MonatApril 2019

Wer die AfD wählt hat nichts aus der Vergangenheit gelernt

vom 17. September 2017

Mit den letzten Äußerungen von Alexander Gauland über die Wehrmacht und den Holocaust, hat sich diese Partei endgültig in den rechten Rand gedrängt und allen klargemacht, dass diese Partei rechtsradikal ist, die absolut keine Alternative für Deutschland ist. Auch wenn der Wahlkampf auf Hochtouren läuft und im Endspurt ist und viele dumme Sprüche verbreitet werden, ist dies nur die Wiederholung von dem, was Björn Höcke über das Holocaust Mahnmal in Berlin bereits gesagt hat.

Diese Partei möchte nicht nur populistische Statements abgeben, sondern rechtradikal sein und dies in Deutschland salonfähig machen. Es erschüttert um so mehr, dass es immer radikaler und perfider wird. Es macht mich sehr nachdenklich und traurig, was aus Teilen der Gesellschaft geworden ist (oder immer in sich schlummerte).

Wer den Holocaust vergessen möchte oder über den Standort des Holocaust Mahnmal diskutiert, wieso es an einem ‚Filet’ Standort in Berlin gebaut worden ist, hat für mich keinen Platz im demokratischen Deutschen Bundestag, da diese Äußerungen rechtsradikal sind.

Wer die Taten der Wehrmacht verniedlicht, als ob diese nicht schlimmen Kriegsverbrechen begangen haben, ist ein Geschichtsverdreher und sollte sich die Geschichtsbücher in die Hand nehmen und lesen oder sich nicht für den Bundestag aufstellen lassen.

Es ist erschreckend zu sehen, dass die AfD bei Umfragen auf bis zu 12% der Stimmen kommen könnte. Alice Weidel, Björn Höcke, Beatrix von Storch sowie Alexander Gauland (und viele mehr in dieser abscheulichen Partei) sind rechtsradikale populistische Hetzer, die öfters gar nicht die Wahrheit sagen und nur ihre radikalen Parolen in den Medien und Parteizelte rumbrüllen. Sie reden viel über Probleme, von denen sie keine Lösungen haben.

Der Spruch von Helmuth Kohl stimmt immer noch (obwohl ich kein Fan von ihm war): ‚Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten’.

Es könnte/sollte mehr zivilen und demokratischen Widerstand gegen diese Hetzer, rechtsradikale und Lügner der AfD geben. Mit Argumenten und Sachverstand muss diese Partei und deren Anhänger Paroli geboten werden. Wer in der AfD ist und/oder diese unterstützt, muss sich dem Vorwurf stellen, eine rechtsradikale Person zu sein.

Digitale Analoge Hotellerie

vom 17. Januar 2018

Die Hotellerie bewegt sich rasant digital und täglich kommen neue Produkte auf den Markt. Sie alle haben das Ziel, die Gäste noch effektiver, schneller, besser zu begeistern und das Leben im Hotel zu vereinfachen.

Viele dieser Ideen sind sinnvoll und unterstützen die Häuser um ein besseres ‚Guest Experience Feeling’ bieten zu können. Diese Innovationsvielfalt wirft jedoch auch die Frage auf, was die Gäste tatsächlich benötigen. Die Hotellerie ist immer noch ein Gewerbe welches sich intensiv mit Persönlichkeiten auseinandersetzt. Die Gäste erwarten nette, zuvorkommende Mitarbeiter mit Dienstleistungssinn.

Was bliebe vom Erlebnis „Hotel“, wenn zum Beispiel Gäste automatisch einchecken, per App ihre Room Service Bestellung und Extrawünschen angeben und sich lediglich über den digitalen Concierge Restauranttipps oder Ausflugsziele auflisten lassen. Es ist leider so, dass zahlreichen Branchenvertretern bzw. digitalen Zulieferern lediglich eine Schwarz-Weiß-Sicht offensteht. Daher muss jedes Hotel genaustens prüfen, welche digitalen Hilfsdienste zum Produkt passen ohne Mitarbeiter und/oder Gäste zu überfordern.

Neben dem Nutzen für die Gäste sollte auch der Kostenfaktor nicht unterschätzt werden. So schnell wie ein Jahresvertrag für den ach-so-tollen Service abgeschlossen ist, so schnell stellt sich oftmals heraus, dass er entweder von den Gästen / Mitarbeitern gar nicht angenommen wird oder einfach nicht die erhoffte Unterstützung liefern kann. Kostenfreie Probezeiten oder Demoversionen sind daher unbedingt empfehlenswert, um die finanzielle Belastung nicht ausufern zu lassen.

Die digitale Welt in der Hotelbranche beginnt eindeutig mit einer guten, schnellen und funktionierenden Webseite. Dazu eine gute und leicht zu bedienende Buchungsmaschine (IBE). Wir können doch nicht immer von der Digitalen Revolution reden, wenn die Basisaufgaben nicht erledigt sind. Erst wenn Hotels ein solides Fundament geschaffen haben, können weitere Schritte gegangen werden bis hin zum kostenlosen Mobiltelefon oder digitalem Concierge in den Zimmern. Wir sollten nicht laut darüber klagen, sondern besonnen und strategisch handeln sowie Prioritäten setzten.

Es ist wichtig eine goldene Mitte zu finden zwischen perfekter Dienstleistung und digitalem Vorsprung. Die Gäste möchten, davon bin ich überzeugt, bei uns im Hotel mit den Empfangskolleginnen und Kollegen sprechen, sich informieren welches Restaurant oder Bar wir aus lokaler Sicht empfehlen. An einer Beschwerde, wieso wir keinen elektronischen Check-In haben, wieso die Tür nicht automatisch aufgeht und so weiter, mangelt es jedenfalls bisher.

Die Hotellerie sollte nicht auf populistische Töne setzen, sondern klug und überlegt eine Strategie planen. Digitale Technologie müssen für die Gäste und Mitarbeiter zum Vorteil sein und nicht als Ersatz für das eigene Ego der Geschäftsleitung oder der Direktion dienen.

Wenn wir die Branche voranbringen wollen, sind das A und O unsere Mitarbeiter. Wir sollten diese dafür begeistern bei uns zu arbeiten und die Dienstleistung zu lieben. Dazu benötigen wir innovative DeHoGa’s sowie eine gute Kommunikation in der Branche. Alte Strukturen sollten geöffnet und neue Wege im Personalmanagement gegangen werden. Was vor 10 oder 20 Jahren in der Hotellerie und Gastronomie noch gut und effektiv war, ist heute überwiegend nicht mehr vertretbar. Wir können die Erneuerung und wiederholte Selbsterfindung nicht nur von den Hotels verlangen, wenn die Landesverbände es selbst nicht wagen und zu sehr an überkommenen Strukturen festhalten.

Mitarbeiter in der Branche sollten gerecht und gut bezahlt (eigentlich darf dies kein Thema mehr sein) sowie motiviert werden. Neben der Bezahlung bieten weitere Vergünstigungen und Benefits hierfür zahlreiche Möglichkeiten. Wir müssen uns nicht verstecken, haben sogar das Potential es besser zu machen als andere Branchen.

Deswegen ist das Motto „Digitale und Analoge Hotellerie“ für mich so passend. Auf der einen Seite digital voran zu schreiten und analog das Personal für die Branche begeistern.

Direkt Buchungen für Hotels – was sonst

vom 13. März 2018

In den letzten Wochen traf ich verschiede Anbieter von IBE Internet Booking Engine oder auf Deutsch….Online Reservierungssysteme’), PMS (Property Management System – Hotelinformation, Management- und Verwaltungssystem) und anderen Software sowie IT Lösungsanbieter für die Hotelbranche und sah deren technischen Möglichkeiten. Wir reden immer über die Digitalisierung, auch darüber, wie weit die Hotelbranche in diesem Thema noch hinterher hinkt. Nur bevor wir hoch hinauswollen, in der neuen digitalen Welt, sollten wir mit den Basics anfangen: den Websites und einer vernünftigen Buchungsstrecke.

Die Bandbreite der IBEs ist groß, von multifunktionalem Dashboard bis hin zu einstellungsarmen Basisangeboten. Was bleibt in der Summe ist der Preis, der meist bezahlbar ist. So gibt es hervorragende Buchungsmaschinen für 200,00 € monatlich und „gute“ für 120,00 € pro Monat. Dies zeigt, dass wirklich jedes Hotel, auch in der Peripherie sich eine Buchungsmaschine leisten kann, um direktes Geschäft über die eigene Webseite zu generieren.

Bei den Websites ist das Thema ein wenig komplexer. Vorgefertigte Templates, die lediglich auf die Corporate Identity des Hotels angepasst werden, bekommt der Hotelier für 99,00 € monatlich. Das heißt, mit einer Investition kann sich ein Hotel vernünftig aufstellen, um direkte Buchungen zu erhalten. Im Gegensatz zu den OTAs verringert sich der Anteil dieser Investitionssummer mit jeder eingehenden Buchung. Mithin spart der Hotelier Geld, wenn vorherige OTA-Buchungen in Direktbuchungen umgewandelt werden können, da der aufzuwendende Betrag immer gleich bleibt und nicht pro Buchung erneut anfällt, wie das Kommissionsmodell.

Viele OTA-Befürworter führen gern als Argumentation an, dass die Direktbuchungen auch nicht umsonst sind. Aber es fallen eben nicht pro Buchung 20 % an, sondern es liegt eine degressive Kostenstruktur bei steigender Buchungszahl vor. Aus diesem Grund sollte ein Kernfokus der Hotellerie weiterhin auf der Generierung von Direktbuchungen liegen, statt den OTAs das Spielfeld zu überlassen.

Dank vieler Start Ups und zahlreicher etablierten Unternehmen können die Hotels sich genau die Buchungsmaschine aussuchen, die nicht nur perfekt zum jeweiligen Haus und Bedarf, sondern auch zum Budget passt.

Die Hotelbranche sollte endlich aufhören, Gründe zu finden, die OTAs als bedingungslosen Partner zu definieren. Wir, die Hotellerie, sollten den Hotelgästen es leichter machen, auf unsere eigene Website zu buchen. Nur so kann das Gasterlebnis bereits vor Anreise beginnen und Loyalität aufgebaut werden. Dazu brauchen wir weiterhin gute und innovative Anbieter von IBE, Channel Manager und PMS Systeme.

Risk Free by booking.com = Full Risk by Hotelbranche

15. März 2018

Es hört sich zu gut um wahr zu sein. Booking.com bietet seine Großzügigkeit an, in dem nicht stonierbare Raten mit voller Geld zurück Garantie an die Kunden/Gäste zurückbezahlt werden. Danach bietet booking.com die Zimmer weiter an und versucht das Zimmer an einem ‚Ersatz Gast’ zu vermitteln. Sollte das Zimmer nicht verkauft werden können, übernimmt booking die vollen Kosten. Für den Hotelgast bietet es volle Flexibilität zu einer attraktiven Zimmerrate.

Was bedeutet all das für die Hotelbranche, da es sich erst einmal sehr gut anhört?

Klar ist, dass booking.com die Möglichkeit behält das Zimmer weiter günstig anzubieten. Der Gast erhält die Möglichkeit die Vorteile der teureren flexibleren rate zum Preis der nicht flexibleren günstigen Rate zu buchen.

Folgende Fragen stellen sich, wenn wir uns das ‚Risk Free’ Programm genauer anschauen:

1. Wird booking die Hotels gegeneinander mit erhöhten Preis- und Wettbewerb druck zum eigenen Vorteil ausspielen?

2. Was sind die Nachteile für nicht teilnehmende Hotels? Entsprechen diese den Nachteilen bei nicht teilnehmenden bzw. ausgetretenen Hotels am Preffered Programm?

3. Schafft es die Hotellerie, sich gegen dieses Preisdumping Angebot von booking.com geschlossen zu währen?

Warum sollte der Gast noch die teureren Raten buchen, wenn er weiß, dass er für wenig Geld das Zimmer jederzeit stornieren kann. Mit einer Teilnahme am ‚Risk Free’ Programm drück booking.com den allgemeinen Zimmerpreis nach unten, auf das Niveau der nicht stornierbaren Rate. Darüber hinaus, festigt booking seine Marktbeherrschenden Stellung gegenüber Expedia & Co.

Die Hotels, welche bei diesem Programm teilnehmen, können sich von höheren Raten verabschieden und binden sich zunehmend an booking.com. Der Direktvertrieb wird dadurch massiv geschwächt.

Es ist nur zu empfehlen, die Hände weg zu lassen von diesen ‚einzigartigen’ Programm von booking und die Unabhängigkeit des Hotels zu bewahren.

Wir werden Sie Jagen und unser Land zurückholen – Naziparolen von Alexander Gauland

25. September 2017

Jetzt ist es amtlich, Rechtsradikale, Ausländerfeidne und Nazis ziehen in den Bundestag ein. Wahrscheinlich war die Hoffnung immer noch da, aber es hat nicht geholfen – sie sind stark im Bundestag vertreten. Die Realität kam schnell zurück und hat uns auf den Boden der Tatsachen gebracht.

Jetzt müssen wir uns daran gewöhnen das Rechtsradikale, Fremdenhasser, Antisemiten und Nazis im Reichstag sitzen werden. Bereits gestern Abend war der Gau…. Alexander Gauland mit seinen Sprüchen da: ‚Wir werden Sie jagen’ oder ‚Wir werden unser Land zurückholen’. Wenn das nicht rechtsradikal ist was dann?!.

Das Land gehört weder Alexander Gauland noch der AfD und das müssen diese Menschen verstehen. Diese Äußerungen sind nicht demokratisch und gehören nicht hierher und bestimmt auch nicht in den Deutschen Bundestag. Diese Sprüche sind rechtsradikal, ohne wenn und aber!. Alle die anders denken, einen anderen Glauben oder eine andere Nationalität haben sind für Gauland und seinen Kumpanen eine Gefahr für dieses Land, so haben auch mal andere Deutsche geredet!!

Die AfD ist zwar demokratisch gewählt worden, nur eine demokratische Partei ist sie nicht und akzeptiert den Rechtsstaat, Glaubensfreiheit, Pressefreiheit und Menschrechte nicht.

Wir müssen es erkennen und klar sagen, dass sich Deutschland seit gestern offiziell verändert hat. Die Gaulands, von Strochs, Höckes und Weidels der AfD sind eine Schande für diesen Staat.

72 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges und als Sohn eines Getto Lodz und Auschwitz überlebender macht es mich sehr nachdenklich, wie dieses Land in den nächsten 4 Jahren aussehen wird. Zwar sagt der Populistische und Rechtsradikale Alexander Gauland, dass die AfD nicht antisemitisch ist, nur glauben kann und werde ich es nicht. Er ist ein Antisemit und ein Rassist so wie auch Alice Weidel, Björn Höcke, Beatrix von Storch und viele anderen in der AfD.

Wenn solch eine undemokratische, völkische sowie menschenverachtende Partei so stark ist, müssen wir es gemeinsam schaffen demokratisch und menschlich gegen diese Partei und deren Anhänger mobilzumachen. Der Großteil der AfD Wähler und deren Unterstützer sollten wir mit Argumenten, Fakten sowie Veränderungen vor Ort davon überzeugen, dass unsere Demokratie wichtig und das Richtige ist.

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