HRS-Umfrage: Unternehmen wollen (wirklich) niedrigere Hotelraten ????

HRS-Umfrage: Unternehmen wollen niedrigere Hotelraten ????

Diese Umfrage würde ich gern im Detail sehen. Auch wenn es so sein sollte, ist dieses Resultat nicht logisch, da die Hotels einen vernommen finanziellen Mehraufwand haben werden um die neuen Hygienevorschriften, im Zimmer- und Gastronomischen Bereich, einzurichten sowie einhalten müssen. Ramschraten anzubieten sind absolut nicht ‘drin’ und notwendig.

Wer so etwas fordert, anstrebt oder die Hotels unter Druck setzten möchte, hat den ernst der Lage der Hotellerie nicht verstanden!

Bislang haben alle OTA’s alles getan, um das Vertrauen bei den Hotels, während der Corona-Krise, zu verspielen. Anstelle die Hotels als Partner in diesen Zeiten, gegenseitig, zu unterstützen, folgen Drohungen, Lügen und einseitige Abbuchungen. Denke, dass die Hotels ein solches Verhalten definitiv nicht vergessen werden.

Warum findet denn kein ehrlicher, konstruktiver und direkter Dialog mit zwischen den OTA’s und den Hotels statt? Weil diese die Hotels nicht als Kunden und Partner ansehen!

#hotels #direktbuchen #directbooking #txnc #fairepartnerschaft #corona#coronaausnutzung

 

https://www.hotelvor9.de/inside/hrs-umfrage-unternehmen-wollen-niedrigere-hotelraten

Der Druck der OTA’s geht in die nächste Runde!

booking.com erwartet von den Hotels, dass diese NON-refundable Buchungen um jeden Preis stornieren und das Geld zurückerstatten.

Statt an einer gemeinsamen Lösung zu arbeiten und mit den Hotelpartnern zu sprechen, kommt eine Anordnung!

Liebe OTAs (booking und Expedia), eine faire Partnerschaft sieht anders aus und es gibt auch den Tag X nach Corona (#TXnC)! Solche Schweinereien werden die Hotels Euch nicht vergessen.

Wir haben, im Gegensatz zu den OTAs eine soziale Verantwortung den Mitarbeiter und Lieferanten gegenüber. Wenn wir, die Hotels, alle Buchungen zurückzahlen, dann gibt es morgen keine Hotels mehr und alle Mitarbeiter wie auch die Zulieferer verlieren ihre Jobs.

Wer, wie booking, über Jahre Milliarden verdient hat, versucht die Hotels jetzt in die Knie zu zwingen! Es herrscht von Seiten der OTAs keinerlei Solidarität mit den Hotels.

Es reicht, die Hotels müssen jetzt aufstehen und sich dagegen wehren!

Vielleicht wäre es an der Zeit, alle OTAs abzuschalten (Buchungen kommen eh nicht rein) und versuchen es so lange wie möglich durchzuhalten!

Fairness und gute Partnerschaft sehen anders aus. Anstelle eines Dialoges, gibt es Anweisungen!

#noota #booking #expedia #fairness #sozialeverantwortung #TXnC #corona #hotels #hotel #direktbuchen #keinesolidaritaet

Expedia unterstellt Hotels genehmigte Stornierungen!

Nachdem Expedia letzte Woche eine E-Mail versendet hat (am Donnerstag um 19:40h) in der wir Hotels uns innerhalb von ca. 28 Stunden entscheiden sollten, ob wir die Reservierungen kostenfrei stornieren wollen oder nicht, bekommen wir gestern mehrere E-Mails von Expedia mit Stornierungen, Einseitige!

Expedia behauptet, dass jemand diese Stornierungen von uns genehmigt hat. Expedia unterstellt uns damit etwas, was wir nicht gemacht haben. Die ist Diebstahl und wir werden dies nicht hinnehmen.

Wir fordern Expedia auf, diese nicht rechtmäßigen und einseitigen Stornierungen zurückzuziehen.

An alle Hotelkolleginnen und Kollegen kann ich nur den Hinweis geben, checkt gut, welche E-Mails Ihr von Expedia bekommt und wehrt Euch.

Die Ironie ist auch, dass Expedia noch eine Umfrage versendet, um ein Feedback über die Zusammenarbeit zu bekommen!

Expedia ist kein Partner, sondern ein egoistischer Haufen, der auf die Hotels, während ihrer schwersten Krise und während sie auf dem Boden liegen auch noch drauftrampelt!

EXPEDIA: Es kommt der Tag X nach Corona und das, was Sie mit uns jetzt machen, werden wir Ihnen nicht vergessen!

SO NICHT UND NICHT MIT UNS!

#expedia #hotel #hotellerie #wirbleibenhier #wehreuch #expediakeinfairerpartner #hotelleriegemeinsam #noexpedia #ota

Top Hotel – Zeèv Rosenberg (Hotel i31 Berlin) zu den Auswirkungen der Coronakrise auf die deutsche Hotellerie

In diesem “Tophotel ImPULS” sehen und hören Sie Gastgeber Zeev Rosenberg.

Neues Format
Tophotel “ImPULS”
23. März 2020
In herausfordernden Zeiten wie diesen rücken die Menschen näher zusammen – wenn schon nicht räumlich, so doch gedanklich. Die Kommunikation und der Dialog mit der Gemeinschaft sind jetzt wichtiger denn je. Deshalb starten wir heute unseren neuen Videotalk-Zyklus “Tophotel ImPULS”. In diesem “Tophotel ImPULS” sehen und hören Sie Gastgeber Zeev Rosenberg.

In “Tophotel ImPULS” sprechen wir mehrmals in der Woche mit Menschen aus der Hotellerie, Hospitaliy Industry sowie mit Visionären, die ihre Expertise mit der Branche teilen.

Aktuell lassen wir Menschen zu Wort kommen, die in Zeiten der Krise offen ihre Ängste, aber auch ihre Zuversicht, ihre Stimmung und ihre Ideen mit uns teilen und Mut machen. Sie geben ImPULSE für den Ausnahme-Betriebsalltag, aber auch Hoffnung und gedankliche Perspektiven für die Zeit danach.

In diesem “Tophotel ImPULS” sehen und hören Sie Gastgeber Zeèv Rosenberg. Der Hoteldirektor des Berliner Boutique Hotels i31 spricht über die Herausforderung, als Hoteldirektor derzeit nur “auf Sicht” fahren zu können, die Kommunikation mit den Mitarbeitern, das “partnerschaftliche Verhältnis” zu den OTAs sowie über den Tag X, wenn die Hotels ihren Betrieb wieder hochfahren.

Einseitige Maßnahmen der OTA’s werden auf Dauer nichts bringen – Lassen Sie uns die Krise gemeinsam meistern!

Expedia und HRS fordern nun auch von Hotels auf Reservierungen zu verzichten, wieso denn? Sie haben auch nicht, für die wenigen Buchungen, die Kommission reduziert oder abgesetzt!

Expedia schickt den Hotels um 19:00 Uhr eine Mail mit der Aufforderung, sich innerhalb von 28 Stunden zu entscheiden, also viel Zeit geben Sie den Hotels nicht!

Wenn Sie solche Maßnahmen veröffentlichen und fair sein wollen, warum konsolidieren Sie die Hotels nicht im Vorfeld. Lassen Sie uns doch eine offene Plattform gründen, um über Ihre Maßnahmen im Vorfeld zu besprechen.

Wir müssen auch den Mitarbeitern den Lohn bezahlen können. Wenn wir auf diese Einnahmen verzichten, muss die Mehrheit der Hotels komplett und schnell schließen und viele Mitarbeiter kündigen.

Die Zeiten sind gerade sehr schwierig. Diese einseitige Forderung von Ihrer Seite ist egoistisch, unfair und falsch! Keine Fairness! Lassen Sie uns diese Krise gemeinsam meistern und nicht mit einseitigen Maßnahmen Ihrerseits.

HRS möchte auch die Gäste umbuchen, wieso haben sie das auch nicht mit den Hotels, im Vorfeld, besprochen? Warum immer diese Alleingänge. Es wäre doch, in einer fairen Partnerschaft, nur korrekt, mit uns zu reden. Danach sind die Gäste nur auf die Hotels sauer, dass wir die Maßnahmen der OTAs nicht unterstützen.
Lassen Sie uns die Krise gemeinsam bewältigen und nicht egoistisch – jeder für sich.

#keinfairerpartner #hotel #direktbuchen #solidaritaet #booking #expedia #hotels #hrs

Booking.com droht der Hotelbranche


Wenn ich so etwas lese, in diesen Zeiten, kommt mir die Galle hoch!

Booking.com droht den Hotels, dass sie Reservierungen kostenfrei stornieren sollen. Dann soll und muss uns Booking.com die Gehälter und Pacht mitfinanzieren, ab sofort.

Wie ich schon oft gesagt habe: Eine faire Partnerschaft sieht anders aus! Den Hotels jetzt zu drohen, wenn sie ohnehin Existenzprobleme bekommen/haben, ist eine absolute Frechheit. Wer mit uns so umgeht, braucht keine ’netten’ Zeilen zu erwarten. Booking.com zwingt die Hotels nicht nur auf die Knie, sondern auf den Boden!

Bereits jetzt drohen Gäste mit schlechten Bewertungen, sollten wir die Zimmer nicht kostenfrei stornieren. Also sind die Hotels ab sofort das letzte Glied in der Hackordnung des Marktes? Wir haben im Gegensatz zu Booking.com, eine soziale Verpflichtung den Mitarbeiter/innen gegenüber. Wir haben Mitarbeiter/innen, Zulieferer, Handwerker etc. und auch die müssen überleben. Booking.com sitzt auf Milliarden und kann diese Krise wahrscheinlich locker überstehen. Das Portal geht nicht ins unternehmerische Risiko.

Der Egoismus von Booking.com ist unbeschreiblich. Booking.com hat das Wort ‚Partner‘ der Hotelbranche nicht verdient! Wie großzügig ist Booking.com, dass sie, in diesen Fällen, die Kommission erlassen. Makabrer geht es wohl kaum, Booking! Was haben wir denn noch von Booking.com zu erwarten? Blockaden des Hotels?

Liebe Booking-Mitarbeiter, wo nichts ist, kann auch nichts mehr geholt werden. Hoffentlich lassen sich auch andere nicht auf solche Drohungen ein. Es geht um die Existenz der Hotels und ihr Hauptvertriebspartner will sich keiner sozialen Verpflichtungen stellen…

Außerdem Booking.com, Deutschland ist kein Krisenland wie China oder Italien, dort können Sie diese unverschämte Formulierung ggf. anwenden, hier nicht!

Antisemitismus 2019

Gestern, an Yom Kippur hat ein Rechtsradikaler DEUTSCHER in Halle versucht ein Massaker in der Synagoge in Halle zu verüben. Dies hat er nicht geschafft und hat daher 2 Menschen kaltblütig getötet.

Die meisten Synagogen sind zu Yom Kippur immer sehr gut besucht, da dies der höchste jüdische Feiertag ist. Also ist dies gut geplant gewesen. Zusagen, dass es ein verrückter ist, wäre zu Einfach diese Angelegenheit ad acta zu legen.

Am letzten Freitag ist ein 23-Jähriger überwältigt worden, nachdem er über eine Absperrung der Synagoge, in der Berliner Oranienburger Straße, geklettert war und ein Messer gezückt hatte.

Wie viele jüdischen Bürger in Berlin und generell in Deutschland wurden in den letzten Monaten angegriffen und bedroht oder gar geschlagen. Es wird öffentlicher und außer den Politiker Tourismus passiert leider nichts.

Die Situation in Europa verschlechtert sich wirklich täglich. Es werden offene Übergriffe auf jüdische Mitbürger getätigt, es werden jüdische Institutionen angegriffen und was sehr unbemerkt ist, sind die latente antisemitische Bemerkungen, welche Juden in Deutschland dulden müssen.

Immer öfter kommen Bemerkungen wie: „Eure Leute“, „Dein Ministerpräsident“ „Deine Armee“, „Was Ihr mit den Palästinensern macht, ist genauso schlimm wie die Geschehnisse im Holocaust“ usw. … Die meisten verstehen es nicht, dass diese klar antisemitische Äußerungen sind und grinsen doof, wenn ich denen das sage, dass diese antisemitische Äußerungen sind. Dann folgt, „ich bin doch kein Antisemit, darf aber meine Meinung äußern …“ Diese Reaktion ist genauso doof wie bescheuert und auf jedenfalls Antisemitisch, Punkt!

Was muss eigentlich noch passieren, bis die Politik endlich durchgreift und die bestehende Gesetzte auch nutzt? Müssen 10, 20 oder 50 Juden ermordet werden? Müssen Synagogen brennen oder eventuell reicht eine Geiselnahme?

Bitte nicht vergessen, vor jeder Synagoge (mindestens bei den Feiertagen), vor jüdische Einrichtungen (wie Schulen, Kindergärten oder Museen) stehen Polizisten und jede Einrichtung hat noch eigenes Sicherheitspersonal. Das ist schon immer so gewesen und keiner regt sich darüber auf. Stehen denn vor allen Kirchen, Moscheen, oder Buddhistische Einrichtungen auch Polizisten? Juden wachsen damit auf, Polizeischutz vor jüdischen Einrichtungen zu haben.

Dieser Anteilnahme-Tourismus von Politiker wie von Bundespräsidenten, Außenminister, regierenden Bürgermeister (Berlin) oder andere muss endlich aufhören und die Politik MUSS endlich agieren. Es ist schlimm zu sehen, wie die Politiker diese PR Bühne nutzen, um sich als Gutmensch hinzustellen aber eigentlich nichts dagegen tun. Auf gut Deutsch, kotzt es mich an, wenn Politiker solche Taten nutzen, um sich in den Vordergrund zu stellen, weil sie in Taten gegen Fremdenhass und Antisemitismus nicht in den Griff bekommen.

Ein Gericht erlaubt, dass die Grünen Politikerin, Renate Künast, sich üble Beschimpfungen gefallen lassen darf. Die Grünenpolitikerin wurde im Netz wüst beschimpft und ist juristisch dagegen vorgegangen. Ein Gericht versteht die Beleidigungen als zulässige Meinungsäußerungen, was für kranke Richter haben wir in Deutschland überhaupt. Wenn das zugelassen wird, wohin führt es weiter? Dies ist ein Türöffner für Gewalt in jeglicher Hinsicht. Diese Richter sind schwach und verstehen die Situation, auch im Internet, nicht.

Dazu kommt noch die Rechtsradikale AfD, die generell den Hass gegen Fremde schürt, da Juden inbegriffen. Auch wenn die Politiker der AfD dies nie zugeben, nur ist es so. Viele Politiker dieser Rechtsradikalen Partei sprechen sich offen antisemitisch aus und deren Anhänger verstehen dies auch so.

Wenn Höcke, von Storch, von Weidel oder Gauland sprechen, ist es rassistisch gemischt mit Fremdenhass und direkt sowie indirekt antisemitisch. Leider sind die Politiker der demokratischen Parteien nicht in der Lage denen Paroli zu bieten. Das Problem unserer Gesellschaft ist nicht primär der Straßenverkehr oder E-mobilität, sondern der Fremdenhass und Antisemitismus. Weil dies unsere Demokratie und somit den Wohlstand und vor allem unsere Freiheit gefährdet.

Die Politiker der AfD sind Rassisten und Rechtsradikale, dass steht fest. Wir müssen alles (demokratische) tun, um diese Menschen und diese Partei in ihre Schranken zu weisen und deren Hassparolen und Taten zu beenden.

Die Politik muss nicht warten, dass nur die Bevölkerung Initiativen ergreifen, sondern muss jetzt endlich agieren und etwas gegen Rassisten, Antisemiten und Rechtsradikale unternehmen. Keine runden Tische, sondern gesetzte umsetzten und den Sicherheitsbehörden die Möglichkeit geben ihre Arbeit zu machen. Radikale werden nicht festgenommen, da diese, wegen Datenschutz oder schwache Gerichtsurteile nicht beobachtet werden dürfen. Dies ist Irrsinn und gefährdet unsere Demokratie!

Keine Touristen nach Berlin – was für ein Dummer Vorschlag!

Keine Touristen nach Berlin – was für ein Dummer Vorschlag!

Manchmal ist es nicht klar, wozu Politiker Geld bekommen oder wichtige Positionen bekleiden. Allein der Gedanke, Berlin vor Touristen zu schützen und kein Geld mehr für Visit Berlin mehr zur Verfügung stellen, wie es Katalin Gennburg fordert, ist schon krank. Anders ist es wirklich nicht zu nennen.

Katalin Gennburg hat leider keine Ahnung von der Wirtschaft und Weitsichtigkeit solch einen Vorschlag zu unterbreiten. Sie weiß nicht, welch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor der Tourismus in der Stadt ist. Es geht nicht nur um Visit Berlin, sondern um Hotels, Restaurant, Geschäfte, Taxis, Museen und den diversen Zulieferer von allen.

Wenn keine Touristen mehr nach Berlin kommen, werden diese Mitarbeiter entlassen müssen und dies wird Berlin sehr schwer schaden, als diese Frau es in Ihrem Sozialisten Gedanken erträumt hätte. Berlin lebt vom Tourismus und kein anderer Wirtschaftszweig ist so wichtig wie dieser.

Visit Berlin arbeitet seit Jahren sehr erfolgreich und hat die Strategie immer angepasst, welche auch auf die Bezirke angepasst wurden. Es wurden Maßnahmen gegen den Massentourismus getätigt und die Situation wie in Amsterdam oder Barcelona bestehen hier nicht.

Es wäre sinnvoll, wenn Politiker ihr Hirn einschalten würden, bevor sie etwas sagen. Solche dummen Ideen bringen Katalin Gennburg nur Kopfschmerzen aber dem Tourismus nichts. Jetzt kommt noch das Genie von der CDU, Christian Gräff, er fordert einen Zuzugs-Stop für Berlin. Nicht nur, dass diese Idee bescheuert ist, sie ist nicht machbar, da es nicht einmal jetzt eine gute Infrastruktur für die Pendler welche von außerhalb nach Berlin zur Arbeit kommen.

Vielleicht möchten beide Politiker, dass die Mauer wieder gebaut wird. Das Vertrauen an Politiker senkt nur, wenn solche dummen Vorschläge geäußert werden. Bitte erst denken und dann reden, das hilft oft.

Antisemitismus und was nun?

vom 1. Mai 2018

Nachdem der Antisemitismus für Einige salonfähig geworden ist und die Presse sich damit derzeit (wieder einmal) auseinandersetzt, nutzen die Politiker es derweil für die Show auf der Bühne. Mit großen Worten wird versucht die Welle der Empörung schnell zu beruhigen.

Nur wenige Politiker versuchen aktive etwas zu ändern. Es stellt sich nur die Frage, weshalb sich in der aktuellen Debatte über den Antisemitismus gewundert wird.  Michel Friedmann sagte bereits vor über 10 Jahren, dass der latente Antisemitismus bei mehr als 25% der Bevölkerung liegt. Wenn Antisemitismus und Rassismus hingenommen werden, ist die Salonfähigkeit beider die recht schnell Konsequenz.

Welcher Antisemitismus herrscht heute in Deutschland?

Zu einem der ‚traditionelle’ rechte Antisemitismus. Diese Menschen denken, dass die Juden die Weltwirtschaft beherrschen, die Politik beeinflussen und generell der Menschheit nur Schlechtes bringen. Ich persönlich gehe davon aus, dass 99% der Menschen, die dieser Ideologie folgen, persönlich keinen einzigen jüdischen Bürger kennen. 

Dazu gibt es einen linken Antisemitismus. Am 1. Mai demonstrieren linke Antisemiten und Israel-Hasser des „Jugendwiderstands“.

Außerdem existiert der muslimische Antisemitismus. Dieser wird von einem klaren Anti-Israelismus gefördert. Dabei handelt es sich um Muslime, die mitbekommen, wie in der Politik der Türkei, des Irans gegen Israel und damit verbunden gegen das Judentum vorgegangen wird. Dies wird zum Anlass genommen, jüdische Bürger anzugreifen.   Wagt es sich jemand, mit einer Kippa oder gar einer Israelfahne öffentlich aufzutreten, muss es die Person oft in Kauf nehmen, auch von muslimischer Seite angegriffen zu werden. Dies beweist auch der jüngste Fall in Berlin.

Auf jüdischer Seite wiederum darf dies nicht zum generalisierten Hass gegenüber Muslime führen, denn die Geschichte hat oft genug bewiesen, dass Hass nicht mit Gegenhass bezwungen werden kann.

Soweit angeführt habe, eine Anti-Israel-Haltung habe nicht zwangsläufig etwas mit Antisemitismus zu tun, versteht die konkreten Zusammenhänge nicht. Klar ist, dass Menschen die israelische Fahnen verbrennen oder jüdische Bürger beschimpfen, zur Rechenschaft gezogen werden müssen!

Die Politik tut quasi nichts diesbezüglich. Diese stehen während einer Demonstration, welche sie nicht organisiert haben, auf einer Bühne wie zum Beispiel der Berliner regierende Bürgermeister (Michael Müller) und reden gegen Antisemitismus. Es stellt sich die Frage, warum nicht der Bürgermeister selbst eine Demonstration organisierte. Was tut diese Berliner Senatsregierung gegen Antisemitismus und Fremdenhass? Die einzige welche sich äußert, ist Sawsan Chebli und dies auch permanent.

Das Landgericht in Frankfurt hat eine Klage gegen Kuwait Airlines zurückgewiesen, nachdem die Firma sich im Sommer 2016 geweigert hatte, einen Israeli aufgrund seiner Staatsangehörigkeit zu befördern. In Deutschland besteht für Straßenbahnen und Fluglinien genau wie für Busse eine gesetzliche Beförderungspflicht. Eine Firma kann sich seine Kunden nicht aussuchen, sondern muss alle befördern sowie auch an alle Tickets verkaufen. Somit verstieß Kuwait Airlines klar gegen deutsches Recht, das Luftverkehrsgesetz. Wir sollten uns vorstellen, dass jede Fluglinie sich unter Berufung auf Heimatgesetze ihre Passagiere auswählen würde.

Warum wundern wir uns denn in Berlin? Die ehemaligen Berliner regierenden Bürgermeister haben Hunderte von Stellen bei der Polizei abgebaut. Im Jahr 2011 fehlten 460 Polizisten in Berlin und bis heute wurden viele dieser Stellen nicht wiedereingestellt. In der Stadt muss die Polizeipräsenz erhöht und damit die Sichtbarkeit verbessert werden. Die Schulen benötigen mehr Lehrer, damit diese auch Zeit haben dieses Problem an den Schulen anzugehen.

Der Bund und die Länder sollten einen Maßnahmenplan beschließen und diesen auch durchführen. Runde Tische reichen hier nicht und schöne Fotos von Politiker und regierenden Bürgermeister sind nur für die eigene PR gedacht. Es gibt viele private Initiativen, nur jeder weiß, dass dies nicht reicht.

Wenn der palästinensische Präsident, Mahmud Abbas, sagt, „Der Holocaust sei nicht durch Antisemitismus ausgelöst worden, sondern durch das „soziale Verhalten“ der Juden wie das Verleihen von Geld, so Abbas nach Angaben der Nachrichtenagentur Wafa“ – weiterhin äußerte Abbas in einer Rede, „Adolf Hitler habe die Einwanderung von Juden ins historische Palästina durch einen Deal zwischen dem deutschen Wirtschaftsministerium und der Anglo-Palestine Bank unterstützt, sagte Abbas in der Rede vor dem palästinensischen Nationalrat. Dadurch hätten Juden bei der Einwanderung all ihr Vermögen durch die Bank mitnehmen können. „(Quelle: FAZ online vom 1. Mai 2018). Solche Lügen, sollte er es tatsächlich gesagt haben, schüren natürlich noch mehr den Haß auf Israel und die jüdische Bevölkerung überall, auch in Deutschland.

Vielleicht wäre es auch empfehlenswert, wenn sich der Bundespräsident nicht mit Mitglieder der Iran-nahe ‚Islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands‘ (IGS) zum Gespräch getroffen hätte. Laut Sicherheitsbehörden steht der IGS unter direktem Einfluss der iranischen Führung in Teheran – die Israels Vernichtung ankündigt, den Holocaust leugnet, Menschenrechte missachtet. ‚Tod Israel‘ ist offizielles Staatsziel des Mullah-Regimes. Ein gutes Zeichen nach draußen und gegen den Antisemitismus ist dies nicht gerade.

Es ist endlich an der Zeit, dass der Antisemitismus nicht auf den Bühnen besprochen wird, sondern den Taten folgen um dieses Problem klar und deutlich in den Griff zu bekommen. Es fehlt Geld für Maßnahmen und solange alle auf den Dagobert Säcken sitzen bleiben, wird sich die Lage bezüglich des Antisemitismus nicht bessern, im Gegenteil. Dann sollte keiner der Politiker aufstehen und geschockt in die Kameras gucken!

Risk Free by Booking.com = Full Risk by Hotelbranche

vom 22. März 2018

Es hört sich zu gut an, um wahr zu sein: Booking.com bietet den Gästen seine unglaubliche Großzügigkeit an.  Nicht stornierbare Raten mit voller Geld-zurück-Garantie. Demnach bietet Booking.com die Zimmer auch nach einer Stornierung des Gastes weiter an und versucht das Zimmer an einen ‚Ersatzgast’ zu vermitteln. Sollte das Zimmer nicht verkauft werden können, übernimmt Booking.com die vollen Kosten. Für den Hotelgast bietet sich so volle Flexibilität zu einer attraktiven Zimmerrate.

Was bedeutet all das für die Hotelbranche, was sich auf Verbraucherseite so verlockend anhört?

Klar ist, dass Booking.com die Möglichkeit behält das Zimmer weiterhin zum  günstigen Preis der nicht-stornierbaren Rate anzubieten. Der Gast wiederum erhält die Vorteile der teureren flexibleren Rate zum Preis der nicht flexiblen günstigeren Rate.

Folgende Fragen stellen sich, wenn wir uns das ‚Risk Free’ Programm genauer anschauen:

1. Wird Booking.com die Hotels zum eigenen Vorteil gegeneinander ausspielen mit dem erhöhten Preis- und Wettbewerbsdruck?

2. Was sind die Nachteile für nicht teilnehmende Hotels? Entsprechen diese den Nachteilen der nicht teilnehmenden bzw. ausgetretenen Hotels am Preferred Programm?

3. Schafft es die Hotellerie, sich gegen dieses Preisdumping Angebot von Booking.com geschlossen zu wehren?

Denn das Risiko ist ganz klar: Warum sollte der Gast noch die teureren Raten buchen, wenn er weiß, dass er für weniger Geld das Zimmer jederzeit stornieren kann? Mit einer Teilnahme am „Risk Free“-Programm drückt Booking.com den allgemeinen Zimmerpreis nach unten: auf das Niveau der nicht stornierbaren Rate, das in den meisten Fällen 10 – 20 % unter der flexiblen Rate liegt. Darüber hinaus festigt Booking.com seine marktbeherrschende Stellung gegenüber Expedia & Co.

Die an diesem Programm teilnehmenden Hotels, können sich von höheren Raten verabschieden und binden sich zunehmend an Booking.com. Der Direktvertrieb wird dadurch massiv geschwächt.

Es ist nur zu empfehlen, die Finger von diesem Glückseligkeit-versprechendem Tool von Booking.com zu lassen und die Unabhängigkeit des Hotels zu bewahren.