Alle schimpfen über die OTA’s, nur selbst investieren viele viel zu wenig in deren eigenen Webseiten, IBE und Online Werbung

vom 3. Mai 2015

Immer wieder hören wir wie böse die OTA’s sind. Nehmen das direkte Geschäft weg, ruinieren den Markt, versuchen die Raten zu drücken. Wenn wir es genauer anschauen sehen wir öfters, dass die Hoteliers kaum Geld in die Hand nehmen, um sogar einfache Maßnahmen zu unternehmen wie zum Beispiel eine gute eigene Webseite (die den Standard einer heutigen Webseite entsprechen) zu bauen, eine eigene und gute Buchungsmaschine (IBE), Direktbuchungsmöglichkeiten (Cost per Click z.B.) bei Anbieter wie Trivago, Tripadvisor, Kayak o.a.

Auch wenn es Geld kostet, ist es die Chance potenzielle Gäste auf die eigene Webseite zu bekommen und (wenn die IBE auch einigermaßen gut ist – leider gibt es wirklich sehr schlechte) direktes Geschäft zu bekommen sowie auch, dass der User sich das Hotel auf der eignen Webseite anguckt und eventuell in Zukunft direkt buchen wird.

Mit einem starren Marketing Budget kommt keiner voran und nur an die anfänglichen Kosten zu gucken ist auch falsch. Am Ende gilt der Umsatz pro User und das ist wie der RevPar im Hotel.

Hoteliers müssen mutiger werden und in die Online Möglichkeiten investieren und sie werden sehen, dass sie durchaus die Möglichkeit haben Anteile von den OTA’s zurückzugewinnen. Es ist durchaus bewusst, dass die Buchungsportale stark bleiben, nur jeder Prozent welchen wir selbst und direkt machen ist oft günstiger und der Gast bucht ggf. beim nächsten Mal sofort direkt über die eigene Webseite im Hotel.

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