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15. März 2018

Es hört sich zu gut um wahr zu sein. Booking.com bietet seine Großzügigkeit an, in dem nicht stonierbare Raten mit voller Geld zurück Garantie an die Kunden/Gäste zurückbezahlt werden. Danach bietet booking.com die Zimmer weiter an und versucht das Zimmer an einem ‚Ersatz Gast’ zu vermitteln. Sollte das Zimmer nicht verkauft werden können, übernimmt booking die vollen Kosten. Für den Hotelgast bietet es volle Flexibilität zu einer attraktiven Zimmerrate.

Was bedeutet all das für die Hotelbranche, da es sich erst einmal sehr gut anhört?

Klar ist, dass booking.com die Möglichkeit behält das Zimmer weiter günstig anzubieten. Der Gast erhält die Möglichkeit die Vorteile der teureren flexibleren rate zum Preis der nicht flexibleren günstigen Rate zu buchen.

Folgende Fragen stellen sich, wenn wir uns das ‚Risk Free’ Programm genauer anschauen:

1. Wird booking die Hotels gegeneinander mit erhöhten Preis- und Wettbewerb druck zum eigenen Vorteil ausspielen?

2. Was sind die Nachteile für nicht teilnehmende Hotels? Entsprechen diese den Nachteilen bei nicht teilnehmenden bzw. ausgetretenen Hotels am Preffered Programm?

3. Schafft es die Hotellerie, sich gegen dieses Preisdumping Angebot von booking.com geschlossen zu währen?

Warum sollte der Gast noch die teureren Raten buchen, wenn er weiß, dass er für wenig Geld das Zimmer jederzeit stornieren kann. Mit einer Teilnahme am ‚Risk Free’ Programm drück booking.com den allgemeinen Zimmerpreis nach unten, auf das Niveau der nicht stornierbaren Rate. Darüber hinaus, festigt booking seine Marktbeherrschenden Stellung gegenüber Expedia & Co.

Die Hotels, welche bei diesem Programm teilnehmen, können sich von höheren Raten verabschieden und binden sich zunehmend an booking.com. Der Direktvertrieb wird dadurch massiv geschwächt.

Es ist nur zu empfehlen, die Hände weg zu lassen von diesen ‚einzigartigen’ Programm von booking und die Unabhängigkeit des Hotels zu bewahren.

25. September 2017

Jetzt ist es amtlich, Rechtsradikale, Ausländerfeidne und Nazis ziehen in den Bundestag ein. Wahrscheinlich war die Hoffnung immer noch da, aber es hat nicht geholfen – sie sind stark im Bundestag vertreten. Die Realität kam schnell zurück und hat uns auf den Boden der Tatsachen gebracht.

Jetzt müssen wir uns daran gewöhnen das Rechtsradikale, Fremdenhasser, Antisemiten und Nazis im Reichstag sitzen werden. Bereits gestern Abend war der Gau.... Alexander Gauland mit seinen Sprüchen da: ‚Wir werden Sie jagen’ oder ‚Wir werden unser Land zurückholen’. Wenn das nicht rechtsradikal ist was dann?!.

Das Land gehört weder Alexander Gauland noch der AfD und das müssen diese Menschen verstehen. Diese Äußerungen sind nicht demokratisch und gehören nicht hierher und bestimmt auch nicht in den Deutschen Bundestag. Diese Sprüche sind rechtsradikal, ohne wenn und aber!. Alle die anders denken, einen anderen Glauben oder eine andere Nationalität haben sind für Gauland und seinen Kumpanen eine Gefahr für dieses Land, so haben auch mal andere Deutsche geredet!!

Die AfD ist zwar demokratisch gewählt worden, nur eine demokratische Partei ist sie nicht und akzeptiert den Rechtsstaat, Glaubensfreiheit, Pressefreiheit und Menschrechte nicht.

Wir müssen es erkennen und klar sagen, dass sich Deutschland seit gestern offiziell verändert hat. Die Gaulands, von Strochs, Höckes und Weidels der AfD sind eine Schande für diesen Staat.

72 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges und als Sohn eines Getto Lodz und Auschwitz überlebender macht es mich sehr nachdenklich, wie dieses Land in den nächsten 4 Jahren aussehen wird. Zwar sagt der Populistische und Rechtsradikale Alexander Gauland, dass die AfD nicht antisemitisch ist, nur glauben kann und werde ich es nicht. Er ist ein Antisemit und ein Rassist so wie auch Alice Weidel, Björn Höcke, Beatrix von Storch und viele anderen in der AfD.

Wenn solch eine undemokratische, völkische sowie menschenverachtende Partei so stark ist, müssen wir es gemeinsam schaffen demokratisch und menschlich gegen diese Partei und deren Anhänger mobilzumachen. Der Großteil der AfD Wähler und deren Unterstützer sollten wir mit Argumenten, Fakten sowie Veränderungen vor Ort davon überzeugen, dass unsere Demokratie wichtig und das Richtige ist.