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Wer die AfD wählt hat nichts aus der Vergangenheit gelernt

vom 19. September 2017

Mit den letzten Äußerungen von Alexander Gauland über die Wehrmacht und den Holocaust, hat sich diese Partei endgültig in den rechten Rand gedrängt und allen klargemacht, dass diese Partei rechtsradikal ist, die absolut keine Alternative für Deutschland ist. Auch wenn der Wahlkampf auf Hochtouren läuft und im Endspurt ist und viele dumme Sprüche verbreitet werden, ist dies nur die Wiederholung von dem, was Björn Höcke über dem Holocaust Mahnmal in Berlin bereits gesagt hat.

Diese Partei möchte nicht nur populistische Statements abgeben, sondern rechtsradikal sein und dies in Deutschland salonfähig machen. Es erschüttert um so mehr, dass es immer radikaler und perfider wird. Es macht mich sehr nachdenklich und traurig, was aus Teilen der Gesellschaft geworden ist (oder immer in sich schlummerte).

Wer den Holocaust vergessen möchte oder über den Standort des Holocaust Mahnmal diskutiert, wieso es an einem ‚Filet’ Standort in Berlin gebaut worden ist, hat für mich keinen Platz im demokratischen Deutschen Bundestag, da diese Äußerungen rechtsradikal sind.

Wer die Taten der Wehrmacht verniedlicht, als ob diese nicht schlimmen Kriegsverbrechen begangen haben, ist ein Geschichtsverdreher und sollte sich die Geschichtsbücher in die Hand nehmen und lesen oder sich nicht für den Bundestag aufstellen lassen.

Es ist erschreckend zu sehen, dass die AfD bei Umfragen auf bis zu 12 % der Stimmen kommen könnte. Alice Weidel, Björn Höcke, Beatrix von Storch sowie Alexander Gauland (und viele mehr in dieser abscheulichen Partei) sind rechtsradikale populistische Hetzer, die öfters gar nicht die Wahrheit sagen und nur ihre radikalen Parolen in den Medien und Parteizelte herumbrüllen. Sie reden viel über Probleme, von denen sie keine Lösungen haben.

Der Spruch von Helmut Kohl stimmt immer noch (obwohl ich kein Fan von ihm war): ‚Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten’.

Es könnte/sollte mehr zivilen und demokratischen Widerstand gegen diese Hetzer, rechtsradikale und Lügner der AfD geben. Mit Argumenten und Sachverstand muss diese Partei und deren Anhänger Paroli geboten werden. Wer in der AfD ist und/oder diese unterstützt, muss sich dem Vorwurf stellen, eine rechtsradikale Person zu sein.

Innovation im Hotel, was heißt das überhaupt?

vom 11. Juni 2017

Es wird viel über Innovation in Unternehmen gesprochen, was heißt das überhaupt ‚Innovation’ und sind immer nur neue Technologien gemeint oder gibt es weitere Faktoren? Wir haben es bei uns intern besprochen und alle Bedeutungen aufgeschrieben, was das Wort Innovation für uns alles bedeutet. Laut Wikipedia heißt Innovation: „Neuerung“ oder „Erneuerung“.

Dadurch kamen wir zum Entschluss, dass es nicht nur neue Technologien sind, welches ein Unternehmen benötigt, um sich innovativ zu benennen, sondern auch (wie zum Beispiel) Personalmanagement (Personalmarketing) & Recruiting, Interieur/Technik/Energie (ITE)im bestehenden Unternehmens, F&B und natürlich e-sales um neue Trends der Branche zu erkunden sowie die Wünsche des Kunden lernen sowie technologisch auf den neusten Stand zu sein.

Wenn wir in der Hotellerie die Diskussion beobachten, wird meist nur darüber gesprochen, welche neue Technologie installiert worden sind, welche Reichweite diese haben und natürlich über die Vorteile für den Gast und das Unternehmen. Es besteht kein Zweifel, dass Unternehmen nicht auf den Taten der Vergangenheit stehen bleiben dürfen oder denken, es hat immer so geklappt also weiter so und wieso nicht auch in der Zukunft so weiter machen… Nur ist auch zu sagen, dass nicht jede App, Webseite, Applikation für die Webseite etc. zum Unternehmen passt, nur um zu zeigen wie cool und innovativ wir sind.

Recruting / Personal Das Personalmarketing und Recruiting kommen parallel dazu, ohne Personal kann ich heutzutage kein Hotel führen (welches nicht automatisch oder mit Roboter betrieben wird). Da das Recruiting schwieriger geworden ist, um generell Mitarbeiter zu finden (wir reden ja nicht mehr um die, welche lange an einem Arbeitsplatz bleiben), sollten die Unternehmen in diesem Bereich sehr wohl innovativ werden und auch Geld investieren, um neue Kollegen zu gewinnen. Es geht nicht nur um Generation Y oder Z, sondern um alle. Diejenigen, welche immer nur auf das junge und (angeblich) Dynamische plädieren, vergessen die Vielfalt der Ü30er. Öfters, wenn ich Berichte über Y und Z lese, denke ich, dass es keine anderen Arbeitnehmer mehr gibt und die Diskussion darüber geht am Arbeitsmarkt komplett vorbei. Die Unternehmen, welche den Ü30 Markt ausschließen, weil sie immer ‚ever young’ bleiben wollen oder Geld sparen, werden auf Dauer ihre Quittung erhalten. Wir müssen alle erreichen und es ist egal, welches Alter diese haben, je mehr wir die Suche Einschränken, werden wir noch größere Probleme bekommen.

Die Unternehmen, gerade die Hotellerie, sollten Programme starten, um Mitarbeiter zu gewinnen. Wir sollten ein gerechtes Gehalt zahlen, gutes Arbeitsklima kreieren, Mitarbeiter Programme anbieten, Ehrlichkeit sollte ein muss sein und erkennen, dass unsere Kollegen auch mal unzufrieden sind. Natürlich erreichen sie keine 100 % Zufriedenheit-Quote (wir sind ja nicht bei der SPD), nur wenn die meisten Mitarbeiter zufrieden sind, haben sie einen wichtigen und positiven Erfolg erreicht (zufriedene Mitarbeiter sind auch produktive Mitarbeiter). Es hilft nicht, Mitarbeiter auf Unternehmensbewertungsportale zu drängen, gute Bewertungen anzugeben zu lassen, dieser Schuss kann groß nach hinten gehen.

Dazu kommt auch noch, wie bewerben wir das Unternehmen für neue Kollegen und was tun wir dafür um gute, klassifizierte und loyale Mitarbeiter zu gewinnen. Die Strategie 08/15 Stellenanzeigen ist vorbei und leider gibt es relativ wenig Portale, welche wirklich in diesem Feld innovativ und kreativ arbeiten. Es ist auch nicht so toll, sich innovativ zu nennen und parallel große Anzeigen für die Generation Y und Z in den Printmedien zu schalten. Der Bundesverband der DeHoGa hat eine Initiative diesbezüglich kürzlich gestartet, was sehr lobenswert ist, nur die Landesverbände laufen nicht immer mit und helfen kleinen oder privaten Unternehmen kaum um Mitarbeiter zu finden. Dadurch ergibt sich, dass jedes Hotel auf sich allein gestellt ist, da auch einige DeHoGa Präsidenten die Zeichen der Zeit im Personalbereich verschlafen haben.

Zum Glück kommen jetzt einige Start Ups auf neue Recruting Ideen, um Mitarbeiter zu finden. Wir selbst sind bei vielen Portalen dabei, nur müssen wir einen Schritt weitergehen (was bereits andere Hotels schon machen) und werden mit weiteren Kollegen in Deutschland, europaweit auf die Suche gehen, um den Mitarbeiter Bedarf abzudecken. Auch die Initiative Fair Hotel Job ist ein interessanter Weg für Hotels in diesem Bereich etwas zu machen.

Interieur/Technik/Energie (ITE)und F&B

Diese Themen sind für ein Hotelbetrieb äußerst wichtig und es Bedarf einen eigen Beitrag dazu. Sowohl das Thema F&B sollte immer wieder hinterfragt und erneuert werden als auch das Thema Interieur, Technik und Energie. Hier ausführlich darüber zu schreiben, würde den Rahmen ggf sprengen und bedarf einen eigenen Beitrag.

E-Sales:

Einer der wichtigsten Innovationspunkte ist es herauszufinden, wer überhaupt das Kundensegment ist und was benötigt wird, um diese zu erreichen sowie zu akquirieren? Ein Plan hierzu ist unumgänglich, um zu wissen, wie das Ziel zu erreichen ist. Wie koordinieren wir das vorhandene Budget (oder welche finanziellen Möglichkeiten haben wir?) um die passende Reichweite zu erzielen und direkte Buchungen zu erhalten?

Jetzt kommen die neuen Technologien ins Spiel, mit den richtigen Produkten und technischen Möglichkeiten, kann ein Hotel es leichter haben dieses Ziel zu erreichen und konkret sowie gezielt die Kundschaft ansprechen, dort wo diese auch sind. Wir dürfen auf der einen Seite die Kollegen nicht permanent mit neuen Technologien überfordern, sollten trotzdem sehen, wie, was und wann es passt, diese im Betrieb zu implementieren. Wir sollten checken, was zum Hotel passt und was nicht. In diesem Bereich benötigt ein Hotel gute Berater/Agenturen sowie innovative Mitarbeiter, welche auch diese Technologien finden, implementieren und pflegen können.

Das gute ist, dass wir es heute leichter haben, mit passenden Technologien, weitere Märkte und Zielgruppen zu erreichen sowie das direkte Buchungsgeschäft zu stärken. Wir sollten mehr Mut haben, den großen Konzerne die Stirn zu bieten und dabei versuchen die IBE zu optimieren, Webseiten aktualisieren (erneuern), Content zu schaffen, Brand-Bidding zu bekämpfen, in Google AdWords (SEA) zu investieren und es gibt noch viele Sachen, die ein Hotel machen kann. Innovation muss immer in Bewegung bleiben um den Anschluss an den Konzernen, Mitwerber und OTA’s nicht zu verpassen.

Fazit:

Als Fazit zeigt sich, aus meiner Sicht, dass Technologien (e-sales), Interieur/Technik/Energie (ITE) sowie F&B extrem wichtig sind. Trotz aller Wichtigkeit der Technologien, ist eine regelmäßige Analyse unabdinglich, um zu sehen, was richtig und falsch gemacht worden ist und ggf. einiges zügig zu ändern.

Des Weiterhin sollten wir erkennen, dass wir immer noch auf Mitarbeiter zugreifen müssen, um innovativ zu bleiben. Die beste technologische Innovation können wir kaufen, nur hilft es nichts, wenn die Mitarbeiter nicht dahinterstehen und wir sie damit überfordern oder gar keine Mitarbeiter finden, welche diese nutzen oder pflegen können. Wir sollten erkennen, dass das Thema Innovation in einem Hotel viel mehr als nur Technik pur ist, vielleicht wäre es auch ein Thema dies in einem größeren Rahmen zu diskutieren. Wir brauchen Mitarbeiter der Generation L (Life) die im Leben stehen und arbeiten wollen, denn sonst erhalten, wird schneller als erhofft (und uns ggf. lieb ist) die Generation R (Roboter) in jeglichen Bereich

Wenn Algorithmen Bewertungen den Rang ablaufen

vom 27. April 2017

Es ist nicht noch ein Blogbeitrag, wie wichtig die Bewertungen sind, sondern wie diese von den Portalen (aus)genutzt werden. Seit geraumer Zeit beobachten wir, dass Hotels bei Bewertungsportalen plötzlich auf den oberen Plätzen (in der jeweiligen Stadt) stehen.

In Berlin, zum Beispiel, passiert es, dass sich Hotels sogar auf dem ersten Platz finden, obwohl sie es bislang auf keine Platzierung unter den ersten 10 oder 20 Hotels schafften. Selbstverständlich gönnen wir den Kollegen die gute Platzierung, nur stellt sich die Frage: wie kann so etwas passieren? In der Analyse stellten wir häufig fest, dass diese Hotels über eher wenige Bewertungen verfügen – nicht selten auch etliche im befriedigenden und ungenügenden Bereich – , eine Beantwortung der Bewertungen selten oder gar nicht erfolgt und teilweise die Hotelbeschreibung unvollständig ist.

Mit solchen Ergebnissen konfrontiert, stellt sich doch die Frage, wie gelangt ein Hotel auf solch einen hohen Rang und lohnt es sich für alle anderen Hotels überhaupt, sich so dafür zu bemühen, wenn jemand derartig das Feld von hinten aufrollen kann?

Für uns war bislang immer die folgende Formel richtungsweisend:

Viele positive Bewertungen + hohe Kommentar Quote = Hohes Ranking + erarbeitetes Gästevertrauen.

Seit der Eröffnung vor vier Jahren arbeiten wir stetig und hart daran, möglichst zahlreiche Bewertungen zu generieren und vor allem auch, auf jede eine individuelle Antwort zu finden. Bei wundervoll formuliertem Lob fällt die Beantwortung natürlich einfach. Mehr Zeit nehmen wir uns aber für die auf diesem Weg angebrachte Kritik. Erklären dem abgereisten, aber auch dem zukünftigen Gast eventuelle Hintergründe oder zeigen auf, was wir aufgrund der Bewertung verändert haben. Fehler zuzugeben, ehrlich und authentisch zu kommunizieren sind dabei wichtige Leitlinien. Nach den vier Jahren kann ich gern behaupten: Das kommt bei den Gästen sehr gut an und schafft Vertrauen. Mit diesem Vorgehen haben wir uns nicht nur einen stabilen Platz in den oberen Top Ten des Berliner Hotelmarktes erarbeitet, sondern auch deutschlandweit Platz 12 im Rahmen des TripAdvisor Traveller’s Choice Awards. Beides sind große Erfolge für ein individuelles Haus auf einem hart umkämpften Markt.

Bestätigt wurde unser Ansatz bei Nachfragen bei entsprechenden Portalen nach den Ranking-Kriterien. Aussage war, dass das Ranking sich ausschließlich nach den Bewertungen der Gäste richtet, die Portale selbst keinen Einfluss darauf haben. Ein solches Statement scheint vor dem oben beschriebenen Hintergrund nicht sehr logisch und motiviert auch nur geringfügig.

Völlig außen vorzulassen in dieser Diskussion ist das eigene Ego. Der überfliegende Erfolg der erst kürzlich auf den Markt gekommenen Kollegen sei ihnen in jeder Hinsicht gegönnt.

Für uns ist neben der eigenen monetären Bedeutung des Rankings, insbesondere das Vertrauen der Gäste wichtig. Sie sollen recherchieren können und dürfen. Das Ergebnis dieser Recherche soll zuallererst ein wahrheitsgemäßes sein. Die Bewertungsportale müssen sich an dieser Stelle entgegenhalten lassen, dass es gegenüber den Gästen nicht fair ist, wenn diese sich für ein Hotel entscheiden, das gegebenenfalls auf dem ersten Platz steht, jedoch dieses Ranking nicht verdient hat und damit die hohen Gästeerwartungen nicht erfüllen kann. Hierunter leidet nicht nur die Reputation des betroffenen Hotels – für das es aufgrund der nicht erfüllten Erwartungen nur mittelmäßige und schlechte Bewertungen hagelt -, sondern auch die der Bewertungsportale. Der überwiegende Teil der Verbraucher ahnt nichts von komplizierten Algorithmen, sondern geht davon aus, dass er tatsächlich mit seiner positiven wie negativen Bewertung zur Platzierung eines Hotels beiträgt.

Leider scheinen weder die Buchungs- noch die Bewertungsportale auf gerade den Aspekt des Vertrauens nur bedingt Wert zu legen. Zwar können bei den OTAs nur die Häuser bewertet werden, für welche eine tatsächlich wahrgenommene Übernachtung vorliegt. Doch können solche Bewertungen anonym und ohne Kommentar abgegeben werden. Dies ist insbesondere bei negativen Bewertungen ärgerlich, da weder wir als Hotel noch zukünftige, potenzielle Gäste einschätzen können, was denn tatsächlich schieflief. Auf den unabhängigen Bewertungsportalen hingegen fehlt diese Verifizierung eines Aufenthaltes. Daher kommt es gar nicht so selten vor, dass inhaltlich korrekte Bewertungen für das falsche Hotel abgegeben oder aber inhaltlich falsche Behauptungen über das richtige Hotel aufgestellt werden. In diesem Zuge erscheint es besonders bedenklich, dass der Verband VIR, der sich dem Onlinevertrieb von Reiseangeboten widmet, mit Forderungen nach gänzlich anonymen Bewertungen an die Öffentlichkeit geht. Ähnlich äußerte sich mir gegenüber ein Entscheidungsträger eines OTA, der von sich berichtete, selbst Hotels anonym und kommentarlos zu bewerten. Gleichzeitig aber in einem Interview die Bedeutsamkeit der Bewertungen für sein Portal betonte.

Mit beiden Statements wird offensichtlich, dass die wirtschaftliche Bedeutung guter Bewertungen sowie der guten Platzierung des Listings für die Hotellerie noch lange nicht bei allen Entscheidungsträgern angekommen ist.

Unterstützt wird diese Sichtweise durch die mangelnde Transparenz der Ranking-Algorithmen führender Bewertungskriterien. Während in den FAQs des Portals die oben dargestellte Formel wiedergegeben wird, so spiegelt sich dies nicht in der Realität wider. Die zu Beginn geschilderten Situationen beweisen, dass die Algorithmen es scheinbar an Parametern fehlt, die den Erhalt zahlreicher kurzfristiger Bewertungen ins richtige Verhältnis zur Gesamtzahl der Bewertungen setzen. So wird das Ranking verzerrt und das Vertrauen der Verbraucher erschüttert. Damit ist letztlich niemandem geholfen. Weder dem Hotel, noch dem Gast oder gar dem Bewertungsportal. Das gesamte Prinzip der peer-to-peer Dienstleistungen – und darunter fallen auch die Bewertungen als „unabhängige Produkttester“ – beruht auf gegenseitigem Vertrauen. Denn dort wo die fachliche Expertise und Objektivität fehlt, bleibt nur die Zuversicht auf Unabhängigkeit und korrekten Wichtung des abgegebenen Feedbacks.

Für uns setzt sich momentan folgende Formel durch:

Einige gute Bewertungen + intransparente Algorithmen = hohes Ranking + sinkendes Gästevertrauen

Als Fazit bleibt festzuhalten, dass einige Bewertungs- und Buchungsportale auf der einen Seite die Wichtigkeit der Bewertungen vermitteln, doch auf der anderen Seite nehmen sie diese selbst nicht ernst. Für Hotels haben Bewertungen nicht nur eine enorme Bedeutung für die Rate, sie sind auch eine wichtige Quelle zur stetigen Verbesserung von Service und Produkt. Doch solange die Portale diese Bedeutsamkeit nicht anerkennen bzw. mit den Interessen der Beteiligten spielen, ist das Verhalten kontraproduktiv und erschüttert auf lange Sicht nachhaltig das Vertrauen der Verbraucher. Was letztlich zu der Frage der Existenzberechtigung eben dieser Bewertungsportale führt. Vielen Dank an Christin Neumann für die Hilfe bei diesem Blogbeitr

Die Wichtigkeit von Bewertungen und das Ranking

vom 25. April 2017

Es ist nicht noch ein Blogbeitrag, wie wichtig die Bewertungen sind, sondern wie diese von den Portalen (aus)genutzt werden. Seit geraumer Zeit beobachten wir, dass Hotels bei Bewertungsportale auf einmal auf den oberen Plätzen (in der jeweiligen Stadt) stehen, bis hin zum ersten Platz.

In Berlin, zum Beispiel, passiert es, dass Hotels sogar auf den ersten Platz stehen, obwohl sie vorher nicht einmal unter den ersten 10 oder 20 Hotels waren. Selbstverständlich gönnen wir den Kollegen die gute Platzierung, nur stellt sich die Frage, wie so etwas passieren kann? Wenn wir diese Bewertungen analysieren, sehen wir öfters, dass diese Hotels nicht viele Bewertungen haben, auch etliche 60 %-80 % Bewertungen erhielten, der Content ist teilweise und antworten nicht (oder selten) auf abgegebene Bewertungen.

Daraufhin stellt sich doch die Frage, wie gelangt ein Hotel auf solch einen hohen Rang und lohnt es sich überhaupt (als Hotel) sich so dafür zu bemühen, wenn auf einmal jemand so das Feld von Hinten aufrollt, ohne dass es Sinn macht? Bei Nachfragen wird dann gesagt, dass das Ranking nur nach Bewertungen von Gästen geht und die sonst keinen Einfluss darauf haben. Diese Aussage ist nicht sehr logisch und motiviert auch nicht gerade.

Diese Portale sollten sich doch auch Gedanken machen, was am Ende auch die Gäste sagen, wenn sie in einem Hotel wohnen, das ggf. auf dem ersten Platz ist und dennoch dieses Ranking nicht verdient hat. Vielleicht ist das Hotel nur an den oberen Stellen, weil algorithmische Berechnung es nach oben geschossen haben oder wurde der Platz anderweitig erobert, was mit den guten Bewertung nichts zu tun hat? So wie es jetzt ist, erschien es nicht logisch.

Wenn wir das Ranking der ersten 20 Hotels in Berlin beobachten, sehen wir, dass es mehr oder wenig immer die gleichen Hotels sind. Nur wenn ein Hotel nach oben stürmt und auf einmal Platz ein hat, hat es ein Geschmäckle. Außerdem ist es möglich, bei einigen großen Bewertungsportalen ein Hotel zu bewerten, auch wenn er/sie nicht dort übernachtet hat… dies ist schon komisch.

Dann gibt es die Buchungsportale, die immer sagen, wie wichtig die Bewertungen sind und das es ein Gradmesser für die Bucher ist. Wenn wir auch hier die Bewertungen sehen, sind es teilweise schlechte Bewertungen (z. B. 20 %-60%) ohne Kommentare und dazu noch anonym.

Solche Bewertungen helfen nicht dem Hotel (weil dieses nicht weiß was schiefgegangen ist und wo es sich verbessern sollte) und den anderen Bucher, da diese nicht verstehen können, wieso der Gast sich nicht im Hotel wohlgefühlt hat.

Nachdem ich beim Buchungsportal nachgefragt habe, bekam ich die sehr weise Antwort (von einem von der Geschäftsführung), dass auch er solche anonymen Bewertungen (ohne Kommentar was gut oder schlecht war) schreibt. Daraufhin antwortete ich ihm, dass als ehemaliger Hotelier ehrt ihm das ganz und gar nicht.

Letztens lass ich ein Interview mit dieser Person, in der er mitteilte, wie wichtig für sein Unternehmen (wie gesagt ein OTA’s) Bewertungen sind. Hierzu kann ich nur sagen, entweder versteht das Unternehmen nicht die Wichtigkeit von Bewertungen oder nimmt diese einfach nicht ernst.

Als Fazit ist zu sagen, dass einige Bewertungs- und Buchungsportale auf einer Seite uns mitteilen, wie wichtig die Bewertungen sind, nur auf der anderen Seite diese nicht ernst nehmen und mit denen spielen. Für Hotels sind Bewertungen sehr wichtig, um zu sehen, was Gäste über sie Beurteilen und wie sie sich verbessern können. Nur wenn diese Portale diese nicht ernst nehmen oder mit den Hotels spielen, ist es absolut kontraproduktiv und der Bucher könnten auf Dauer es nicht mehr ernst nehmen und fragen, ob er diese braucht und denen glauben soll/kann.

Der Antisemitismus darf nicht verharmlost oder relativiert werden

vom 9. April 2017

In der letzten Woche wurde bekannt, dass ein Schüler in Berlin seine Schule verlassen hat, weil er antisemitisch belästigt worden ist. Dies ist bestimmt kein Einzelfall, sondern es ist diesmal nur veröffentlicht worden.

Das Schlimme daran ist, dass die Taten kurz in den Medien besprochen werden und dann wird es tief in den Schubladen versteckt, bis es einen neuen Übergriff gibt. Es ist ein Thema, das die Politik nicht in den Griff bekommt und auch nicht weiß, wie es zu machen wäre. Hier geht es nicht nur um die Bundespolitik, sondern auch die lokale Politik. Im Fall der Schule in Berlin gab kurz große Sprüche und bald wird es wieder verschwiegen.

Der Antisemitismus heutzutage ist in drei zu teilen. Der Erste ist der ‚alte’ gegen Juden und der jüdischen Religion. Dieser wird immer (leider) da sein, weil der rechte Rand nicht in der Lage ist, die Menschen als gleiche zu sehen und gehen von deren eigene Dummheit und Art der Überheblichkeit aus. Die ‚alten’ Antisemiten denken wirklich, dass diese etwas Besseres sind.

Diese sagen auch Sprüche, wie von Björn Höcke, dass ‚das Holocaust Mahnmal in Berlin ein Denkmal der Schande ist’. Meiner Meinung nach, ist Björn Höcke ein Antisemit dazu ist er und seine Parteifreunde eine Schande für Deutschland die mit Populismus lügen verbreiten, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Dann kommt der latente Antisemitismus. Dieser ist, bei angeblichen Gebildeten, sehr verbreitet. Diese Menschen sagen dann auch noch, dass sie natürlich nichts gegen Juden oder Ausländer haben. Im gleichen Atemzug kommt dann ein Satz wie….’Ihre Landsleute’ (wenn es um jüdischer Mitbürger geht), `Ihr Ministerpräsident’ (wenn es um den israelischen Ministerpräsident geht) oder ‚’Ihre geschäftlichen Glaubensbrüder’‚ ‚Ihr habt es doch’ (wenn es um Finanzen und Geld geht). Natürlich wird öfters der Satz hinzugefügt, Sie wissen, wie es gemeint ist. Diese Aussagen sind primitiv, dumm und zeigen nur, dass der Antisemitismus doch tief in ihnen steckt, mehr als sie es denken.

Die dritte Art von Antisemitismus ist der arabische/moslemische. Diese sehen Israel und die Juden als Feind und denken, dass der Staat Israel für alles Schuld ist und am besten von der Landkarte verschwinden sollte. Da der Staat Israel und die Juden das Unheil für die Moslems, das palästinensische Volk und andere arabische Staaten ist, sollten diese verschwinden. Die antisemitische Übergriffe von arabischen oder moslemischen Tätern sind gegen jüdische Bürger gerichtet, da diese Person jüdisch sind und daher müssen diese angegriffen werden. Hier geht es noch weniger um sachliche Argumente, sondern um puren Hass gegen Juden und Israel.

Der Antisemitismus darf nicht verharmlost und auch nicht relativiert werden. Es ist ein Problem welcher bekämpft werden muss. Die Politik, die Schulen und die Gesellschaft sollten endlich effektiv dagegen angehen. Sollte dies nicht geschehen, wird dieser weiter wachsen und dann ist der Antisemitismus einfach Salonfähig.

Im Jahr 2017 darf es nicht passieren, dass ein Schüler die Schule verlassen muss, wegen Antisemitische Übergriffe. Die Eltern, welche den Brief geschrieben haben, versuchen die Situation zu verharmlosen und hätten vorher agieren müssen.

Es ist eine Aufgabe für alle, vom Staat, den Ländern, Kommunen und die Medienlandschaft. Diese müssen dringend Ihre Pflicht entgegenkommen und für Aufklärung in der Gesellschaft sowie im Land sorgen. Hier stehen auch die Schulen in der Pflicht, diese müssen Ihre Aufgabe der Aufklärung unbedingt erfüllen und gegen Antisemitismus Schulpläne gestalten und durchführen.

Freunde – Freunde – Kollegen

vom 23. Oktober 2016

Eine Erfahrung die viele im Berufsleben machen (natürlich auch privat) ist, wer erkennt sich als Freund oder echter Kollege auch in Zeiten wo es nicht so gut geht und wie gehe ich als Kollege oder Vorgesetzter mit Mitarbeiter um.

Manchmal sehe ich Kollegen die eine laute Klappe haben und sich meist nur profilieren wollen und nur das eigene Ego vor Augen haben. Diese Menschen gehen ’auf Leichen’, um deren eigenes Ziel zu erreichen und es sollte sich keine Personen in deren Weg stellen oder eine andere Meinung haben, bzw. äußern.

Es gibt die (auch Vorgesetzte) die am Anfang Euphorisch sind, dann nett, normal, ruhig, Mobbing und am Ende schnell und ohne Grund den Kollegen loswerden wollen. Das sind die Sorte von schwache Persönlichkeit gepaart mit einer Prise Dummheit, was dazu führt das diese Kollegen oder Vorgesetzten eigentlich Angst haben und nur Macht demonstrieren wollen und die eigene Position zu halten (auch manchmal ohne Grund).

Meiner Meinung nach ein sehr spannendes Thema und dabei erkennen wir schnell, wer ein gute Vorgesetzter ist und wie die Kollegen so sind (ehrlich – falsch oder nur laute und Angeber…). Auch in Zeiten wo es einem nicht gut geht oder mal einen Job verloren hat, ist es sehr schön zu beobachten, ob die einen uns nur ‚gemocht’ hat wegen der Position, die wir innehatten oder weil wir als Kollege und Mensch doch Interessant sind. Leider ist es so (nicht nur in der Hotellerie), dass sobald jemand keine wichtige Position bekleidet oder einen Job verloren hat, verliert er/Sie automatisch ca. 70-80 % Kontakt mit den Kollegen (im- und außer Haus).

Alles Erfahrungen die im Laufe der Jahre leider gemacht werden und die lehren wie mit einigen Kollegen umzugehen ist. Was können wir dagegen tun? Ehrlich gesagt, weiß ich es auch nicht. Wichtig ist, dass jeder seine Meinung hat sowie den eigenen Standpunkt und sich in den Spiegel gucken und sich selbst in die Augen kann. Lieber mal einen kleinen Rückschritt machen, als mit Menschen zusammenzuarbeiten, die sich im Prinzip nur in den Mittelpunkt setzten, wollen aber selbst von der Arbeit, Kollegen und Mitarbeiter keine Ahnung haben. Wer keine Ahnung hat, wird laut oder redet einfach zu viel um den Brei herum.

Es ist leicht zu sehen, dass sobald jemand Erfolg hat und es sich rumspricht, hat er/sie auf einmal gaaaaaaanz viele Freunde und viele fangen auf einmal an Sie zu ‚Dutzen’ und auf alte Freunde zu spielen. Diese sind mir persönlich sehr unsympathisch und suspekt. Mit der Zeit schmunzeln ich darüber und lasse diese links stehen.

Wozu brauchen wir Mitglieder der AfD und Pegida in Talkshows?

vom 14. September 2016

In den letzten Wochen sehen wir vermehrt Mitglieder der AfD in Talkshows und Leute wie Thilo Sarrazin. Diese versuchen in einer sehr guten rhetorischen Art und Weise deren radikale Gedanken geschickt und pseudo- Naiv zu verbreiten. Es ist schlimm wie einige Talk Master immer darauf hereinfallen.

Die Ideologie sowie die Rhetorik dieser Menschen sind erschreckend und macht Angst. Immer Angst zu verbreiten und uns als doof zu verkaufen ist falsch und dumm zu gleich. Es geht uns in Deutschland wirklich gut. Was uns immer interessiert ist, wann wir ein neues Smartphone kaufen und wohin der nächste Urlaub hingeht. Wir haben sehr oft nur Luxus Probleme.

Das Thema Flüchtlinge wird perfekt von der AfD und Thilo Sarrazin ausgenutzt und so thematisiert als, ob das wirklich das größte Problem in Deutschland ist. Tatsächlich ist es nicht und wird meist in Talkshows einfach so schlecht thematisiert, dass die meisten wirklich so denken. Wenn das Thema Flüchtlinge richtig angepackt werden würden ist es teilweise auch eine Chance, um Arbeitsplätze zu füllen die dringend benötigt worden.

Die Menschen die am meisten was gegen Ausländer haben, kennen doch gar keine oder verstehen dessen Mentalität gar nicht. Natürlich ist es wichtig, dass die Flüchtlinge unsere Mentalität annehmen, die Sprache lernen und sich an unsere Gesetzte halten, dies ist natürlich das A und O einer erfolgreichen Integration. Wer das nicht möchte, sollt wissen, dass es hier nicht sein Platz sein kann.

Gestern ist in Israel der Holocaust Gedenktag an den 6 Millionen ermordeten Juden gedacht worden, Israel stand für 2 Minuten still und viele Gedenkveranstaltungen fanden dort statt. Es ist auch ein Gedenktag den Millionen von Juden versucht haben zu fliehen, um zu überleben und diese wurden kaum irgendwo aufgenommen. Die Schweiz hat die Grenzen komplett geschlossen. Durch die Ablehnung und Verweigerung der Staaten (auch damals die USA und Großbritannien) sind tausende von Juden von den Nazis gefasst und ermordet worden.

Wir sollten aufhören die Ängste zu schüren und die Problematik sachlich besprechen und den radikalen endlich aufhören denen permanent eine Bühne zu geben, um deren radikalen Parolen zu präsentieren. Wenn die diversen Talkshows bei uns keine neuen Themen einfallen, sollte es vielleicht nicht fast jeden Tag (Sonntag bis Mittwoche) Talk solche im Fernsehen geben.

Wie dynamisch darf ein Hotel sein?

vom 11. September 2016

Die heutige Zeit ist dynamisch, vieles muss immer öfter schnell entschieden oder auch flexibel gesehen werden. Hierbei sind die elektronischen Vertriebswege wie auch die Marketingmaßnahmen ein wichtiger Bestandteil des Hotels heute.

Da sich der Vertrieb und das Marketing vom Grund auf in den letzten Jahren geändert haben, ist der klassische Verkauf heute nicht mehr ganz so wichtig wie noch vor 5 oder 10 Jahren.

Wenn wir heute ein Hotel vermarkten, muss die Webseite stehen, die Marketingmaßnahmen in den diversen Portalen, sowie der Content und die Fotos stimmen. Der Verkauf ist zuständig für den Firmenverträgen und den Verkauf von Tagungen/Konferenz. Für Hotels ohne Tagungskapazitäten (oder nur geringe) ist daher der Sales Manager nicht unbedingt der Allerwichtigste.

Viel wichtiger sind Revenue Manager und jemand, der für das E-Commerce zuständig ist. Das hört sich vielleicht für viele komisch an, jedoch zeigt die Erfahrung, dass der Sales Manager mehr zum Kundenbetreuer werden muss, am Ende des Jahres die Firmenverträge erneuert und sich um die Akquise neuer Firmen kümmern sollte.

Wie sieht es überhaupt mit einem dynamischen Marketing Budget aus? Durch die vielen größeren Werbemöglichkeiten im Internet (CPC, SEA etc.) und die Möglichkeit auch einen schnellen ROI zu erhalten, besteht die Chance, kurzfristig Maßnahmen zu ergreifen, um auch dadurch schnellen Umsatz zu generieren. Viele Betriebe haben ein Marketing (oder e-sales) Budget, von dem sie nicht abweichen wollen.

Trotzdem können Hotels heute mehr wagen und es versuchen, in dem sie kurzfristig diesen Invest probieren, um zu sehen, ob es sich lohnt. Da heute nicht mehr so viel Zeitungs- oder Broschüren anzeigen geschaltet werden, müssen wir nicht lange warten, ob die Maßnahmen sich gelohnt haben. Print Anzeigen sind nicht gut messbar, dafür Internet Aktionen um so mehr.

Das Fazit für mich: Wir sollten viel dynamischer agieren, um gegen die Mitbewerber sowie die OTA’s besser dazustehen. Natürlich ist es nicht mehr das klassische Geschäft und auch nicht das normale budgetieren, nur haben wir die Möglichkeit auch kurzfristig Umsatz zu generieren. Sollten die Ergebnisse natürlich nicht das erwünschte Ergebnis bringen, machen zukünftige Investitionen natürlich wenig Sinn.

Warum wundern sich alle über den Wahlerfolg der AfD?

vom 4. September 2016

Es ist soweit, die Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern sind gelaufen und die Nation ist geschockt. Es ist gekommen, was einige befürchtet haben, die AfD ist über der CDU gelandet und ist zur zweitstärkste Partei im Landesparlament geworden. Es ist ein Paradox, in Mecklenburg-Vorpommern gibt es ca. 2.1 % Ausländeranteil und dort wird die Panik so radikalisiert als, ob das Land zu voll mit Flüchtlinge und Ausländer ist.

Wieso wundern sich alle jetzt auf einmal? Seit einem Jahr und letztens immer häufiger, wird Angela Merkel als die schlimmste politische Person in Deutschland deformiert und demontiert. Was hätte den Horst Seehofer oder Sigmar Gabriel damals anders oder besser gemacht? Gar nichts! Diese ober Flächigen Politiker wollen nur laut reden und nichts sagen, damit sie in der Presse gehört werden – erbärmlich!

Was ist denn so schlimm in den letzten 12 Monaten gelaufen? Sind die Straßen überfüllt mit Flüchtlingen? Haben Flüchtlinge oder Ausländer unsere Jobs geklaut? Geht es der deutschen Wirtschaft schlecht? So wie es steht, sind die Flüchtlingsheime leerer geworden und der Wirtschaft geht es, zum Glück, gut, die Arbeitslosigkeit liegt bei ca. 6 % und das nennt sich jammern auf höchsten Niveau.

In Mecklenburg-Vorpommern haben alle Parteien verloren und nicht nur die CDU. Die SPD und die Linken über 5 %, CDU sowie die Grünen ca. 4 %. Es ist also nicht nur ein CDU Problem, sondern ein gesamt deutsches Parteien Problem sowie, dass einige nicht verstehen, was Demokratie ist, eventuell auch mit dem Verständnis gegenüber der Demokratie und deren Struktur. 38,3 % nicht Wähler (in Mecklenburg-Vorpommern) zeigt doch auch, eine klare Politikverdrossenheit und das alle demokratischen Parteien es nicht geschafft haben, dieses Potenzial (teilweise) für sich auszunutzen.

Erschreckend in Mecklenburg ist, dass nicht die Grünen es geschafft haben, wieder gewählt zu werden. Das gibt einen doch nachzudenken, was bei deren Wählerschaft schiefgelaufen ist.

Außerdem geht doch nicht nur um Angela Merkel, es geht um das Grundverständnis in unserer Gesellschaft. Wir wollen alles haben nur nichts geben. Wir wollen mitreden aber nichts machen.

Heute habe ich einem Journalisten auf seinem Facebook Post einen Kommentar geschrieben, daraufhin kam von einer mir nicht bekannten Person, ein Rückkommentar: …. Die “Integration″ in die Bildungssysteme und den Arbeitsmarkt der von Merkel eingeschleppten Wohlstands Flüchtlinge, wird zig-Milliarden an Steuergeldern verschlingen, welche an anderer Stelle fehlen, auf Jahrzehnte die Sozialsysteme aussaugen und den inneren Frieden, dank dem Mittelalter Islam, stark beeinträchtigen. Von den Terroraktionen des Islam in Deutschland gar nicht zu reden…. werden die Bürger AfD wählen, obwohl die Pro-Merkel-Propagandamaschine der öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehsender und der Parteimedien auf Hochtouren läuft…

Es ist schon traurig zu lesen, was solche rechts gesinnten Personen denken, dass es einen Propagandajournalismus pro Merkel gibt und dass Deutschland mit Terrorakten überhäuft wird usw…. Die Flüchtlinge aus Syrien z. B. können zum Großteil nicht als Wirtschaftsflüchtlinge eingestuft werden, wenn deren Häuser und Städte von einem Psychopathischen Präsident bombardiert wird und dieser (wie bereits sein Vater) das eigene Volk abschlachtet.

Das Wahlergebnis in Mecklenburg-Vorpommern muss ein Weckruf sein für die kommende Wahl zum Berliner Senat, nicht dass Michael Müller und Frank Henkel noch dümmer da stehen wie heute.

Diejenigen welche Angela Merkel weghaben wollen, sollen und müssen eine Alternative anbieten. Es geht doch nicht mehr nur um die Flüchtlinge, sondern um einen Richtungswechsel in der deutschen Gesellschaft. Was würde passieren, wenn die AfD doch die Mehrheit im Bund gewinnen würde? Das ist die wichtigste Frage! Die Politik (und die Politiker) der demokratischen Parteien müssen sich gegen die AfD aufstellen und sich nicht intern zerfleischen wie Gehirnlose und Machtbesessene. Die Politikverdrossenheit kommt nicht von irgendwo. Am Ende sind wir alle die Verlierer!

Personal suchen – Personal finden – Personal halten

vom 28. August 2016

In der Hotellerie (wie auch Gastronomie) werden händeringend Fach- und generell Arbeitskräfte gesucht. Dies ist nichts Neues, viel hat sich großartig auch nichts daran geändert, wenigstens in den letzten drei bis fünf Jahren.

Einige Kollegen versuchen sich ala Hipse und Coole Arbeitgeber zu präsentieren, einige bezahlen mehr als der Rest und die anderen gehen den normalen Weg über trockene Anzeigen in den Zeitungen oder im Internet. Letztere, die Portale im Internet und als App, sind auch nicht gerade die ‚Burner’. Bekannte Portale (leider gibt es nicht viele) haben sich in den letzten drei Jahren absolut nicht mit Innovation überhäuft und sind dafür relativ teuer. Die neuen Apps sind witzig nur erreichen bei weitem nicht die Bewerber und geben nicht genug in Marketing aus um deren Bekanntheitsgrad zu erhöhen.

Es gibt Kollegen die bezahlen höhere Gehälter, was absolut richtig und in Ordnung ist. Große- oder Kettenhotels könnten da bestimmt mithalten, was sie aus Geiz nicht so gern tun…aber in Zukunft müssen. Die anderen Hotels, private Häuser, haben damit schon eher ein Problem, diese können oft leider keine höheren Gehälter zahlen und dadurch auch nicht mithalten und werden Personal verlieren. Es ist eine Zwickmühle, in der die Branche gerade steckt. Viel hängt hier auch am echten Arbeitsklima im Betrieb ab, weitere Angebote der Betriebe (z. B. Monatskarte für die ÖPNV und Fitness Abo o. ä.), dem Produkt selbst und natürlich Kollegen sowie Chefs.

Es besteht auch die Möglichkeit, den Versuch zu starten (oder zu erneuern) in anderen Ländern wie zum Beispiel Spanien, Portugal u. ä. für den Standort Deutschland als Arbeitgeber zu werben. Es ist die Hilfe der DeHoGa gefragt die Hotels zu unterstützen und ggf. Arbeitsmessen in den Ländern zu veranstalten. Gerade privat Hotels benötigen die Unterstützung der lokalen Verbände und Ministerien, es ist sehr wichtig diese auch zu leisten. Schade, dass von dieser Seite zu wenig kommt.

Trotz der großen Diskussion über die Flüchtlinge in Deutschland steckt doch auch hier großes Potenzial um neue Arbeitskräfte. Vielleicht wäre es an der Zeit, dass das Bundesarbeitsministerium, die Arbeitsämter und der DeHoGa sich zusammensetzten, um zu überprüfen, wie die Flüchtlinge schnelle eine Arbeits- und Aufenthaltsgenehmigung bekommen können.

Wir alle suchen Kellner, Reinigungsmitarbeiter, Köche, Empfangsmitarbeiter und einiges mehr. Vielleicht ist es möglich, mit mehr Innovation diese im In- und Ausland zu finden und mit gemeinsamer Kraft und Ideenreichtum diese zu finden. Höhere Gehälter helfen viel, nur nicht immer und groß reden über tolles Arbeitsklima hilft nur da, wenn es wirklich solch eins gibt. Vielleicht sollten wir weniger reden und mehr machen, damit die Branche nicht wegen Mitarbeitermangel in größere Schwierigkeiten kommt.