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Booking.com droht der Hotelbranche


Wenn ich so etwas lese, in diesen Zeiten, kommt mir die Galle hoch!

Booking.com droht den Hotels, dass sie Reservierungen kostenfrei stornieren sollen. Dann soll und muss uns Booking.com die Gehälter und Pacht mitfinanzieren, ab sofort.

Wie ich schon oft gesagt habe: Eine faire Partnerschaft sieht anders aus! Den Hotels jetzt zu drohen, wenn sie ohnehin Existenzprobleme bekommen/haben, ist eine absolute Frechheit. Wer mit uns so umgeht, braucht keine ’netten’ Zeilen zu erwarten. Booking.com zwingt die Hotels nicht nur auf die Knie, sondern auf den Boden!

Bereits jetzt drohen Gäste mit schlechten Bewertungen, sollten wir die Zimmer nicht kostenfrei stornieren. Also sind die Hotels ab sofort das letzte Glied in der Hackordnung des Marktes? Wir haben im Gegensatz zu Booking.com, eine soziale Verpflichtung den Mitarbeiter/innen gegenüber. Wir haben Mitarbeiter/innen, Zulieferer, Handwerker etc. und auch die müssen überleben. Booking.com sitzt auf Milliarden und kann diese Krise wahrscheinlich locker überstehen. Das Portal geht nicht ins unternehmerische Risiko.

Der Egoismus von Booking.com ist unbeschreiblich. Booking.com hat das Wort ‚Partner‘ der Hotelbranche nicht verdient! Wie großzügig ist Booking.com, dass sie, in diesen Fällen, die Kommission erlassen. Makabrer geht es wohl kaum, Booking! Was haben wir denn noch von Booking.com zu erwarten? Blockaden des Hotels?

Liebe Booking-Mitarbeiter, wo nichts ist, kann auch nichts mehr geholt werden. Hoffentlich lassen sich auch andere nicht auf solche Drohungen ein. Es geht um die Existenz der Hotels und ihr Hauptvertriebspartner will sich keiner sozialen Verpflichtungen stellen…

Außerdem Booking.com, Deutschland ist kein Krisenland wie China oder Italien, dort können Sie diese unverschämte Formulierung ggf. anwenden, hier nicht!

2 Gedanken zu „Booking.com droht der Hotelbranche

  1. Bernd Ulrich Keller

    Hm.
    Ich verstehe Ihre Aufregung überhaupt nicht. Ich sehe von booking.com keinerlei Bedrohung, wenn booking etwas erwartet. Gehen Sie da nicht ein wenig zu hart ins Gericht?
    Ausserdem: Warum greifen Sie booking.com an? Wenn Ihnen das Gebaren dieses Unternehmens nicht passt, dann kündigen Sie einfach die Verträge. Sie kommen da jederzeit raus. Aber dafür muss man ja mal Rückgrat beweisen - was Sie offensichtlich nicht haben. Ihr Hotel I31 ist ja noch buchbar.
    Aber es ist immer einfach zu meckern, oder? Solange booking Umsatz (Kohle) bringt dann ist alles schön und wir halten den Ball Flach.....

    Zeigen Sie doch Mal Flagge und kündigen Sie!

    Viele Grüße
    Bernd U. Keller

    Antworten
    1. zeevrosenberg

      Sehr geehrter Herr Keller,

      bezugnehmend auf Ihren Kommentar wäre es interessant zu wissen, ob Sie in der Hotellerie oder im Tourismus arbeiten und sich im Thema Buchungssysteme auskennen. Booking beherrscht den Markt quasi als Monopolist. Einfach so raus zu gehen von diesem Portal ohne Strategie wäre für jedes Hotel fatal.

      Dennoch ist es erlaubt dieses Portal mit seinen fragwürdigen Geschäftsgebaren zu kritisieren.

      Mit freundlichen Grüßen

      Zeèv Rosenberg

      Antworten

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