, von Strochs, Höckes und Weidels der AfD sind eine Schande für diesen Staat.

 

72 Jahre Ende des 2. Weltkrieges und als Sohn eines Getto Lodz und Auschwitz überlebender macht es mich sehr nachdenklich, wie dieses Land in den nächsten 4 Jahren aussehen wird. Zwar sagt der Populistische und Rechtsradikale Alexander Gauland, dass die AfD nicht antisemitisch ist, nur glauben kann und werde ich es nicht. Er ist ein Antisemit und ein Rassist so wie auch Alice Weidel, Björn Höcke, Beatrix von Storch und viele anderen in der AfD.

Unsere Politiker sollten sich jetzt Gedanken machen, wie unsere Werte und die Demokratie zu schützen sind anstelle dumme Parolen aus sich zu geben. Die gestrige ‚Berliner Runde’ hat gezeigt, wie engstirnig einige an diese Sache herangehen.

Wenn solch eine undemokratische, völkische sowie menschenverachtende Partei so stark ist, müssen wir es gemeinsam schaffen demokratisch und menschlich gegen diese Partei und deren Anhänger mobilzumachen. Der Großteil der AfD Wähler und deren Unterstützer sollten wir mit Argumenten, Fakten sowie Veränderungen vor Ort davon überzeugen, dass unsere Demokratie wichtig und das Richtige ist.

Der Epilog aus dem Buch von Friedrich Dönhoff ‚ Ein gutes Leben ist die beste Antwort’ – Die Geschichte des Jerry Rosenstein passt gut zu diesem Blog.

Neulich war Jerry wieder auf einem Kreuzfahrtschiff. Beim Dinner setzte sich eine Dame aus Australien neben ihn. Man aß Ente süßsauer, trank Rotwein und sprach über dieses und jenes. Beim Dessert richtete die Dame plötzlich das Wort an Jerry: „Jetzt mal ehrlich, Herr Rosenstein“, sagte sie. „glauben Sie wirklich, dass es Ausschwitz gegeben hat?“

 Jerry schaute die Dame verblüfft an. Dann legte er seinen Löffel beiseite, entschuldigte sich, stand auf und ging.

Oben an Deck, war kein Mensch. Die Nacht war sternenklar und Wunderschön.



Antisemitismus darf nicht verharmlost und relativiert werden

In der letzten Woche wurde bekannt, dass ein Schüler in Berlin seine Schule verlassen hat, weil er antisemitisch belästigt worden ist. Dies ist bestimmt kein Einzelfall, sondern es ist diesmal nur veröffentlich worden.

Das Schlimme daran ist, dass die Taten kurz in den Medien besprochen werden und dann wird es tief in den Schubladen versteckt, bis es einen neuen Übergriff gibt. Es ist ein Thema, das die Politik nicht in den Griff bekommt und auch nicht weiß, wie es zu machen wäre. Hier geht es nicht nur um die Bundespolitik, sondern auch die lokale Politik. Im Fall der Schule in Berlin gab kurz große Sprüche und bald wird es wieder verschwiegen.
Der Antisemitismus heutzutage ist in drei zu teilen.
Der Erste ist der ‚alte’ gegen Juden und der jüdischen Religion. Dieser wird immer (leider) da sein, weil der rechte Rand nicht in der Lage ist, die Menschen als gleiche zu sehen und gehen von deren eigene Dummheit und Art der Überheblichkeit aus. Die ‚alten’ Antisemiten denken wirklich, dass diese etwas Besseres sind.

Diese sagen auch Sprüche, wie von Björn Höcke, dass ‚das Holocaust Mahnmal in Berlin ein Denkmal der Schande ist’. Meiner Meinung nach, ist Björn Höcke ein Antisemit dazu ist er und seine Parteifreunde eine Schande für Deutschland die mit Populismus lügen verbreiten, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Dann kommt der latente Antisemitismus. Dieser ist, bei angeblichen Gebildeten, sehr verbreitet. Diese Menschen sagen dann auch noch, dass sie natürlich nichts gegen Juden oder Ausländer haben. Im gleichen Atemzug kommt dann ein Satz wie….’Ihre Landsleute’ (wenn es um jüdischer Mitbürger geht), `Ihr Ministerpräsident’ (wenn es um den israelischen Ministerpräsident geht) oder ‚’Ihre geschäftlichen Glaubensbrüder’‚ ‚Ihr habt es doch’ (wenn es um Finanzen und Geld geht). Natürlich wird öfters der Satz hinzugefügt, Sie wissen, wie es gemeint ist. Diese Aussagen sind primitiv, dumm und zeigen nur, dass der Antisemitismus doch tief in ihnen steckt, mehr als sie es denken.
Die dritte Art von Antisemitismus ist der arabische/moslemische. Diese sehen Israel und die Juden als Feind und denken das der Staat Israel für alles Schuld ist und am besten von der Landkarte verschwinden sollte. Da der Staat Israel und die Juden das Unheil für die Moslems, das palästinensische Volk und andere arabische Staaten ist, sollten diese verschwinden.

Die Antisemitische Übergriffe von arabischen oder moslemischen Tätern sind gegen jüdische Bürger gerichtet, da diese Person Jüdisch sind und daher müssen diese angegriffen werden. Hier geht es noch weniger um sachliche Argumente, sondern um puren Hass gegen Juden und Israel.

Der Antisemitismus darf nicht verharmlost und auch nicht relativiert werden. Es ist ein Problem welcher bekämpft werden muss. Die Politik, die Schulen und die Gesellschaft sollten endlich effektiv dagegen angehen. Sollte dies nicht geschehen, wird dieser weiter wachsen und dann ist der Antisemitismus einfach Salonfähig.
Im Jahr 2017 darf es nicht passieren, dass ein Schüler die Schule verlassen muss, wegen Antisemitische übergriffe. Die Eltern, welche den Brief geschrieben haben, versuchen die Situation zu verharmlosen und hätten vorher agieren müssen.

Es ist eine Aufgabe für alle, vom Staat, den Ländern, Kommunen und die Medienlandschaft. Diese müssen dringend Ihre Pflicht entgegenkommen und für Aufklärung in der Gesellschaft sowie im Land sorgen. Hier stehen auch die Schulen in der Pflicht, diese müssen Ihre Aufgabe der Aufklärung unbedingt erfüllen und gegen Antisemitismus Schulpläne gestalten und durchführen.



Antwort auf aboutrevenue.de über Partnerschaftlich zum Erfolg

Es gilt eine faire Partnerschaft zum Erfolg

Auch veröffentlicht bei http://www.so-geht-hotel-heute.com

Einige in der Hotelbranche und vor allem im Revenue Management verstehen es wahrscheinlich nicht worum es geht wenn die Hotels die Raten Hoheit zurück bekommen wollen und müssen. Vorab ist es wirklich schade zu lesen, wie Revenue Manager sich so äußern und eventuell von der Materie Raten Parität und die Zusammenarbeit mit den OTA’s aber auch gar nichts verstehen.

Es geht hier nicht um wie viel Sprachen booking auf der eigenen Seite anbietet oder wie weit die Reichweite der Webseite ist. Das, mit Verlaub, wissen wir bestimmt auch. Es geht viel mehr darum das Raten Zepter zurück zu gewinnen und die Kunden versuchen direkt zu gewinnen. Auch wenn es beim ersten mal mehr Geld kostet als die Kommissionen bei booking, Expedia oder HRS, beim zweiten mal haben wir ihm direkt dran.

Dank der Metas haben es die Hotels viel leichter sgegen die OTA’s mitzuhalten und sich besser zu positionieren. Das Geheimnis ist eine ehrliche und Faire Zusammenarbeit, was bislang nicht da war. HRS und jetzt booking geben uns nicht die Email Adressen der Kunden, alle OTA Portale möchten immer nur günstigere Raten oder wollen Super tolle last Minute oder Corporate Angebote unterbreiten. Dann kommen Sie automatisch dazu, dass die eigene Webseite viel teurer ist als die der OTA’s. Wir, die Hoteliers, sollen die linke und die rechte Wangen anbieten, damit die OTA’s noch mehr verdienen und die Hotels im weiter im Raking fallen.

Das Thema ist nicht nur Kommission und Reichweite, es geht auch um Data und natürlich um den Bucher. Worüber die Hotellerie gerade kämpft, versucht auch die Lufthansa, Erhöhung der Buchungskosten um den Fluggast direkt auf deren Webseite zu bekommen.

Sie wollen uns doch nicht im ernst glaubhaft sagen, dass Sie einen Gast mit einer Flaschen Wasser oder einem Brief aufs Zimmer sowie ein upgrade dauerhaft gewinnen werden. Ehrlich gesagt, dass ist Steinzeit der Hotellerie!

Preisunterschiede im Netz schaffen keine Verwirrung, der potentielle Gast ist nicht so doof und Naiv wie einige ihm darstellen. Sie können die Parität mit den OTA’s halten und bei sich auf der Webseite eine niedrige Rate anbieten. Dadurch haben Sie das Problem und die Verwirrung relativ gut uns schnell gelöst. Wenn Sie eine gute IBE und Webseite haben ist das schon viel Wert, wenn das nicht da ist müssen sie sich nicht wundern wenn die Buchungen nicht fließen.

Zum Thema halb voll oder halb leer und die Distributionskosten ist das eine Investition um das direkte Geschäft zu bekommen. Es ist wie überall, dass zuerst investiert werden muss um Geschäft zu bekommen. Die OTA’s haben viel früher in den Metas investiert in so fern, dass sie einfache diese gekauft haben. Trivgo wurde von Expedia und Kayak von priceline. Also wo immer Sie was machen, verdienen diese mit.

Die OTA’s sind keine Feinde nur sollen diese die Hotels endlich als Partner und Kunden ansehen und nicht als Kühe die nur gemolken werden müssen. Die unternehmerische Freiheit ist unantastbar und sollte es mit der Ratenparität auch so bleiben. Die Ratenhoheit muss, in unserem Fall, im Hotel bleiben und nicht bei den OTA’s. wer das nicht versteht hat ein großen Problem.

 Auch veröffentlicht bei http://www.so-geht-hotel-heute.com



Die Zusammenarbeit mit den OTA’s und wie arbeitet die Hotel Branche?

Seit dem booking über seine neuen AGB’s die Hotels informiert hat ist viel passiert. Viele Hoteliers haben einen Widerspruch eingelegt auch unter den Umständen das wir nicht wissen, wie booking darauf reagieren wird.

Danach wurde empfohlen, das wir ein Schreiben an das Bundeskartellamt schreiben sollen, da fängt es an, in eine Art Panik zu driften. Das Bundeskartellamt wird es bestimmt nicht für gut sehen, wenn diese jetzt hunderte von Briefen erhalten. Dafür gibt es Verbände welche die Aufgabe haben, als Repräsentanten der Branche, die Arbeit zu übernehmen. Wir haben in der Branche viele Verbände wie der DeHoGa, HSMA, HDV und den IHA. Was soll es denn helfen, wenn wir als zerstrittene Branche auftreten? Dies halte ich für schlecht und sehr unnötig und wir sollten endlich den Verbänden mehr trauen und denen die Arbeit machen lassen.

Dadurch das Expedia in letzter Zeit immer 0,01 € unter der booking Rate liegt, booking versucht hat die Hotel eigenen Raten zu unterbietet. Darüber reden leider die wenigsten.

Vielleicht sollten wir uns selbst auch an die Ohren ziehen. Letztens haben wir ein Zimmer für einen Gast gesucht, da unser Hotel ausgebucht war. Als wir bei den Hotels anriefen, wurden uns deren Raten angeboten oder die Aussage, dass die Hotels ausgebucht sind, was auf Anhieb doch gut ist. Dann sind wir auf die OTA Portale sowie trivago gegangen, dort konnten wir noch viele Hotel Angebote sehen welche bei den OTA’s günstiger angeboten haben als direkt am Telefon im Hotel oder es wurde uns mitgeteilt, dass sie ausgebucht sind und im Internet waren noch Zimmer zu buchen. Was für eine komische Politik ist den das?

Gerne schimpfen wir immer über die OTA’s nur die eigenen Hausaufgaben haben viele Hotels noch nicht gemacht. Das die Branche dadurch die Gäste drängt nicht direkt im Hotel zu buchen, sondern bei den OTA’s ist doch noch schlimmer als das was booking Expedia und Co. machen.

 



Die Erpressung von Booking – wie reagiert die Hotelbranche?

Am 25. Juni 2015 sendet Gillian Tans, der COO von booking, eine Email an die Hotels in der sie u.a. mitteilt, dass die Hotels Ihre Raten nicht mehr online günstiger anbieten darf als bei booking. Nur offline darf das Hotel die eigenen Raten günstiger anbieten als booking…welcome tot he future Mr Tans. All dies gilt schon ab den 1. Juli 2015, viel Zeit hat Gillian Tans den Hotels nicht gegeben um zu reagieren. Viel mehr als dies wurde nicht vorab bekannt, nur das was in der Presse stand und dies von booking und anderen kommentiert worden ist. Dies zeigt nicht gerade, dass booking die Hotels ernsthaft als Partner sieht, sondern als eine Kuh die nur noch mehr zu melken ist.

Booking hat bereits ein Schreiben vom Kartellamt erhalten, dass die Ratenparität nicht gilt und dieses untersucht wird, wie im Falle HRS. Warum soll das Kartellamt hier anders entscheiden als bei HRS? Booking versucht es trotzdem weiter. Es besteht kein Grund, wieso die Ratenhoheit nicht im Hotel bleibt. Vielleicht wäre das jetzt eine Chance von HRS die Hotels noch besser einzubinden.

Es geht um die Ratenhoheit und um Data, booking möchte die Daten der Gäste haben und dadurch, dass booking viele Firmen aufkauft die mit Hotel Tech zu tun haben, wird der Druck auf die Hotel Industrie noch stärker.

Jetzt muss das Kartellamt schnell arbeiten und dies verbieten. Es ist erneut zu erwähnen und wichtig klar zu stellen, dass die Ratenhoheit im Hotel bleibt muss und nicht bei den Manager von Priceline! Es zeigt sich auch, dass booking von den Hotels und noch mehr von den Meta search Portale wie Trivago, tripadvisor, Kayak und weitere Angst hat, da diese Ihr Monopol und deren Macht gefährdet. Dies ist zwar ein gutes Zeichen, nur nutzt booking ihre Macht aus um einen fairen Wettbewerb nicht zu zuzulassen.

Es kann viel in Hotel Kongressen gesprochen und debattiert werden, nur mit Verlaub, sitzen dort nicht immer die Hotel Entscheider. Jetzt sind die Hotelgruppen, Verbände und Inhaber der privat Hotels am Zuge.

Beim Hotelverband (Hotelverband Deutschland – IHA) bin ich mir sicher, dass dieser etwas unternehmen wird. Dazu sollten die Hotelgruppen und Hotelkonzerne auch dagegen halten und die privat Hotels dabei unterstützen.

Es ist ein Thema für die gesamte Branche, vielleicht können die Hotelverbände aufhören zum Beispiel über falsche Sauna MwSt Angaben zu streiten und anfangen um das Wesentliche zu reden. Es wäre jetzt an der Zeit, dass die Verbände miteinander reden und das eigene Ego beiseite legen.



Wer braucht (diese unnötigen) reduzierten Sonntagsraten?

Jede Woche sehen wir, dass Hotel Kollegen Sonntags extra günstige Raten anbieten. Es wundert mich jedes mal, wieso Hotels solche (dämlichen) Reduktion anbieten. Wenn jemand wirklich sonntags verreisen muss, wird der Gast auch eine reguläre Rate zahlen.

Es ist immer wieder zum Haare raufen, warum Hoteliers jede Chance nutzen um Dumping Raten anzubieten. Es sollte endlich ein Ende geben zu dieser dümmlichen Raten Strategie. Sonntags gibt es Hotels in Berlin in der 4 Sterne Kategorie welche die Zimmer ab 45€ pro Zimmer anbieten, am Montag steigt es dann auf 120

Dies ist ein absoluter unnötiger Weg um Zimmer zu verkaufen, da die Gäste auch für 75 oder 90 Euro, an einem Sonntag, buchen würden. Es zeigt nur, dass die Hoteliers entweder nur das Produkt unter Wert verkaufen können oder den Preiskampf unnötig anschüren. Die Hotels sollten doch endlich begreifen, wann es wirklich Sinn macht mit den Raten nach unten zu gehen.

Wenn diese überflüssige Strategie nicht aufhört, wird es uns nie gelingen, gerade in Berlin, nie die Raten nach oben bekommen. Alle beschweren sich über den Raten Verfall, nur die wenigsten machen was dagegen, leider! Es ist wie immer, laut beschweren und Zuhause das Gegenteil machen.



Neues 5 Sterne Hotel in Berlin für 42,50€ p.P. im Dopplezimmer – Wieso schon wieder solche Dumping Raten?

Es ist wieder soweit, ein neues Hotel, schönes Produkt, sehr gute Lage (Berlin-Mitte nähe Gendarmenmarkt), guter PR Arbeit und dann das….ein Zimmer Angebot für 42,50 pro Person im Doppelzimmer (ein Rabatt von 57%! – laut Anzeige). Wieso verramschen Kaufleute ihr eigenes Produkt? Dies bleibt ein großes Dilemma und Geheimnis.

Wenn ein Investor ein 5 Sterne Hotel baut, hat er bestimmt Erwartungen einen bestimmten Durchschnittspreis oder noch wichtiger einen RevPar zu erzielen sowie einen Gewinn zu erzielen. Dieser erwartet auch ein Klientel die dessen Raten für das Zimmer zahlen und auch in das gute Restaurant gehen würden sowie an die Hotelbar.

Auf der anderen Seite gibt es die 5 Sterne Gäste die viel mehr vom Hotel erwarten als sie tatsächlich erhalten, da das Hotel mehr auf Masse geht als auf Klasse geht.

Es gibt in Berlin Beispiele, in denen 5 Sterne Hotels auch (für Berliner Verhältnisse) hohe Raten erzielen. Es ist doch nicht so schwer hinter dem eigenen Produkt zu stehen und vernünftige Rate zu verlangen sowie diese zu erzielen. Nur so wird der Markt von einem 5 Sterne Hotel wieder runter gedrückt. Für mich unverständlich und sehr schade, nur haben die Hoteliers keine Geduld, Plan oder eventuell Cash Flow um das eigene Produkt richtig auf dem Markt zu etablieren.

Es hat eventuell damit zu tun, dass Hoteliers nicht hinter deren Produkt stehen und als einzige Lösung Dumping Raten anbieten. Einige Hoteliers bieten auch öfters günstige ‚Sonntags Raten’ an, wieso? Es wäre sehr interessant zu hören, wieso die Kollegen solche günstige Raten anbieten.

Eins ist sicher, so lang es solche Hoteliers gibt, wird sich der Hotelmarkt nicht Raten mäßig nicht erholen und als ‚Billig’ Destination verramscht. Wir haben in Berlin bestimmt qualitativ mit die besten Hotels in Europa und die ‚neusten’ Produkte. Wieso verramschen wir uns dann so?



Yasmin Fahimi und Ihre Äußerung über Unternehmer – Wer ist hier doof?…

Sehr geehrte Frau Fahimi,

mit Verwunderung habe ich Ihren Facebook Eintrag vom 20. Februar 2015 gelesen in dem Sie Arbeitgeber als doof bezeichnen, wenn diese den Stundenzettel nicht richtig ausfüllen können.

Zuerst finde ich Ihre Wortwahl sehr unpassend, wenn ich sehe was Politiker nicht richtig machen und ich jeden von denen als doof bezeichnen müsste, dann müsste ich Sie auch so bezeichnen, da hätte ich von Ihnen (Generalsekretärin der SPD) mehr Stil erwartet.

Des Weiteren sind nicht alle Arbeitgeber Gauner oder doof nur weil Sie eine neue Richtlinie oder ein Gesetz nicht sofort anwenden können. Sie pauschalisieren hier etwas was falsch und unverhältnismäßig ist.

Nachdem ich Ihre Vita gelesen hab, fiel mir auf, dass Sie nur bei Gewerkschaften tätig waren (Wikipedia) und keine große Erfahrung in der Industrie oder generell in der ‚freien Wirtschaft‘ haben. Daher können Sie nicht wissen, außer von reden/sagen, was in einem Betrieb genau abläuft und wie ein Management wirklich funktioniert. Hätten Sie praktische Erfahrung erlebt, dann würden Sie wissen, dass kleine Betriebe sich mit vielen neuen Gesetzte und Vorschriften auseinander setzten müssen von den Sie, Frau Fahimi, keine Ahnung haben wie viel Arbeit und Aufwand das ist. Es sind die DOOFE Arbeitgeber, sondern Kaufleute die auch noch Geld verdienen wollen und müssen und viele Mitarbeiter einstellen, führen und Arbeitsplätze sichern.

Wenn ich die Vita von Ihnen und Frau Andrea Nahles mir angucke, dann sehe ich nur Berufserfahrung bei Gewerkschaften und in der Partei, dass heißt keine Berufserfahrung in Unternehmen. Trotzdem machen Sie Gesetzte, die vom täglichen Leben in einem Betrieb fern weg der Realität sind. Sie sind schlichtweg unerfahren in Angelegenheiten der Praxis in einem Unternehmen/Betriebe und daher ist Ihre Aussage schlichtweg eine Frechheit und eine Beleidigung sowie doof.

Allein die Verordnung, dass wenn ein LKW Fahrer aus Polen eine Lieferung in Deutschland bringt, muss er auch 8,50€ Mindestlohn bekommen schlichtweg DOOF (wenn ich in Ihren Wortschatz kopiere) oder das ein Praktikant auch einen Mindestlohn von 8,50€ bekommen muss, ohne Berufserfahrung. Wir stellen keine Praktikanten mehr ein und auch dafür auch keine feste Angestellte. Die Position des Praktikanten haben Sie quasi gekillt – Bravo. So viel zu Wahrnehmung der Realität in Betrieben.

Selbst leite ich ein Hotel in Berlin und halte die Bestimmung ein, nur auch mir – wie auch Ihnen – können immer Fehler unterlaufen. Deshalb dürfen Sie mich und meine Kollegen oder andere Unternehmer nicht als doof oder gar als gauner ‚beschimpfen’.

Zum Schluss würde ich mir von gewählten sowie Berufs Politiker wünschen, dass deren Wortwahl nicht so unangepasst ist. Des Weiteren wäre mehr Sensibilität zu Wirtschaft auch für kleinere und mittelständische Betriebe nur passend. Ihre Aussage ist ein Armutszeugnis für Sie, Ihrer Partei und zu Ihren Politiker Kollegen die sich so primitiv äußern wie Sie.

Mit freundlichen Grüßen

Zeèv Rosenberg

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