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vom 28. August 2016

In der Hotellerie (wie auch Gastronomie) werden händeringend Fach- und generell Arbeitskräfte gesucht. Dies ist nichts Neues, viel hat sich großartig auch nichts daran geändert, wenigstens in den letzten drei bis fünf Jahren.

Einige Kollegen versuchen sich ala Hipse und Coole Arbeitgeber zu präsentieren, einige bezahlen mehr als der Rest und die anderen gehen den normalen Weg über trockene Anzeigen in den Zeitungen oder im Internet. Letztere, die Portale im Internet und als App, sind auch nicht gerade die ‚Burner’. Bekannte Portale (leider gibt es nicht viele) haben sich in den letzten drei Jahren absolut nicht mit Innovation überhäuft und sind dafür relativ teuer. Die neuen Apps sind witzig nur erreichen bei weitem nicht die Bewerber und geben nicht genug in Marketing aus um deren Bekanntheitsgrad zu erhöhen.

Es gibt Kollegen die bezahlen höhere Gehälter, was absolut richtig und in Ordnung ist. Große- oder Kettenhotels könnten da bestimmt mithalten, was sie aus Geiz nicht so gern tun...aber in Zukunft müssen. Die anderen Hotels, private Häuser, haben damit schon eher ein Problem, diese können oft leider keine höheren Gehälter zahlen und dadurch auch nicht mithalten und werden Personal verlieren. Es ist eine Zwickmühle, in der die Branche gerade steckt. Viel hängt hier auch am echten Arbeitsklima im Betrieb ab, weitere Angebote der Betriebe (z. B. Monatskarte für die ÖPNV und Fitness Abo o. ä.), dem Produkt selbst und natürlich Kollegen sowie Chefs.

Es besteht auch die Möglichkeit, den Versuch zu starten (oder zu erneuern) in anderen Ländern wie zum Beispiel Spanien, Portugal u. ä. für den Standort Deutschland als Arbeitgeber zu werben. Es ist die Hilfe der DeHoGa gefragt die Hotels zu unterstützen und ggf. Arbeitsmessen in den Ländern zu veranstalten. Gerade privat Hotels benötigen die Unterstützung der lokalen Verbände und Ministerien, es ist sehr wichtig diese auch zu leisten. Schade, dass von dieser Seite zu wenig kommt.

Trotz der großen Diskussion über die Flüchtlinge in Deutschland steckt doch auch hier großes Potenzial um neue Arbeitskräfte. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass das Bundesarbeitsministerium, die Arbeitsämter und der DeHoGa sich zusammensetzten, um zu überprüfen, wie die Flüchtlinge schnelle eine Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung bekommen können.

Wir alle suchen Kellner, Reinigungsmitarbeiter, Köche, Empfangsmitarbeiter und einiges mehr. Vielleicht ist es möglich, mit mehr Innovation diese im In- und Ausland zu finden und mit gemeinsamer Kraft und Ideenreichtum diese zu finden. Höhere Gehälter helfen viel, nur nicht immer und groß reden über tolles Arbeitsklima hilft nur da, wenn es wirklich solch eins gibt. Vielleicht sollten wir weniger reden und mehr machen, damit die Branche nicht wegen Mitarbeitermangel in größere Schwierigkeiten kommt.

vom 23. August 2016

Seit Jahren hat Berlin, mit Hotel Neubauten, die modernsten und teilweise auch schönsten Städtehotels in Deutschland oder sogar in Europa. Es kommen immer mehr Hotels in die Stadt und manchmal auch mit sehr witzigen und guten Ideen.

Wir haben in Berlin einige gute Budget Hotels, viele 5 Sterne Hotels und in letzter Zeit auch gut sowie interessante Boutique und Design Hotels (einige neue kommen noch). Eigentlich ein Paradies für Geschäfts- und Touristische Gäste. Wir müssten, obwohl es mehr Zimmer gibt, doch endlich den Mut zur Qualität und Preis bekommen. Denkste! Nur zu Messen steigen die Raten ins unermessliche, wie schwer ist das denn auch... und hups ist die Messe vorbei, gilt das Motto.... Betten füllen um jeden Preis. Es ist wie bereits öfters geschrieben, viele Hotel Kollegen stehen nicht hinter deren Produkt und verramschen das Hotel und nutzen teilweise die primitivste Art der Hotellerie... Masse statt klasse.

Es stellt sich öfters die Frage, wieso wir Hoteliers öfters so einfach denken und kurzfristig planen. Geht es nicht auch anders, die Rate nicht so zu senken, dass diese auf Dauer sich kaum erhöhen kann? Muss ich unbedingt mit den Raten in den Keller gehen?

Auf der einen Seite wird dann gesagt, wir brauchen cash Flow oder die Hauptverwaltung macht Druck...das kennen wir doch alle. Aber warum planen wir nicht langfristiger und sehen, wie es wirklich funktioniert?

Es ist wirklich schade, dass wir in der Hotelbranche versuchen über den Dingen zu stehen aber selbst das Einmaleins des Hotelbusiness ignorieren und auf Teufel komm raus das Haus füllen. Wir machen Sonntagsraten, Extrem niedrige pre Opening Raten und Dumping Sommerraten... weil uns nichts Besseres einfällt. Nach dem Motto: „Nicht viel Denken einfachen Raten senken…“

Sollte es eine Terrorattacke, in Berlin, geben (was ich uns allen nicht wünsche!), werden die Hotels deren Zimmerraten rapide und schnell senken, was in diesem Falle auch primitiv ist. Weil diejenigen Gäste die Reisen müssen, auch mehr bezahlen werden.

Wir haben gelernt, dass „Billiger können andere besser als wir“ und daher machen wir diese Spirale nicht mit, auch um den Standard und die Qualität für die Gäste zu halten und bezahlen zu können.

vom 29. Mai 2016

Schlimm und Idiotisch ist was heute in der FAS zu lesen war. Alexander Gauland AfD-Vizechef sagte der “Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung″, die Leute fänden Nationalspieler Jérôme Boateng als Fußballspieler gut. „Aber sie wollen einen Boateng nicht als Nachbarn haben″. Zwar versucht er es zu relativieren und zu verniedlichen, nur ist es laut FAS so gesagt worden.

Das ist eine Rechtsradikale und schlimme Aussage. Wie ist es möglich, dass ein Jurist und ehemaliger Staatssekretär und Chef der hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden unter Ministerpräsident Wallmann solche radikale und populistische Aussagen tätigt.

Jetzt müssen alle Politiker der demokratischen Parteien Stellung nehmen und Herrn Gauland scharf attackieren und sich von solchen Aussagen sofort distanzieren. Auch die CSU muss sich sofort melden und dies machen. Es ist schon schlimm genug, dass die Union sich öffentlich streitet, damit die CSU die rechten Idioten wieder gewinnen kann. Was muss denn noch passieren, damit die Politik sich klug und eindrucksvoll dieser AfD stellt?

Was auch Fatal ist, dass TV Talkshows sich gegenseitig den Rang abnehmen, um die Mitglieder der AfD einzuladen, dabei denen eine Plattform gibt. Es ist auch unnötig, dass, teilweise, 3–4 Talkshows in einer Woche dieses Thema sich annimmt. Immer wieder Frau Petry, von Storch oder Gauland...was sollen die den neues erzählen, außer deren Ideologie zu verteidigen.

Die AfD ist eine rechtsradikale Partei, die auf den Rücken von Ausländer Politik und Stimmung macht und das muss endlich effektiv bekämpft werden und dies geht nur einheitlich und geschlossen. Innere Reibereien sind nutzlos, egoistisch und doof!

Wenn das so weiter geht, werden wir Zeiten wie Anfang der 30 Jahre im 20. Jahrhundert wieder sehen und das möchte wohl nur die AfD und hoffentlich kein anderer normal denkender Mensch in Deutschland.

vom 27. April 2016

Eigentlich sollte von einem Landesverband erwartet werden, dass diese sich doch in der Materie des Vertriebs und Vermarktung informiert sein sollten sowie die vielen Artikel über das Thema Vermarktung im Internet gelesen haben.

Was in Schleswig-Holstein passiert, ist einfach dumm, wenn es so stimmt, was berichtet worden ist. Nicht mal größere und finanziell besser stehende Unternehmen haben es geschafft so etwas erfolgreich zu stemmen. Wieso sollte es gerade im schönen Bundesland Schleswig-Holstein funktionieren?

Mit dem Jahresbeitrag in Höhe von 300,00 Euro wird das definitiv nicht möglich sein, gegen die großen Portale anzugehen. Was mich am meisten ärgert, ist, dass die DeHoGa oder die Firma Netzwerkstatt Rendsburg den Hotels ggf. etwas mitteilt, was praktisch keinen Erfolg hat und illusorisch ist. Allein die Werbung bei google und Co... Kostet viel Geld sowie das programmieren, pflegen und hosten dieser Seite, wie geht das mit 300,00 Euro für je 600 Hotel...? Das sollte der DeHoGa uns mal erklären....

Es wäre sinnvoller und klüger, wenn die DeHoGa in Schleswig-Holstein den Hoteliers beibringen würde, dass die eigene Webseite gepusht werden muss, die Buchungsmaschine gut und einfach zu bedienen sein sollte und dass die eigene E-Commerce Strategie einen Plan haben sollte.

Meiner Meinung nach ist die Aufgabe vom DeHoGa nicht träumerische und dummes kostspieliges Gedöns deren Mitglieder mitzuteilen, sondern wie diese effektiv und gewinn treibend arbeiten können. Dieser Vorschlag ist alles andere als gut und zeigt, dass dieser Landesverband von E-Commerce gar keine Ahnung hat.

vom 15. März 2016

Es ist echt komisch zu sehen, dass recht Radikale bis zu 23 % in einem Landtag in Deutschland erhalten und überall zweistellig abgeschnitten haben. Bereits 1993/1994 haben rechte Dummköpfe gegen Ausländer gewütet (in Solingen, Mölln, Lübeck und anderswo) was schon damals nicht zu verstehen war. Heute ist es so, dass diese Leute gewählt werden und offiziell Politik machen.

Nach der Wahl am Wochenende kam da nur Kopfschütteln bei mir auf. Sind wir wieder auf dem Weg wie 1933? Muss ich auf Dauer eine neue Bleibe in einem anderen Land suchen? Zwar denke ich nicht, dass es soweit ist, nur anstelle diese Leute als pubertär oder primitiv zu nennen sollten wir endlich erwachen. Wenn es weiter in die Richtung mehr Stimmen für die AfD und weniger für die SPD und Grünen geht, werden wir eines Tages sehen, dass das Erwachen zu spät ist.

Die CSU macht mit ihren permanenten Beschimpfungen der Kanzlerin gegenüber die Front gegen die Rechten kaputt. Einer der Schuldigen ist absolut Horst Seehofer! Anstelle die Einheit gegen rechts zu erlangen, versucht er die Rechten zu gewinnen und gegen die CDU zu schießen. Er ist genauso doof und unproduktiv wie die AfD.

Es muss endlich eine gute Aufklärung in gegenüber der AfD und Pegida geschehen und erklärt werden, dass nicht die Ausländer eine Gefahr sind (gerade in einem Gebiet wo nur 2-4 % Ausländer leben).

Die Wirtschaft muss mehr tun und natürlich die Kirche, Gemeinden, Zentralrat der Juden und der Muslime. Wo sind die Gewerkschaften? Diese sind viel zu ruhig und tun absolut zu wenig. Es muss endlich ein Ruck durch die Republik geben.

Dazu führen die AfD und deren Anhänger die Presse und Fernsehsender vor. Wenn Frau Petry zweimal im Morgenmagazin Ihre Teilnahme zusagt und immer nicht erscheint, dann ist es Missachtung und da kann gesagt werden, was wolle. Sie werden zu jeder Talkshow eingeladen und keiner sagt denen richtig die Meinung das es, Rechtsradikale sind die versuchen die Bevölkerung zu verdummen. Sie rufen auf Kinder und Frauen an der Grenze zu beschießen, wo sind wir angekommen.

Natürlich müssen sich die Flüchtlinge anpassen und registriert werden sowie die Mentalität annehmen, die hier herrscht mit Bewahrung der eigenen Tradition. Klar ist auch, dass sie die deutschen Gesetzte, Vorschriften einhalten so wie diese auch bei Besuchen in anderen Länder einhalten.

Es ist viel zu ruhig im Lande und anstelle dass die Presse, wie der Spiegel die Süddeutsche und viele andere die Regierung und Frau Merkel kritisieren, sollen sie doch mal mit besseren Vorschlägen kommen, die haben sie doch auch nicht. Vielleicht wäre dann doch mal Zeit eine Einheit gegen die Rechten und eine Lösung der Flüchtlingskatastrophe zu suchen.

Nicht Sigmar Gabriel noch Horst Seehofer oder andere Politiker hätten oder haben eine bessere Lösung. Auch weil sie und deren Familien nie Flüchtlinge waren und es auch nicht wissen, wie es ist. Es sollte zwar unterschieden werden zwischen Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlinge nur sollte auch der Arbeitsmarkt gesehen werden, welche Arbeitskräfte fehlen, damit der Bedarf an Arbeitskräfte dort geregelt wird.

Wir können in Deutschland nicht immer nur mit reden und selbst nichts tun, außer Geld zu geben. Deutschland gehört zu Staatengemeinschaft der EU und der UN an und daher ist es richtig, dass wir hier auch richtig mitmachen und nicht nur mit reden. Es ist ein gesamt europäisches Problem was wir in den Griff bekommen müssen und ein einheitliches Deutschland ist da viel sinnvoller als ein Mischgeplänkel al la Seehofer, der zum Rechtsradikalen und Antisemitischen ungarischen Ministerpräsident fährt oder das Super Demokrat Putin besucht. Seehofer ist ein egoistischer und dummer Politiker, der lieber den Machtkampf gegen Merkel sucht, als Lösungen finden möchte.

Es ist an der Zeit war gegen diese Rechten etwas zu machen, wie zum Beispiel gute und effektive Aufklärung in den Schulen, die Medien und am Arbeitsplatz. Die Politik soll endlich gesamt gegen diesen Trend angehen und einheitlich sprechen und nicht wie beim Turm von Babylon hunderte von Sprachen sprechen und keiner versteht den anderen. Die Medien sollten der Ware Gesicht dieser Anhänger und Politiker der AfD sowie Pegida zeigen und nicht immer diese mit Samthandschuhen anfassen und auch so mit denen umgehen.

vom 16. Januar 2016

Am Wochenende gab es einen Terroranschlag in Burkina Faso, bei dem, nach jetzigen Standpunkt ca. 23 Menschen ermordet worden sind. In 2015 gab es weitere Anschläge in Kenia, Indonesien, Libanon, Israel und viele weiteren Staaten bei den viele Menschen ermordet worden sind.

Da diese Anschläge weder in Europa oder den USA stattgefunden haben, fanden diese bei der Bevölkerung in Europa wenig Interesse sowie bei der Presse. Es gibt kaum die Wörter „Je suit Somalia, Burkina Faso, Kenia, Israel“ etc.

Wir in Europa sind dermaßen nur auf uns fixiert, dass wir nicht sehen (oder sehen wollen) was außerhalb passiert. Afrika, Asien oder andere Länder wie auch Kontinente sind zu weit weg entfernt und komplett uninteressant für Europa. Auch diejenigen die eigentlich für alles Ihre Meinung geben wie Jakob Augstein oder Jürgen Todenhöfer schweigen, komisch, oder?

Dieser Egoismus ist schon beschämend und schlimm. Wir reden öfters, ob und wann in Deutschland passieren kann oder was machen die Franzosen diesbezüglich. Dieser Terror ist überall und je mehr es Terror und die bekloppten Terroristen in Afrika, Asien und anders wo gibt, werden diese Bevölkerungen versuchen nach Europa oder in die USA zu kommen, da sie denken, dass es dort besser und sicher ist.

Im Januar gab es in Somalia zwei Terrorakte mit ca. 50 Tote, Indonesien 7 Tote, Türkei 6 Tote, Indien 7, Juli 2014 in Nigeria 49 Tote und die Liste geht weiter. Außer der Türkei, Frankreich und dem Libanon gab es kaum Interesse und große Betroffenheit bei den Medien, Politiker und sozialen Netzwerken (Facebook etc.).

Es wäre an der Zeit, dass in Deutschland die Presse sowie die Politiker sich auch dies annehmen und darüber ausführlich berichten und debattieren werden und die Nutzer der sozialen Netzwerken auch dort eventuell deren Profilbild ändern. Zugegeben auch ich habe mein Profilbild nicht geändert, werde es aber auch in Zukunft auch nicht tun sollten wieder Terrorattacken stattfinden, was hoffentlich nicht passieren, wird und soll!

Afrika und Asien sind nicht so weit weg und durchaus wichtig dies zu verstehen.

Diese Bekundungen von Jes suit... sind nett nur wirklich egoistisch europäisch! Warum interessiert sich keiner (oder die wenigsten) für die Terrorattacken in Afrika, Asien, Israel etc.?? Wo sind die Klugscheißer namens Augstein und Todenhöfer...? Schade, da auch diese Leute es nicht verstehen, dass es wirklich vor unserer Haustür ist und auch darüber zu reden ist.

vom 28. Dezember 2015

Seit dem 23. Dezember 2015 ist es amtlich, auch booking.com darf nicht auf Ratenparität pochen und die günstigsten Raten auf deren Webseiten verlangen. Die teilweise unberechtigte Arroganz von booking bezüglich der Ratenparität, Gruppenbuchungen sowie die teilweise nicht zu beantwortenden Bewertungen sind schon sehr abenteuerlich und unberechtigt. Die OTA’s versuchen uns klarzumachen, dass die Ratenparität den Hotels und den Gästen hilft und guttut – was für eine einseitige falsche Darstellung. Wer es glaubt, wird Selig und zum Glück hat das Bundeskartellamt sich zugunsten den Hotels entschieden.

Jetzt gilt es für die Hotels die Aufgabe eine richtig, kluge und marktgerechte Ratenstrategie zu entwickeln oder die bestehende weiter auszubauen. Die Gäste wissen bereits, dass viele Hotelwebseiten eine günstigere Rate anbieten als bei den OTA’s, das wurde bereits in den Medien wie auch zum Beispiel WISO oder ARD Ratgeber gezeigt.

Die Aufgaben sind dadurch nicht leichter geworden nur interessanter, herausfordernder und umfangreicher. Es gilt jetzt nicht einfach die Raten zu senken, sondern die entsprechend an den Markt anzupassen und anzuheben, damit das Hotel davon auch optimal profitieren kann.

Bei nachfrageschwachen Zeiten ist es unnötig die Raten in das Bodenlose zu senken. Darauf kommen noch die Kommissionen der OTA’s und unterm Strich bleibt nicht viel. Was leider passiert, die Hotels senken ihre Raten und bieten in absolut schwachen Geschäfts Perioden Dumping Raten an (so wie sonntags oder zwischen Weihnachten und Neujahr), in Zeiten, wo die Nachfrage sowieso sehr niedrig ist, macht es doch keinen Sinn die Raten zu senken, die Gäste, welche unbedingt reisen müssen, werden auch höhere Raten zahlen. Hotels die sonst Raten vom 90–120 Euro anbieten gehen, ohne Grund, auf 60–75 Euro runter. Der Grund ist schlechtes Yielding und verzweifelt jeden Gast für jede Rate gewinnen. Leider lernen die Revenue Kollegen sowie die Direktion nicht, dass mit Raten grundlos zu reduzieren einfach das falsche Rezept ist.

Die Branche muss, jetzt erst recht, lernen, wann welche Raten einzusetzen sind. Wir müssen die Raten langfristig erhöhen und die eigene Webseite muss für den Gast die günstigste und attraktivste sein.

Die Kollegen sollten sich wirklich über die Strategie und Ratenfindung im Klaren sein was und wann zu machen ist. Wir können uns nicht auf der einen Seite über die Hilfe des IHA, bezüglich des Falles der Ratenparität, freuen, und auf der anderen Seite nur zwischen teuer und billig zu wählen, das ist absolut falsch können wir nicht als Strategie benennen.

Zu Recht wird Deutschland, meist Berlin, als billig Übernachtungsstandort genannt. Wir haben die Möglichkeit es zu ändern, dazu bedarf es Mut und unternehmerische Weitsicht, sowie Übersicht über den Markt zu haben. Weniger Angst das wir Zimmer leer stehen lassen, Schluss mit Sonntags- und Weihnachtsraten sowie eigenes gesundes Standing Gegenüber den OTA’s und den Groupons der Welt. Die Hotels müssen Herr der Raten werden und auch hinter den Raten und dem eigenen Produkt stehen.

Die permanenten Diskussion was ist direktes Geschäft und was nicht ist auch nicht mehr zeitgemäß. Da alles, was die Hotels machen müssen, dass der Bucher auf die eigene Webseite kommt. Das kostet Geld und alle Maßnahmen gehen eben in die Richtung dieses direkte Geschäft zu bekommen. Das heißt auch, wenn es über CPC, Firmeneintrag oder andere anfängliche indirekte Kanäle kommt. Wenn der Bucher immer über ein OTA buht, bleibt es wirklich nie direkt.

vom 2. November 2015

Viele Hotels tun sich schwer mit der Übermacht der OTA’s umzugehen. Dies ist durchaus verständlich, da es nicht leicht und günstig ist dies zu planen und umzusetzen. Wir müssen mehr Mut haben, eine Strategie besitzen und Geld investieren damit es auch erfolgreich wird.

Vor allem ist es essenziell die Schuld nicht nur bei den OTA’s zu suchen und uns als Branche schlechter zu machen als wir es sind. Wir sollten offener für neue Ideen und Technologien sein, zwar ist nicht alles, was auf dem Markt kommt gut für jeden, deshalb sollte auch gecheckt werden was ist gut für mein Hotel und welche Strategie benötigen wir. Alle neuen Innovationen zu nehmen ist genau überflüssig wie nichts Neues zu machen.

Auf der einen Seite versuchen die OTA’s alles, um die Obermacht zu behalten und scheuen keine Konfrontationen mit den Hotels, auch die Ratenparität sehen diese Komplet egoistisch für sich ohne Rücksicht auf die Branche. Jetzt sind sie trotzdem Nervös geworden, da die Meta Search den Hotels die Chance gibt sich selbst und direkter zu vermarkten. Mit einer finanziellen Investition bei CPC oder Business Listing haben die Hotels eine Chance sich gut und erfolgreich gegen die OTA’s zu stellen.

Die OTA’s lassen sich öfters das Ranking mit hohen Provisionen kaufen und das sollte sehr gut überlegt sein, ob sich das lohnt. Das Suchverhalten der Gäste ist dabei zu berücksichtigen. Die Hotels müssen nicht unbedingt auf ersten Seite und Platz 1 stehen, da der suchende Gast anfängt seine Suche einzugrenzen und zu selektieren (zum Beispiel Standort, Hotelkategorie, Bewertungen u. a.). Danach kann es durchaus sein, dass das Hotel im Ranking auf einmal auf der ersten Seite steht und ohne einer radikalen Provisionserhöhung.

Zusätzlich die Adwords und andere Suchkriterien optimieren damit das Hotel besser zu finden ist. Hört sich leicht an, ist nur nicht, da es hier wie auch immer eine Strategie und Geld benötigt.

vom 25. Oktober 2015

Seit langer Zeit beobachte ich, wie der Service in vielen anderen Branchen einfach schlecht ist und diese durchaus von der Hotellerie lernen können. Auch wenn wir nicht immer den perfekten Service anbieten und wir uns weiter verbessern müssen, so sei es gesagt, dass dieser bei Weitem besser ist als in vielen anderen Branchen.

Vor einiger Zeit war ich in einem Elektronik Markt, dort wollte ich etwas umtauschen, was ich eine Woche vorher gekauft habe. Sofort wurde ich belehrt, dass ich das Gerät an den Hersteller zurücksenden muss und die überweisen mir das Geld. Daraufhin sagte ich, dass ich das Gerät erst letzte Woche gekauft habe und mir die Verkäuferin garantierte, dass ich dies innerhalb 14 Tagen umtauschen kann. Nach zähen „Verhandlungen“ und viel murren sowie Unhöflichkeiten, seitens der Verkäuferin, hat sie nachgegeben, nachdem ich ihr zeigen sollte, welche die andere Verkäuferin ist...Super Service I.

Super Service II. In letzter Zeit besuchte ich einige Autohäuser, um mich über ein Auto zu informieren. Die Verkäufer der Deutsch/Tschechische Automarke hat erst einmal nur weggeguckt und erst als ich ihm direkt ansprach, wurde er ein wenig kooperativer. Er nahm sich tatsächlich 8 Minuten Zeit den Wagen zu zeigen, zu konfigurieren und sagte tschüss. Er wollte keine Telefonnummer oder E-Mail-Adresse für einen Rückruf...hoffentlich möchte er kein Auto bei uns kaufen. Ein follow up Telefonat kam nicht (hatte die Firmenanschrift) die gleiche Prozedur war genau so in einer anderen Niederlassung der gleichen Marke... vielleicht ist dies die Firmenphilosophie...

Dann war ich beim Krise geschüttelten Autohersteller aus Wolfsburg, der Verkäufer war sofort da und hat fast nur mit Ja und nein geantwortet und sagte dann, wir sollten uns umgucken, und wenn was ist, können wir uns bei ihm melden ...coole Strategie ...

Die Bayern haben es ganz und gar nicht nötig, im neuen Stammhaus in Berlin ging ich rein, bin beim ersten Verkäufer vorbeigegangen der so tief am Bildschirm saß, dass er einen gar nicht sehen geschweige begrüßen wollte oder konnte ...danach verweilte ich zwischen den Autos und öffnete die Türen, saß im Auto guckte so rum...nichts ... In der Ecke des Ausstellungsraums saßen 3–4 Verkäufer, die haben sich nett unterhalten und gelacht, natürlich ist keiner aufgestanden und fragte, ob er helfen konnte ... Dann beschloss ich zu gehen, als ich den ersten Verkäufer sah, fragte er, ob er helfen kann, daraufhin erwiderte ich, jetzt nicht mehr, diese ‚nicht Dienstleistung’ von ihm und den anderen Kollegen war das Schlimmste, was ich in letzter Zeit gesehen habe ...er guckte und verschwand wieder hinter dem Bildschirm. Die Empfangsdame verabschiedete mich nett, ich erwiderte ihr auch, dass die Kollegen doch eine Schulung in Benehmen und gute Dienstleistung machen sollten ... Kam nicht gut an...

Weitere Geschichten kann ich vom Einzelhandel erzählen, weggucken und hoffentlich nicht direkten Kontakt mit dem Kunden haben. So wie es bereits Edgar G. Geffroy schrieb „Das Einzige was stört, ist der Kunde“. Natürlich sind nicht alle so, nur eins ist klar, der Einzelhandel sollte seine Dienstleistung verbessern, bevor das Geschäft komplett ins Internet verschwindet.

Zur Hotellerie ist zu sagen, dass der Service bestimmt nicht perfekt ist, nur wesentlich besser und flexibler als bei vielen anderen Branchen. Dies müssen wir weiter ausbauen und verbessern, damit wir ein Vorreiter im Service und Dienstleistung werden um zu zeigen, wie Service und Dienstleistung geht, sei es am Empfang, Service, Verkauf und Reservierung sowie alle anderen Abteilungen im Hotel. Wenn noch die Bewertungen vom Hotel noch ernster genommen und beantwortet werden, dann sieht der Gast auch nach der Abreise, dass wir uns wirklich für seine Bewertungen, Anregungen und Anmerkungen interessieren.

Wir dürfen unseren Beruf nicht schlecht machen, sondern müssen weiter in die Mitarbeiter investieren und diese motivieren, damit sie Spaß und Lust haben in unserer Hotellerie zu arbeiten. Auch ist es wichtig, dass wir einen guten Mix zwischen junge und erfahrene Mitarbeiter haben, damit alle voneinander profitieren, lernen und um eine sehr gute Dienstleistung und Service zu bieten. Wir haben das Potenzial und müssen die Schwäche der anderen Branchen nutzen, um gute Mitarbeiter zu halten und neue zu gewinnen.

Wenn wir dies schaffen, werden andere Branchen noch mehr auf die Hotellerie gucken, um zu sehen, wie sie von uns lernen können, wie Dienstleistung uns Service geht. Das Potenzial in der Hard und Software ist da, dass Management ist gefordert die Mitarbeiter zu führen und nicht im Regen stehenzulassen. Dies gilt nicht nur für Auszubildende, sondern für alle Mitarbeiter im Hotel.

vom 18. Oktober 2015

Airbnb verkauft seine Philosophie als gutmütiges Geschäftsmodell, günstige Zimmer (Unterkunft), Live style und natürlich alles nur für Luft und liebe. Airbnb tut dies nur für die Gemeinschaft und natürlich nicht um Geld zu verdienen...

Die Touristen in den Metropolen wie Berlin, Tel Aviv, New York, Barcelona, London, Paris und in vielen anderen Städten, finden Airbnb als eine sehr gute Idee um einen Kurzurlaub zu verbringen und ggf. auch einen günstigen. Dies wird auch in der Werbung so übermittelt, tolle Wohnungen und Zimmer, die, laut Werbung, immer cool aussehen und zentral liegen und günstig sind. Leider ist dies leider nicht immer der Fall, was sich in den letzten Wochen immer öfters bestätigt.

Vieles wird erzählt, so muss Werbung sein, und vieles wird auch vorenthalten. Die Wohnungen sind nicht immer günstig, sie sind nicht immer so toll und generell ist es nicht so was Airbnb versucht zu uns vermitteln.

Im Wettbewerb zwischen Hotels und Airbnb werden nicht Äpfel mit Äpfel verglichen. Hotels müssen rechtliche Richtlinien einhalten wie Feuer- und Brandschutz, Hygiene, diverse weitere Verordnungen, arbeitsrechtliche Richtlinien sowie Steuern und City Tax (in Berlin). All dies muss ein Airbnb Vermieter nicht einhalten und kann dadurch in jeglicher Hinsicht das (oder die) Zimmer günstiger anbieten.

Zu all dem kommt auch noch die Wohnungsnot, welche durch Airbnb verschärft wird. Vermieter sehen einen höheren Profit bei Airbnb und wollen Wohnungen nicht langfristig vermieten. Gerade in Großstädten wie in Berlin, Hamburg, Köln und andere Städte, werden diese Wohnung gebraucht. In Zukunft werden wahrscheinlich diese Wohnungen oder Zimmer auch für Flüchtlinge benötigt.

Ein weiteres Problem ist, dass auch Journalisten versuchen, als Ober gluck zu agieren und Ihr Unwissen zu verbreiten. So war es beim Tourismus Gipfel letzte Woche in Berlin, als der Moderator einer Diskussionsrunde – Jan Fleischauer vom Spiegel – bei einem seiner Eröffnungssätze sagte, dass die Behörden Airbnb keine Chance geben und denen extra Hindernisse auf den Weg legen. So viel Dummheit und Unwissenheit in einem Satz von einem Journalisten zu hören war schon erstaunlich.

Als Fazit wäre es nur gerecht, wenn Vermieter von Airbnb Wohnungen (Zimmer) eine Sondergebühr pro Wohnung zahlen müssen und die City Tax (oder andere Städte Steuer oder Abgaben) um einen Ausgleich und faireren Wettbewerb zu gestalten, dies sollte an die Städte gezahlt werden. Natürlich sollten auch Vermieter Sicherheits- und Hygiene Vorschriften einhalten – welche noch festgelegt werden müssen. Dies wird auch vielen Vermieter die Lust an Airbnb (oder andere Anbieter) Ihre Wohnungen zu vermieten.

Die Hotellerie muss lernen sich gegen Airbnb erfolgreich aufzustellen und auch moderne und innovative Wege finden, um sich erfolgreich darzustellen.